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Dieses Thema hat 41 Antworten
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 Tipps und Technik
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ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

27.09.2012 22:29
#31 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Hallo Eric,
wie ich schon erwähnte. Bei Halbwindkurs oder voller müssen die Schoten außen rum, hart am Wind sind sie bei mir innen.
Mein Vorsegel ist eine Genua mit 120% des Lp- Maßes(2,2m); d.h. das Unterliek überlappt den Mast um ca 45 cm.
Eine Fock überlappt im Gegensatz dazu den Mast nicht. Die größte Genua ist die Genua 1 mit 150% (macht bei unsere Jantar 13,5 qm)

Um das Vorsegel perfekt anstellen zu können müssten eigendlich noch zusätzliche Schotblöcke aufs Kajütdach oder man trimmt die Schoten mit einem Barberhauler weiter nach innen. Theoretisch kann ein Vorsegel mit einem Anstellwinkel von nur 7° zur Schiffsachse getrimmt werden. So wäre dann die maximale Höhe am Wind segelbar...

Gruß Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

30.09.2012 20:19
#32 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Zitat von ninmaja im Beitrag #31
Hallo Eric,
wie ich schon erwähnte. Bei Halbwindkurs oder voller müssen die Schoten außen rum, hart am Wind sind sie bei mir innen.
Mein Vorsegel ist eine Genua mit 120% des Lp- Maßes(2,2m); d.h. das Unterliek überlappt den Mast um ca 45 cm.
Eine Fock überlappt im Gegensatz dazu den Mast nicht. Die größte Genua ist die Genua 1 mit 150% (macht bei unsere Jantar 13,5 qm)

Um das Vorsegel perfekt anstellen zu können müssten eigendlich noch zusätzliche Schotblöcke aufs Kajütdach oder man trimmt die Schoten mit einem Barberhauler weiter nach innen. Theoretisch kann ein Vorsegel mit einem Anstellwinkel von nur 7° zur Schiffsachse getrimmt werden. So wäre dann die maximale Höhe am Wind segelbar...

Gruß Frank


Hallo Frank, fahrst du samatags Amwind und Sonntag Raum oder Halb? Schotest du zwischendurch um? Ich kapiere es immer noch nicht, Steh grad auf der Schot...
Habe heute nochmal nachgesehen, also meine Fock würde ich nicht Genoa nennen, auch wenn das Schothorn ca 30 cm hinter der Wante endet. Sie ist so geschnitten, dass sie mit der Achterliek vot den Salingen endet. Ich könnte sie aber nicht innen schoten, dann würde sie an den Salingen anstoßen.
Den Eindruck, dass sie an der Oberwante abknickt, habe ich wohl bei Schwachwind gewonnen. Bei Starkwind drückt sie sich in ein durchgehendes Profil.

Was aber bleibt ist der Gegenbauch, den mir die Fock bei Amwind ins Gross wirft.

Ich stehe grad davor, neue Segel anzuschaffen. Ist es ratsam, dass der Segelmacher das Boot aufgetakelt sieht? Also nur regionale Segelmacher ansprechen? Denn wenn die alten Segel nicht besonders stehen, ergibt es ja wenig Sinn, die als Muster zum Segelmacher zu schicken. Selbermessen traue ich mir auch nicht richtig zu. Wie seid ihr an die Sache herangegangen?

VG Eric

ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

30.09.2012 23:16
#33 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Eric,
üblicherweise schote ich die Genua zwischen Ober- und Unterwante hindurch; Bin ich z.B. auf dem Ijsselmeer unterwegs schote ich bei raumen Kurs außen an der Want vorbei. Die Lage der Wanten ist halt nicht optimal.
Du musst nicht zwangsläufig einen lokalen Segelmacher beauftragen; Die Basisdaten für eine Jantar- Genua haben alle Segelmacher parat...Üblicherweise erhälst du vom Segelmacher ein Messblatt um die wichtigsten Maße zur Sicherheit am Schiff abzumessen.

Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

01.10.2012 09:48
#34 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Zitat von ninmaja im Beitrag #33
Eric,
üblicherweise schote ich die Genua zwischen Ober- und Unterwante hindurch; Bin ich z.B. auf dem Ijsselmeer unterwegs schote ich bei raumen Kurs außen an der Want vorbei. Die Lage der Wanten ist halt nicht optimal.
Du musst nicht zwangsläufig einen lokalen Segelmacher beauftragen; Die Basisdaten für eine Jantar- Genua haben alle Segelmacher parat...Üblicherweise erhälst du vom Segelmacher ein Messblatt um die wichtigsten Maße zur Sicherheit am Schiff abzumessen.

Frank


Hallo Frank, du hast ja ziemlich ausgereizte Segel, also grösser geht wahrscheinlich kaum.
Könntest du dein Maßblatt für den Segelmacher mal scannen und hier einstellen?
ALLE Segelmacher erklären, dass sie die Maße für die Jantar dahaben und auch schon Segel genäht haben.
Kann trotzdem schön in die Hose gehen und ein einmal genähtes Segel lässt sich meistens nicht mehr ändern und dann geht das Theater erst los.

Musst du dein Achterstag für jede Wende lösen oder ziehst du die Latten auch so durch?
Was hältst du von einem fliegendem Unterliek? Würdest du eine, zwei oder vier durchgehende Latten empfehlen?

Glückwunsch zu deinen Blister- und Code zero Bildern. Hast du die FSA schon mal gebeten, dich auf eine Warteliste für einen neuen Mast zu nehmen? ;-)
Meine Güte, was machst du denn, wenn mit dieser Besegelung mal Wind aufkommt, plötzlich und unerwartet, soll ja vorkommen...

VG Eric

ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

01.10.2012 23:47
#35 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Eric,

1. mit meinen Basisdaten fängst du nichts an; ich habe einen unverjüngten, hohen Binnenmast mit geändertem Mastfall u. geändertem Anschlagpunkt für das Vorstag. Du musst die 3 Maße für ein neues Vorsegel schon selber messen.
2. Bei wenig Wind muss ich das Achterstag lösen sonst bleibt das Segel hängen. Bei mehr Wind kann ich mir das sparen, seit ich weichere Latten verwende.
3. Unser Groß hat ein fliegendes Unterliek; ist halt weniger aufwändig und somit günstiger in der Herstellung. Auch ist solch ein Segel schneller Abgeschlagen. In Verbindung mit einem Crosscutschnitt aus Maxx- oder Flex- Laminattüchern kann da ein Segel geschneidert werden welches nicht viel teurer als ein Dacron Segel ist - aber viel besser, schöner und unempfindlicher gegen Spack oder Verschmutzung. Unser neues Vorsegel ist ein Trifab- Laminat welches beidseitig mit einer weißen Tafettaschicht kaschiert ist...Teufelsding - da sind jetzt schon einige Flecken dran die mir ordentlich aufstoßen. Bei reinen Laminatsegeln gibts sowas nicht.
4. Haase Segel in Travemünde hat mir ein BanksSails- Design mit 2 durchgängigen und 2 halben Latten angefertigt. Soweit ok aber das auftuchen über den Baum war mit den anfangs steiferen Latten nicht möglich...da muss man aufpassen dass nicht vor lauter Performance die Handhabung leidet.
5. FSA hat sogar 2 Ersatzmaste. Aber wir kämen trotzdem nicht ins Geschäft; der Original verjüngte Mast taugt für unsere Belange nicht. Die Mastkurve wäre auch nicht kompatibel für unser Groß. Wenn unser Mast brechen würde bau ich mir selber einen, aber dann mit Diamant- Stag. Den Baum habe ich auch selber aufgebaut. Das macht Spaß, man kann einiges Verbessern und eine Menge Geld sparen.

Gruß Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

02.10.2012 08:29
#36 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Hallo Frank,

1. mit meinen Basisdaten fängst du nichts an; ich habe einen unverjüngten, hohen Binnenmast mit geändertem Mastfall u. geändertem Anschlagpunkt für das Vorstag. Du musst die 3 Maße für ein neues Vorsegel schon selber messen.

