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Dieses Thema hat 23 Antworten
und wurde 3.072 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
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Andl Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 23

10.07.2012 23:34
Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Zusammen,

habe gelesen, daß hier im Forum der Torqeedo 801L bereits empfohlen worden ist. Mittlerweile gibt es einen Nachfolger (1003), der ist bestimmt noch besser - für binnen. Teuer, aber gut.
Ich selber habe einen alten Elektro-Mercury, mal schauen wie lange der es noch tut.
So ein Torqueedo wäre schon toll, den kann man dann auch problemlos am Schlauchboot nutzen (Boje).
Für buten würde ich eher einen Verbrenner bevorzugen.
Folgende Fragen beschäftigen mich:
1) Langschaft oder reicht Kurzschaft? (die AB-Befestigung ist bei der Jantar ziemlich tief)
2) Verbrenner: Wieviel PS sind empfehlenswert wenn man im Notfall mal bei 6 Bf. gegenan muß?
3) Verbrenner: 4-Takt oder eher guter 2-Takter?

Gruß, Andl

Apollo Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 26

11.07.2012 17:58
#2 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Andl,

für buten solltest Du auf jeden Fall einen Langschaft wählen, da Dir der Motor bei Welle sonst rauskommt.
Bei der Leistung ist das so eine Sache. Haben selber einen Tohatsu 8 PS 2-Takt. Ein Superteil. Leider, da E-Start u. so, etwas zu schwer fürs Heck.
Würde 5 PS empfehlen (wie Hersteller 3-5 PS) und heutzutage ist sicher der 4-Tkt angesagt. Wobei der 2-Takter von Tohatsu wirklich gut uns sparsam ist.
Mit Tohatsu, egal ob 2- oder 4-Takt, kannst Du eigentlich nichts verkehrt machen.

Ansonsten viel Spass beim Segeln

Wir fahren am Freitag nach Greifswald und setzen dort ein, um dann 14 Tage rund Rügen zu brummen. Freuen uns schon sehr.

Liebe Grüße

Lutz und Heike von APOLLO

FSA Segelsport GmbH Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 175

11.07.2012 21:52
#3 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Andl,

zu 1 : Langschaft !
zu 2 : 5 PS ist ausreichend.
zu 3 : 4-Takt ! z Bpsl. Yamaha 5 PS mit integriertem Tank incl. externen Tank,
super leicht und zuverlässig

FSA Team

Angefügte Bilder:
Yamaha 5 PS-3.JPG  
hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

12.07.2012 03:14
#4 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Andl.
Bevor Du Detail-Überlegungen (Zwei-/Viertakter, Langschaft, Torquedo usw.) anstellst solltst Du für Dich die grundsätzliche Frage Elektro-oder Verbrennungsmotor klären.
Dazu folgende Gedanken und Hinweise:
1. Am Ammersee sind auch Boote mit Elektomotoren zulassungspflichtig. (Dein Schlauchi müsstest Du also zulassen, auch wenn Du nur zur Boje rausfahren willst).
2. Bei Doppelnutzung Beiboot/Jantar: Willst Du wirklich jedes mal ummontieren?
3. Um Dich im Extremfall bei Sturm/(Gewitter in Sicherheit zu bringen ist jeder Elektro-AB zu schwach, egal welcher.
4. Ist die Stromversorgung (Batterieaufladung)für einen Elektro-AB gegeben?
5. Am Ammersee darfst Du bei Flaute jederzeit mit dem Elektro-AB fahren (anders als mit einem Verbrennungsmotor). Bräuchtest also bei spiegelglattem See nicht bis eine Stunde vor Sonnenuntergang zu warten bis Du heimfahren kannst. (Grüne Nummer).
6. Reichweite mit einer Batterieladung?
7. Für gute Segeleigenschaften sollten die Schiffsenden leicht gehalten werden. Das spricht für den leichten Elektro.
8. Der Preis beim Torquedo???? Irrsinn!
9. Bei uns im Club hat ein (erfolgreicher) Regattasegler seinen Torquedo wieder rausgeschmissen. Warum wohl?

Schreibe Dir diese Denkanstöße, weil ich letztes Jahr vor genau derselben Frage stand. Habe mich für einen superleichten Honda (der leichteste AB am Markt), luftgekühlt, 2,3 PS entschieden.

Helmut

Andl Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 23

12.07.2012 11:48
#5 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Helmut,

genau die gleichen Fragen beschäftigen mich. Daß das Schlauchboot (mit AB) ein eigenes Kennzeichen braucht, war mir nicht bewusst. Dein Honda BF2.3 ist zweifelsohne ein super Teil, aber hast Du damit immer noch das grüne Kennzeichen?

