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Dieses Thema hat 23 Antworten
und wurde 3.072 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
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eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

04.10.2012 12:49
#16 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Zitat von Andl im Beitrag #15
Servus,

mein E-AB Mercury mit ca. 500W (kenne die genaue Leistung nicht), schafft bei fast Flaute, Vollgas und vollen Batterien gerade mal 3 Knoten. Ich denke die Bezeichnung Flautenschieber ist hier genau richtig. Falls ich irgendwann zum Mittelmeer gehe, würde ich gerne einen 5PS Viertakter (mit Ladespule) haben. Aber für den Ammersee reicht mir der E-Flautenschieber. Und die 45W Solarzelle lädt die Batterie während der Woche auf, sodaß ich am Wochenende wieder Saft habe. Hat sich bisher bewährt.
Kritischer als 2-3 PS Leistungsunterschied finde ich das von Helmut erwähnte Problem des Auftauchens des AB bei Welle. Hier ist irgendwann auch der Langschaft "zu kurz". Um das Problem zu beheben hat sich Etap bei der Etap 22i (und anderen) eine AB-Halterung mittig im Cockpitboden ausgedacht, vor dem Ruder. Finde ich super, bis auf die erhöhte Lautstärke im Cockpit.

Gruß an alle, Andl

P.s: War länger nicht mehr hier im Forum (Zeitmangel), aber am Samstag ist bei mir die Segelsaison zu Ende, dann wird wieder am Boot getüftelt :-))


Hallo, dann aber nicht einfach im Winterlager ein Loch in den Plichtboden und Unterwasserschiff fräsen, sonst hast du gleich noch Wasserbetten.
Schau mal, wie die Tüftler von der Elan210 das gelöst haben, einfach genial, aber das ist auch ein anderes Boot.
http://www.youtube.com/watch?v=EC2NnN7fy-A&feature=related

Wenn Welle, ist auch Wind. Dann braucht man eigentlich keinen Motor. Der Langschafter ist gut, weil die Jantar sehr längstrimmempfindlich ist, das mit dem rausschrauben aus der Welle kann man aber durch einige Maßnahmen verringern. Wenn es doch mal auftritt, dann nur kurz, vielleicht beim Tuch bergen oder vor einer Hafeneinfahrt, aber ob sich dafür der Umbau lohnt?

VG Eric

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

05.10.2012 13:10
#17 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Also, Boote die den AB im einem Schacht fahren gibt es schon seit mind. 40 Jahren. Das ist weiß Gott nix Neues. Es gibt aber angebl. allerlei Probleme bei dieser Lösung (Luftzufuhr usw.). So ein gravierender Umbau käme für die Jantar aber wohl kaum in Frage, jedenfalls für mich nicht.
Um den Motor am Heck tiefer absenken zu können denke ich über eine absenkbare AB-Halterung nach. (Jetzt ist eine feste dran. Problem ist, dass bei allen angebotenen serienmäßigen Halterungen die Haltewinkel (mit denen sie angeschraubt werden) für den flachen Spiegel der Jantar zu hoch sind.
Immer eine Handbreit.....Helmut

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

05.10.2012 14:39
#18 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Zitat von hgebauer im Beitrag #17
Also, Boote die den AB im einem Schacht fahren gibt es schon seit mind. 40 Jahren. Das ist weiß Gott nix Neues. Es gibt aber angebl. allerlei Probleme bei dieser Lösung (Luftzufuhr usw.). So ein gravierender Umbau käme für die Jantar aber wohl kaum in Frage, jedenfalls für mich nicht.
Um den Motor am Heck tiefer absenken zu können denke ich über eine absenkbare AB-Halterung nach. (Jetzt ist eine feste dran. Problem ist, dass bei allen angebotenen serienmäßigen Halterungen die Haltewinkel (mit denen sie angeschraubt werden) für den flachen Spiegel der Jantar zu hoch sind.
Immer eine Handbreit.....Helmut