Wenn es nur 3 Maße wären, wäre es noch handhabbar. Es gibt aber etliche Maße, an die ich garnicht ohne weiteres herankomme, die aber wichtig sind. Am einfachsten, wenn die Takelage auf der Wiese liegt, aber dann stimmen diese Maße einfach nicht. Was der Segelmacher alles wissen muss, habe ich bei Beilken im Downloadbereich gefunden. Ich werde wohl nicht umhinkommen, diese Maße abzuarbeiten.

2. Bei wenig Wind muss ich das Achterstag lösen sonst bleibt das Segel hängen. Bei mehr Wind kann ich mir das sparen, seit ich weichere Latten verwende.
Geht mir jetzt schon so, mit nur einer durchgehenden Toplatte. Bei Fastflaute nervt das gut, bei mehr Wind gehts, fürs Segel kann das Gereibe am Achterstag aber nicht gut sein.
Nur wenn das Achterliek zu gerade geschnitten wird, brint es ja auch nichts.

3. Unser Groß hat ein fliegendes Unterliek; ist halt weniger aufwändig und somit günstiger in der Herstellung. Auch ist solch ein Segel schneller Abgeschlagen. In Verbindung mit einem Crosscutschnitt aus Maxx- oder Flex- Laminattüchern kann da ein Segel geschneidert werden welches nicht viel teurer als ein Dacron Segel ist - aber viel besser, schöner und unempfindlicher gegen Spack oder Verschmutzung. Unser neues Vorsegel ist ein Trifab- Laminat welches beidseitig mit einer weißen Tafettaschicht kaschiert ist...Teufelsding - da sind jetzt schon einige Flecken dran die mir ordentlich aufstoßen. Bei reinen Laminatsegeln gibts sowas nicht.

Laminatsegel fallen für mich aus, zu empfindlich, das ist mehr was für die Rennfahrer. Ich habe vollkommen einfache Ansprüche: Schlohweiss, gutes Profil über mindestens 30 Jahre, es soll als raues See- und Regattasegel taugen, es darf nie dreckig werden oder spack oder sich durch Sonneneinstarhlung zerlegen, soll sich schon weich anfühlen und hart im Tuch sein, ach ja, billig soll es natürlich sein...

Das frei fliegende Unterliek kann nicht nur eine Preisfrage sein. Technisch ist es mir auch nicht klar, denke, da geht was an Vortrieb verloren. Aber man sieht es bei Regattasegeln. Zwei meiner einheimischen Segelmacher nähen das nicht - zu aufwendig.

4. Haase Segel in Travemünde hat mir ein BanksSails- Design mit 2 durchgängigen und 2 halben Latten angefertigt.

Was heisst das? Ist das ein bestimmtes Design, auf das die Segelmacher zugreifen können?

Soweit ok aber das auftuchen über den Baum war mit den anfangs steiferen Latten nicht möglich...da muss man aufpassen dass nicht vor lauter Performance die Handhabung leidet.

Das könnte ich auch nicht gebrauchen. Ich nehme auch die Segel nach dem Wochenende rein, das dauert vielleicht ein paar Sekunden länger, aber es ergibt für mich keinen Sinn, das Tuch die ganze Woche unter einer Grossegelpersenning der Sonne und Feuchtigkeit auszusetzen und mir für diesen Unfug alle paar Jahre noch eine neue Grosssegelpersenning anzuschaffen, als gemütliches Mövenklo. Die Fock habe ich genauso schnell unten, wie den Fockstrumpf drauf, ohne Fockstrumpf am Rollreffprofil gibt es auch kein Gezerre und Gezuppel bei Sturm. Im Urlaub und am WE lasse ich das Tuch natürlich drauf.

5. FSA hat sogar 2 Ersatzmaste. Aber wir kämen trotzdem nicht ins Geschäft; der Original verjüngte Mast taugt für unsere Belange nicht. Die Mastkurve wäre auch nicht kompatibel für unser Groß. Wenn unser Mast brechen würde bau ich mir selber einen, aber dann mit Diamant- Stag. Den Baum habe ich auch selber aufgebaut. Das macht Spaß, man kann einiges Verbessern und eine Menge Geld sparen.