Ich habe im Moment einen älteren Mercure Elektro-AB. Die Batterie lade ich über eine Solarzelle auf. Reichweite und Topspeed habe ich noch nicht verlässlich gemessen, aber ich schätze 3,x Knoten sind machbar.

Gruß, Andl

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

12.07.2012 17:36
#6 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Andl
Das "grüne Kennzeichen" gibts auf den bayerischen Landesgewässern nur für Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

Mein Honda BF2.3 ist zwar der leichteste kleine AB aber auch der lauteste (weil luftgekühlt). Billiger Primitivmotor, trotzdem Viertakter mit Bodenseezulassung. Fliehkraftkupplung (Kuppelt beim Gasgeben automatisch ein). Kein Rückwärtsgang. Rückwärts fährt man durch Umdrehen des Motors. Hört sich primitiv an, ist aber auf der Jantar gut zu machen: Sitze beim Rückwärtsfahren auf der Stb-Backskiste mit Gesicht nach hinten und kann so durch Verdrehen des Motors ausgezeichnet rückwärts steuern. So ist es sogar möglich im Stand das Heck quer versetzen. Das Anlegen mit Buganker und dem Heck zum Steg geht auf diese Weise ganz einfach, sogar alleine. (An den meisten Stegen im Ammersee kann man nicht vernünftig längsseits liegen, an manchen ist es sogar verboten).

Anmerkungen:
1.Wenn Du Dir einen Verbrennungsmotor kaufst, achte darauf daß er auf dem Ammersee zulassungsfähig ist. Viele ältere Zweitaktmodelle sind es nämlich nicht mehr. Motoren mit sog. Bodenseezulassung jedoch immer. (Der Trend hier ist, weg von den Zweitaktern).
2. Mit Batterie-Aufladung durch Solarzellen wirst Du nicht weit kommen, es sei denn, Du hast wochenlange Pausen zwischen den Benutzungen. Rechne mal die Leistungen unter realistischen Annahmen nach! Und wenn Du mal wirklich darauf angewiesen bist, geht Dir wg. mangelnder Ladung garantiert der Strom aus.
3. "Topspeed" ist nicht so wichtig. Wichtiger ist es, bei unseren brutalen Gewittern mit ihren unberechenbar starken Böen und entsprechender Welle noch gegenan zu kommen um das luvwärtige Ufer zu erreichen. (Hatte sowas am letzten Sonntag erlebt und war heilfroh ruhig im Windschatten des Westufers ankern zu können um dann zuzuschauen wie es draußen Segel zerfetzte und die Wasserwacht alle Hände voll zu tun hatte).

Gruß Helmut

ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

05.08.2012 23:02
#7 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Helmut,

was machst du beim Bedienen/ Verdrehen des Motors mit dem Ruder? Kann die Schraube das Ruderblatt tuschieren wenn man nicht aufpasst?

Fixierst du den Motor wenn es geradeaus geht?

Gruß Frank

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

06.08.2012 09:02
#8 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Frank.
Zwei Möglichkeiten der Rückwärtsfahrens:
1. In tiefern Wasser: Den Motor drehe ich um 180 Grad und lass ihn so fest stehen. Dann steuere ich mit dem Ruder. Bei mir kann das Blatt nicht an die Schraube kommen. Aber das ist bei jedem Boot wohl anders.
2. Im Flachwasser: Das Ruderblatt klappe ich ganz nach oben.(Habe noch die alte Ausführung). Dann steuere ich nur durch Verdrehen des Motors. Das Problem ist hier der Kiel. Der muß ja auch hoch (Flachwasser). Ganz ohne die Führung durch den Kiel lässt sich aber kaum geradeaus fahren. Mache immer einen Kompromiss, indem ich ihn ein Stückchen unten lasse (bis die beiden Rollen an der Schachtoberkante sind).


Beste Grüße
Helmut

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

06.08.2012 09:04
#9 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Andl.
Du hast auch mal nach der richtigen Leistung für einen Verbrenner gefragt. Da kann ich jetzt eine neue Erfahrung beisteuern. Bin bei Bft 6 aus Süd (da baut sich am N-S liegenden Ammerse eine -für Binnengewässer- riesige Welle auf) mit meinen 2,3 PS nicht mehr gegenan gekommen.
Also doch besser 4 oder 5 PS?
Ein weiterer Grund neben der fehlenden Leistung war, daß die Schraube in der kurzen steilen Welle immer wieder ausgetaucht ist. Die kurze Jantar stampft da extrem stark.
Also auf alle Fälle Langschaft und die Motorbefestigung möglichst tief.