Die etwas sinnfrei konstruierte Motorhalterung der Jantar ist praktisch bereits im abgesenkten Zustand - tiefer geht nicht.
Was mich eher stört ist, dass man einen Langschafter bei Lage durchs Wasser schleift, weil man ihn nicht hoch genug rausklappen kann.
Warum die Motorhalterung der Jantar aus so vielen teuren Einzelteilen besteht und sich trotzdem nicht bewegen lässt, man hätte genausogut ein festes Brett anbolzen können, bleibt Konstrukteursgeheimnis.
Wahrscheinlich war einfach noch etwas Geld übrig.

Interessant ist, dass diese Halterung im Laufe der Jahre ausschlackert, so dass man irgendwann gezwungen ist, damit zum Mechaniker zu rennen, der dann die ausgeleierten Langlöcher auf die nächst großeren Bolzendurchmesser aufbohrt.

Noch besser finde ich aber, dass sie bei all der Tüftelei zu schwach geraten ist und einen modernen, leider viel zu schweren Viertakter nicht wirklich tragen kann, jedenfalls nicht im Seegang und den Schub, den 5-6 PS erzeugen, bekommt man mit dieser Motorhalterung auch nur bedingt übertragen. Gibt man zu schnell Schub, sieht es am Heck aus, als ob gleich alles abreisst.

Die Jungs von der FSA haben das schon mal erkannt und bieten eine Lastverteilung an, die den Schub auf den Tritt ableitet.

Mit 5 PS ist die Jantar ausreichend motorisiert.
Ich selbst habe 6 PS am Heck, der ist baugleich mit dem 5er und bietet mit seiner Lastschraube ein ausgesprochen ruhiges Reisen, was sich angenehm auf den Spritverbrauch auswirkt. Mein bislang sparsamster Motor.
Mit Halbgas auf Rumpfgeschwindigkeit, was will man mehr, der Rest der Power ist Reserve für Shitwetter.

Wie gesagt, 5 PS reichen auch, aber ich habe ihn zum gleichen Preis bekommen und da konnte ich nicht nein sagen.

Bedauerlich ist nur, dass die Dinger viel zu schwer sind. deshalb nehme ich den kleinen Klops nur für Langfahrten im Urlaub, freue mich, dass er beim kleinsten Zug am Seil anspringt und zwar jedesmal und ohne Beschwörungsformeln und fürs Rumgurken im Revier nehme ich meinen ultraleichten 4PS Zweitakter, der wiegt nicht mal die Hälfte und kriegt die Jantar auch bewegt.

VG Eric

Apollo Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 26

05.10.2012 19:39
#19 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo hgebauer,

haben eine absenkbare Halterung am Boot. Funktioniert recht gut.

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9G...sm9rkhd7p1W7F5w

Gruß Lutz und Heike von APOLLO

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

06.10.2012 09:45
#20 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Lutz.
Sieht gut aus die Halterung und auch der Motor scheint mir gut tief ins Wasser zu kommen. Auch hier ist die Montageplatte der Halterung für den Jantar-Spiegel zu hoch. Aber sinnvollerweise hat man die "Überhöhe" zur Abstützung auf die Backskiste verwendet. (Ist aber auch wohl notwendig bei dem dicken Teil das da dranhängt). Sonderkonstruktion?

Hallo Andl und Eric.
Bei meiner festen AB-Halterung (Originalausrüstung?) ist nichts ausgeschlackert und sie hält die 2,3 PS/13,7 kg meines Hondas BF locker aus.
Bin dabei eine Markrecherche bezüglich kleiner Außenborder zu machen. Werde berichten.
Immer eine Handbreit....
Helmut

Andl Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 23

07.10.2012 15:19
#21 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo Helmut,

der Honda 2,3PS AB ist für die Jantar binnen schon ziemlich ideal, finde ich.
Bin gespannt, ob Du etwas besseres findest.
Zur Ehrenrettung meines Mercury Thruster Plus muss ich sagen, daß er doch (zumindest kurzzeitig) in der Lage war die Jantar gegen 6 BFT (Ammersee 06.10.) und die entsprechende Welle anzuschieben. Ich habe es sicherheitshalber nur an der Boje angebunden probiert.