Was genau ist an deinem Bootchen noch Original?
Es gibt ein paar Details an der Jantar, die in erstaunlich hoher Qualität ausgeführt sind. Dazu zählt für mich der Regattabaum und der Mast. Nichts zu meckern, nichts zu verbessern. Ausser, dass der Mast ausgereizt ist, dünner geht nicht. Hier im Revier hat sich einer in einer Böe den Mast abgeknickt, ohne dass es vorher Wantenschäden gab.
Unklar und läd mich nicht gerade dazu ein, einen riesigen Topgenacker dranzubammeln. Da finde ich dich ganz schön mutig. Aber einer muss vorangehen...

VG Eric

ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

02.10.2012 22:02
#37 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Hallo Eric,

Banks Sails ist eine englische Segelmacherei mit Vertriebspartner auf der ganzen Welt(wie zB. North Sails). Diese Partner nutzen die im Stammhaus entwickelte 3-D- Konstruktionssoftware für die Segelkonstruktion. Für Deutschland ist Haase Segel in Travemünde BanksSails- Partner.

Nochmal: wir haben einen unverjüngten Mast; der hält sicher eine Menge mehr aus als die verjüngten dünnen Dinger. Den Top-Gennacker nutzen wir seit x Jahren und natürlich hat uns auch mal eine Böe erwischt...kein Problem alles noch heile - Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

04.10.2012 22:06
#38 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Hallo Frank, habe gerade ein Bild gefunden, was eine Lösung sein könnte, damit der Code 0 nicht den Genackerbaum verbiegt. Wie der Name des Baumes schon nahelegt, ist der vielleicht garnicht für diese Belastung vorgesehen.
Beim folgenden jantarähnlichen Bootchen hat man dafür einen einfachen Trick angewendet, der mir recht plausibel erscheint. Da hängt der Genacker am der Spitze des Rüssels und der Code 0, der eine größere Kraft aufs Vorliek braucht, sitzt viel weiter hinten. Hoffe es ist zu erkennen, was ich meine, gibt aber sicher noch andere Bilder von dem Edelhobel.
VG Eric

Angefügte Bilder:
edelhobel.jpg  
ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

04.10.2012 23:34
#39 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Hallo Eric,

dein Vorschlag ist gut. Mir ist auch aufgefallen das an vielen 'Rüsselbooten' der Code 0 Furler etwas weiter hinten liegt.
Mein Segelmacher hatte mich auch gewarnt; wegen der Stabilität des Baumes und weil der Kahn ggf. Leegierig wird mit dem Vorsegel so weit vorne.

Muss mir überlegen wie ich den Furler befestigen könnte - um an den Ankerkasten zu kommen muss man den Baum ja schnell demontieren können...
Ich finde allerdings dass diese Lösung ein bischen blöd aussieht.... technisch spricht nichts dagegen den Anschlagpunkt ein bischen nach hinten zu verlagern - mal sehen...Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

05.10.2012 00:57
#40 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Zitat von ninmaja im Beitrag #39

Muss mir überlegen wie ich den Furler befestigen könnte - um an den Ankerkasten zu kommen muss man den Baum ja schnell demontieren können...



Hallo Frank, nö, die andere Lösung wäre, den Ankerkastendeckel zu teilen. Hatte ich schon mal erwähnt, also durchsägen mit dem schmalsten Sägeblatt, was du auftreiben kannst, dann wieder mit zwei Scharnieren verbinden. ggf. unterm festen Teil, also unterm Genackerbaum eine Leiste als Trittsicherung. Den Anker bekommst du trotzdem rein. Aber bevor du schneidest, eventuell mal mit einer Pappe als Deckel probieren, ob der Anker so reinpasst und so auch die Schnittlinie festlegen.