Beste Grüße
Helmut

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

06.08.2012 13:28
#10 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo, hier mal mein Senf zur Motorenfrage:
Sicher fährt die Tonne Boot mit 2,3 PS am Heck auch mal irgendwann aus dem Hafen, aber Wind darf da nicht sein. Die kleinen E-Quirle sind auch nur als Totalflautenschieber geeignet, ab bft 2 ist es dann wohl besser, wenn man segelt (ist ja auch ein Segelboot).

Für andere Anwendungsfälle, wie "schnell weg, da hinten kommts dicke", gilt doch auch, solange es geht zu segeln, da ist man in der Regel um einiges schneller, als mit Motor.

Bei Wanderfahrten mit Urlaubskram ist die Jantar mit einem 4 PS-Motor definitiv am Limit, ich würde eher sagen überfordert.
Dort gibt es immer den Fall, dass man draussen vorm Wellenbrecher das Tuch schon runternehmen muss, weil man nie weiss, welche Überraschung auf einen wartet, wenn man bei schwerem Wetter in den Hafen segelt.
Es gibt also immer den Fall, dass man in einen Hafen motort und dafür Reserven braucht, auch bei den beliebten Wettrennen um die letzten Liegeplätze, dass man noch rasch eine Schleuse oder Brückenöffnung schaffen will oder bei "Ruhe vor dem Sturm" von einem grösseren Teich verschwinden möchte und zwar umgehend.

Hier ist man ab 5 PS auf der sichererererereren Seite und die meist bau- und gewichtsgleichen 6PS-Motore schonen einfach die Nerven bei tagelangen Kanal- und Flußfahrten. Natürlich Langschafter, es ist ja nicht witzig, wenn die Vorschoterin auf dem Vorschiff steht, um Leinen zu schmeissen und hinten hebt es den Quirl aus dem Wasser, von Wellen mal ganz abgesehen.

Bei 6PS am Heck wandert man gemütlich im Halbgas und verbraucht weniger Sprit, als wenn sich der kleine 4PS-Motor quälen muss.
Alles unter 4PS ist wohl eher was für den Baggersee, bei Wanderfahrten wirkt es ein bisschen wie mit Stöckelschuhen im Gebirge. (Geht aber auch, irgendwie)

VG Eric

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

03.09.2012 20:22
#11 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Die Verhältnisse sind ja überall anders.
Andl segelt am Ammersee und ich auch (und zwar sehr sehr viel). Nur da drauf habe ich meine Gedanken, Erfahrungen und Ratschläge bezogen.
Am Ammersee wird wie an allen bayerischen Seen der Einsatz von Hilfsmotoren an Segelbooten sehr restriktiv gehandhabt.
Die Benutzung ist nur erlaubt zum Ein/Auslaufen in Häfen und Bojenfelder und wenn Gefahren drohen. Dies ist z.B der Fall wenn die Sturmwarnung läuft und Gewitter drohen. Zum schützenden Luvufer zu SEGELN wäre dann meist ein schlechter Rat, denn 1. ist vor dem Gewitter oft Flaute und 2. setzen die Gewitterhämmer dann urplötzlich ein. Kaum Zeit die Segel zu bergen.

Zur Motorstärke: Die Jantar hat eine Rumpfgeschwindigkeit von 5,x kn. Ich erreiche bei glattem Wasser mit meinen 2,3 PS bereits bei Halbgas 5 kn. Was will ich da mit mehr Leistung? Besser wäre es eine sog Schubschraube (größerer Durchmeser, geringere Steigung) dran zu haben. Dann gäbs mehr Kraft für gegenan. Aber solche Schrauben werden bei den Kleinmotoren leider nicht angeboten.

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

04.09.2012 13:36
#12 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Die Verhältnisse sind ja überall anders.
...
Am Ammersee wird wie an allen bayerischen Seen der Einsatz von Hilfsmotoren an Segelbooten sehr restriktiv gehandhabt.
Die Benutzung ist nur erlaubt zum Ein/Auslaufen in Häfen und Bojenfelder und wenn Gefahren drohen. Dies ist z.B der Fall wenn die Sturmwarnung läuft und Gewitter drohen.

Und was ist mit der Gefahr, dass dahoam das Essen anbrennt und dass man es Sonntag abend nicht mehr rechtzeitig zum "Tatort" schafft?