Ich hab meine Jantar gestern rausgeslippt. War bei dem Wind und dem Wellengang eine sehr haarig Sache. Um 17 Uhr ist der Wind etwas abgeflaut, dann ging es einigermassen.

Gruß, Andreas

ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

07.10.2012 17:46
#22 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo zusammen,
inspiriert von Helmut nutzen wir nun seit einigen Wochen einen leichten, luftgekühlten 3 PS Kurzschafter den wir noch von einem Schlauchboot rumliegen hatten. Die Schraube ragt so gerade ausreichend ins Wasser, aber hochgeklappt liegt die Schraube sicher über dem Wasserspiegel. Durch das geringe Gewicht des Motors(- ca. 10kg)und die Verlagerung der Batterie vom Heck in die Schiebekiste unter dem Niedergang hat sich der Wasserablauf am Heck deutlich verbessert.
Für Ijsselmeer- Törns kommt aber unser 6 PS Suzuki Langschafter zum Einsatz. Je nach Bedingungen reicht der nur so gerade aus. Ich erinnere mich an eine Schleusenausfahrt bei der, als sich die Tore öffneten, plötzlich locker 30 Knoten Wind von vorne in das Schleusenbecken einfielen. Keine Chance mit den 6 PS gegen anzukommen...Wir haben uns quergestellt und konnten uns nur mit Mühe wieder festmachen ohne das Boot zu beschädigen.
Das Malheur nahm auch seinen Lauf, da das Ruderblatt nicht von der Schraube angeströmt wird und ohne Fahrt keine Kursänderung möglich ist (unser Motor ist fixiert!). Mit ein bischen Erfahrung kann man solche Situationen aber meistern oder bleibt bei solchem Wind im Hafen. Auf den friesischen Seen ist der Motor bei viel Wind gegenan fast sinnlos. Bei ordentlicher Hacksee kommt abwechselnd die Schraube aus dem Wasser und Wasser über den Motor - totaler Schrott...da segelt man besser...
Grüße - Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

08.10.2012 08:22
#23 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Zitat von ninmaja im Beitrag #22
Hallo zusammen,
inspiriert von Helmut nutzen wir nun seit einigen Wochen einen leichten, luftgekühlten 3 PS Kurzschafter den wir noch von einem Schlauchboot rumliegen hatten. Die Schraube ragt so gerade ausreichend ins Wasser, aber hochgeklappt liegt die Schraube sicher über dem Wasserspiegel. Durch das geringe Gewicht des Motors(- ca. 10kg)und die Verlagerung der Batterie vom Heck in die Schiebekiste unter dem Niedergang hat sich der Wasserablauf am Heck deutlich verbessert.
Für Ijsselmeer- Törns kommt aber unser 6 PS Suzuki Langschafter zum Einsatz. Je nach Bedingungen reicht der nur so gerade aus. Ich erinnere mich an eine Schleusenausfahrt bei der, als sich die Tore öffneten, plötzlich locker 30 Knoten Wind von vorne in das Schleusenbecken einfielen. Keine Chance mit den 6 PS gegen anzukommen...Wir haben uns quergestellt und konnten uns nur mit Mühe wieder festmachen ohne das Boot zu beschädigen.
Das Malheur nahm auch seinen Lauf, da das Ruderblatt nicht von der Schraube angeströmt wird und ohne Fahrt keine Kursänderung möglich ist (unser Motor ist fixiert!). Mit ein bischen Erfahrung kann man solche Situationen aber meistern oder bleibt bei solchem Wind im Hafen. Auf den friesischen Seen ist der Motor bei viel Wind gegenan fast sinnlos. Bei ordentlicher Hacksee kommt abwechselnd die Schraube aus dem Wasser und Wasser über den Motor - totaler Schrott...da segelt man besser...
Grüße - Frank