Zitat von ninmaja im Beitrag #39
Ich finde allerdings dass diese Lösung ein bischen blöd aussieht.... technisch spricht nichts dagegen den Anschlagpunkt ein bischen nach hinten zu verlagern - mal sehen...Frank


Was genau sieht denn bei dem Edelhobel (Code 0) blöd aus? Was mich eher wundert ist, dass du den Gemackerbaum nicht in den Kasten verlegt hast, obwohl du die Jantar mit der abgeschrägten Nase hast, die sich ja wie eine Skippy oder Dehler 18 (Rotkäppchen) geradezu anbietet, den Rüssel zu versenken.

Für den Furler im vorderen Teil des Rüssels musst du über kurz oder lang über eine unkomplizierte und schnelle Demontagemöglichkeit nachdenken. Da bietet sich ein T-Terminal an, so wie du es oben an den Wanten hast. Das Gegenstück ist ja nur innen angenietet, so dass du den Rüssel nach dem Aushaken des Code0 wieder vollständig durch den Führungsring schieben kannst. Viel Spass beim knobeln.

Ich grübel immernoch über eine halbwegs clevere Mastlegevorrichtung. Aber irgendwie stehe ich auf der Leitung.
Das einzige, was ich bisher mehr zufällig herausgefunden habe ist, dass sich der Jantarbaum vollständig an den Mast dirken lässt. Das bedeutet nämlich, dass man zum Mastlegen in der "schnell mal unter einer Brücke durch-Version" das Tuch drauflassen könnte.

Wenn hier einer Tips hat oder sich was Cleveres ausgedacht hat, würde ich mich freuen, wenn Anregungen, Ideen und und Fotos kommen.

VG Eric

Andl Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 23

05.10.2012 21:27
#41 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Zitat von ninmaja im Beitrag #29
Helmut,
ja du hast recht, die Jantar ist mit den aktuellen Sportboot- Designs nicht vergleichbar...sie ist halt kein Gleiter!
Zur Jantar-Ehrenrettung: 6Knoten sind fast immer drin und unter Gennacker haben wir auch schon 7,7 erreicht. ........



Hallo Frank,
die Aussage "6 Knoten sind fast immer drin" kann ich tendenziell bestätigen. Bei mir sind's eher 5-6, aber meine Segel sind 18 Jahre alt und ziehen halt nicht mehr so gut (zu bauchig). Meine Bestmarke liegt bei 6,3 Knoten (GPS Messung) - halber Wind, 4 Bft. in Böen 5, Schlauchboot nachgezogen. Ich finde das ist für ein 6,20m Boot ordentlich und stellt mich doch sehr zufrieden. Mein Vorsegelschothorn geht am Wind deutlich hinter die Wanten (ca. 40 cm), ich nehme an, daß es die 12qm Genua ist. Weißt das jemand genauer?

Etwas was mich bei der Jantar stört, ist - wie Helmut bereits geschrieben hat - daß sich das Heck so festsaugt. Zwei Mann im Cockpit und der Heckabschluß taucht schon unter. Ist sicher Gift für den Speed. Dazu ist in meiner Jantar auch noch die Batterie in der Backskiste eingebaut. Das werde ich wohl im Winter umbauen müssen.

Gruß, Andl

ninmaja Offline

Erfahrenes Mitglied


Beiträge: 122

10.05.2013 01:20
#42 RE: Bugspriet für Gennacker, bzw. Code 0 Zitat · Antworten

Eric:
gute Idee mit der T-Nut im Gennackerbaum; so werde ich's machen. Das Boot ist zwar im Wasser aber der Code 0 ist zur Nacharbeit noch beim Segelmacher, sodass ich die Baum- Modifikation leider noch verschieben muss.

Andl:
das Thema Gewichtsparen im Heckbereich hatten wir hier im Forum schon häufiger.
Abhilfe: Batterie in den Innenraum, Anker oder anderes schwere Equipment raus aus den Backskisten und Montage eines leichten Motors (wir nutzen mittlerweile im Binnenbereich ein 2,5Ps Motörchen, während nur für den Urlaub der deutlich schwerere 6 PS 2 Zylinder montiert wird) und bei Leichtwind Gewichtsverlagerung der Crew nach vorn: Mein Vater setzt sich daher bei Leichtwind gerne in den Niedergang...

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