Zum schützenden Luvufer zu SEGELN wäre dann meist ein schlechter Rat, denn 1. ist vor dem Gewitter oft Flaute und 2. setzen die Gewitterhämmer dann urplötzlich ein. Kaum Zeit die Segel zu bergen.

In diesem Fall wären mir auch die Vorschriften egal und wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Fall ja auch abgedeckt, dann darf man doch Gas geben.

Dass in der Mittagsflaute nicht alles herumknattern darf, solltet ihr eher als Segen, denn als Belastung empfinden.
In B. gibt es so einen Reflex bei den Motorbootfahrern, wenn Flaute ist, kommt auch der letzte Depp aus seinem Loch gekrochen und freut sich, dass er die Segler mal so richtig nerven und durchschaukeln kann.
Spätestens da wünsche ich mir Bayrische Verhältnisse.

Bei Flaute kann man auch warten oder zum Paddel greifen, ist ja Wassersport.
Damit entfallen praktisch alle wesentlichen Anwendungen für einen E-Motor.

Habe viele Jahre mit einem schweren 20er an einem See mit Verbot für Verbrennungsmotore gesegelt und oft genug umsonst auf die eigentlich zuverlässige Abendtermik gewartet.
Ein schwerer 20er paddelt sich wie ein Sessel durchs Wohnzimmer, also mindestens so schick wie die Jantar.
Aber irgendwie geht es und das kommt vielleicht drei, viermal in der Saison vor.

Hatte meine Jantar mit E-Motor erworben, das war gleich das Erste, was ich runtergeschmissen habe.
Schön leise und simpel und ultraleicht zu montieren, das sind klare Vorteile, aber zuverlässig war da nur, dass die Batterie immer dann am Ende war, wenn man es nicht gebrauchen kann und um mich nur mal aus dem Hafen zu schubsen, da kann ich mich auch von den Dalben oder Stegen abschubsen und bei Wind halt segeln.

VG Eric

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

05.09.2012 11:22
#13 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Und was ist mit der Gefahr, dass dahoam das Essen anbrennt und dass man es Sonntag abend nicht mehr rechtzeitig zum "Tatort" schafft?

Ja, auch das ist abgedeckt:
Das Vorliegen einer Gefahr nach § 48 Abs. 1 SchoO kann in der Regel angenommen werden bei
-
-
-
-Einbruch der Dunkelheit (ab 1 Stunde vor Sonnenuntergang) bei gleichzeitiger Flaute

(O-Ton der entspr. Verwaltungsvorschrift).
Sauber geregelt in Bayern, nicht?

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

07.09.2012 08:25
#14 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Zitat von hgebauer im Beitrag #

Ja, auch das ist abgedeckt:
Das Vorliegen einer Gefahr nach § 48 Abs. 1 SchoO kann in der Regel angenommen werden bei
-Einbruch der Dunkelheit (ab 1 Stunde vor Sonnenuntergang) bei gleichzeitiger Flaute

(O-Ton der entspr. Verwaltungsvorschrift).
Sauber geregelt in Bayern, nicht?


So lebensnah und beinahe preussisch exakt, ist ja unheimlich...

VG Eric

Andl Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 23

04.10.2012 11:25
#15 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Servus,

mein E-AB Mercury mit ca. 500W (kenne die genaue Leistung nicht), schafft bei fast Flaute, Vollgas und vollen Batterien gerade mal 3 Knoten. Ich denke die Bezeichnung Flautenschieber ist hier genau richtig. Falls ich irgendwann zum Mittelmeer gehe, würde ich gerne einen 5PS Viertakter (mit Ladespule) haben. Aber für den Ammersee reicht mir der E-Flautenschieber. Und die 45W Solarzelle lädt die Batterie während der Woche auf, sodaß ich am Wochenende wieder Saft habe. Hat sich bisher bewährt.
Kritischer als 2-3 PS Leistungsunterschied finde ich das von Helmut erwähnte Problem des Auftauchens des AB bei Welle. Hier ist irgendwann auch der Langschaft "zu kurz". Um das Problem zu beheben hat sich Etap bei der Etap 22i (und anderen) eine AB-Halterung mittig im Cockpitboden ausgedacht, vor dem Ruder. Finde ich super, bis auf die erhöhte Lautstärke im Cockpit.

Gruß an alle, Andl

P.s: War länger nicht mehr hier im Forum (Zeitmangel), aber am Samstag ist bei mir die Segelsaison zu Ende, dann wird wieder am Boot getüftelt :-))

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