Hallo Frank, an die Windanfälligkeit der Jantar, verbunden mit dem Versagen jeglicher Steuerfähigkeit, sobald man unterhalb Schrittgeschwindigkeit kommt, muss ich mich auch noch gewöhnen. Ist das erste Boot, bei dem ich das so erlebe.
Was ich schon an Hafenkino produziert habe, geht auf keine Kuhhaut. So hat uns schon oft nur ein beherzter Tritt gegen einen Dalben davor bewahrt, mal eben quer oder mit diesem absurd überdimensionierten Dalbenfangekorb am Bug frontal dagegen zu kacheln.

In eine Boxengasse reinfahren und mal eben am Ende auf dem Teller drehen, vorwärts wie Rückwärts auf den Punkt in eine Box fahren, trotz Seitenwind, in einer Schleuse bisschen quer abhalten und einfach losfahren, wie alle anderen und zwar dahin, wo der Skipper hin will und nicht das starrsinnige Boot, das ist mit der Jantar nicht mehr drin.

Inzwischen gehts, man hat den einen oder anderen Trick dazugelernt. Reicht aber noch nicht.

Letztes Jahr Dänholm (Rügen), es wedelt mit einer strammen 5 in Böen 6. Vor Top und Takel in eine schmale Boxengasse reingeflogen, leider war alles voll. Normalerweise stoppe ich nur auf.
An dieser Stelle habe ich das erste mal festgestellt, dass mein neuer 6PS-AB mit Lastschraube einen Radeffekt hat. Verbunden mit der Windanfälligkeit des reinen Bootskörpers, habe ich etliche Anläufe gebraucht, bis ich schon leicht transpirierend den Bug endlich wieder gegen den Wind gedreht hatte, ohne eines der teuren Seeboote zu rammen. Die waren auch schon alle ganz nervös.

Auf der anderen Seite des Dänholms war noch was frei, allerdings nur mit Wellengang.
Mehrer Anläufe, den Bug überhaupt irgendwie in eine Box reinzudrehen, ohne mit dem Bugkorb irgendwo hängen zu bleiben scheiterten durch Seitenwind und Welle. Immer wieder Abbruch im letzten Moment, weil ich zu langsam war und der der Seitenwind mich einfach an der freien Box vorbeischob.
Das ist dann trotzdem schnell genug, um kurz davor zu stehen, dem nächsten Nachbarn ordentlich ins Heck zu krachen. Also Notstop, mit Vollschub rückwärts raus aus der Boxengasse, kurz durchatmen, Alternativen überlegen, Manöver besprechen, dann viel zu schnell für ein Anlegemanöver rein in die Boxengasse, anders reagiert der Kahn ja nicht aufs Ruder und rechtzeitig anfangen einzudrehen, dann irgendwas greifen, wie Dalben oder Reling des Nachbarbootes und die wilde Fahrt mal eben schnell wieder aufstoppen. Das nervt ein bisschen.

Gestern wie früher im Hafen einfach die Fock ausgerollt und los gehts - nee, nicht mit einer Jantar. Die fährt einfach mal nicht los, die will erstmal quertreibend eine Hafenrundfahrt machen und gibt sich erst zufrieden, wenn klar ist, dass der Platz tatsächlich nicht mehr reicht, um noch zu wenden oder überhaupt irgendwas seemännisches zu machen... witzig ist anders.

Aber was solls, beim Hafen üben wir noch, in Boxengassen nutzen wir heute den Radeffekt und berechnen vorher schon mal, was der Wind eventuell mit dem Boot machen könnte, im Zweifel fahren wir längs an eine belegte Box, legen uns an die zwei belegten Heckdalben und drehen uns mit dem Wind in die freie Box.

Bei Schleusen üben wir uns in Geduld. Die ganz Ungeduldigen lasse ich vorbei, die anderen bekommen mit einem freundlichen Lächeln ein Stopsignal, bis Windaustausch und Wasserwirbel aus Höhendifferenz und ausgefahrenen Booten einigermaßen zur Ruhe gekommen sind. Dann den Motor an und im Leerlauf tuckern lassen. Den Abschubser machen wir nicht mehr seitlich, sondern der Vorschoter schiebt den Bug leicht ab von der Spundwand und der Steuermann gibt mit dem Fuss einen kräftigen Schub in Fahrtrichtung. Ab da reagiert das Ruder, Gang rein und los gehts. Der Vorschoter bleibt solange trittbereit, bis klar ist, dass man nicht vertreibt. Wenn es ganz schlimm kommt, muss der Motor mitlenken. So gehts einigermaßen.
Die Fixierschraube des Motors ist, halbclever gemacht, nur eine Druckschraube, die rastet nicht ein. Halbclever deshalb, weil sie zum einen durch kräftigen Dreh mit der Motorpinne zu überwinden ist, das ist gut, nichtsogut ist, dass Fett der Schaftlager bei langer Fahrt zur Klemmfläche hinwandert, so dass sich der Motor dann nur noch schwer arretieren lässt.

Früher mit Schwertbooten konnte ich in Boxengassen auf dem Teller wenden, im Hafen lossegeln, in Boxen einlaufen, wie auf Schienen. Da bin ich auch aus Schleusen einfach rausgetuckert, kleiner Plausch mit dem Bedienpersonal, tschüss, bis bald... Heute gehöre ich zu den Typen, denen der Schleusenmeister kopfschüttelnd hinterherschaut, wenn sie viel zu schnell aus der Schleuse rasen und sich dann noch wie ein Flipperball links und rechte noch von der Spundwand abschubsen müssen.
Danke Jantar.

VG Eric


p.s. Man kann eine Jantar bei Flaute auch paddeln. Insofern sind 2,3 MikroPS am Heck vollkommen übertrieben und schwerer als ein Paddel ist das auch noch.

Wenn man damit rechnen muss, dass man nichtsegelbare Bereiche passieren muss und dabei gegen Wind und Welle vorankommen will, sollte man eher auf 5-6PS vertrauen, auch wenn es unter Laborbedingungen möglich scheint (angebunden an der Boje) das Boot für einen Moment im Wind zu halten.
Spannend wird es nämlch erst, wenn der Wind bestimmt, wo es langgeht.
Ich habe mal mit 4 PS am Heck im Seegang wegen eines Havaristen eine eigentlich sichere Hafeneinfahrt abbrechen müssen, um dann minutenlang vor dem Wellenbrecher herumzuschrauben, bis ich das Boot endlich mit dem Bug durch Wind und Welle bringen konnte. In solchen Momenten altert man um Jahre.
Wer also tatsächlich unterwegs sein möchte - ein paar PS mehr haben noch keinem geschadet.

Andl Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 23

13.10.2012 11:33
#24 RE: Welchen Aussenborder für binnen/buten Zitat · Antworten

Hallo,

hört sich echt übel an. Vielleicht hast Du die Version mit verkürztem Kiel oder verkürztem Ruderblatt? Ich kenne ähnliche Probleme nur bei aufgeholtem Kiel. Das Problem der schlechten Manövrierbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten unter Motor, ist auf das nicht angeströmte Ruderblatt zurückzuführen. Deswegen finde ich die Etap Lösung toll, weil sie auch das Problem des Austauchens löst. Aber was soll's, man kann nicht alles haben. Die Jantar ist trotz allem ein tolles und robustes Schiff. Wie sagt nochmal mein Surf-Freund: Surfen und Segeln ist wie unter einer kalten, windigen Dusche stehen und Geldscheine zerreisen ;-))) In diesem Sinne wünsche ich allen eine fleißige und erholsame Winterpause.

Mahlzeit, Andl

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