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Dieses Thema hat 20 Antworten
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Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

03.11.2018 09:43
Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Jantar sailing auf dem Steinhuder Meer im Jahrhundert Sommer 2018 mit der 'la vela azul' :





VG Frank

Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

28.07.2019 22:49
#2 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Hallo in die Runde,

letzten Samstag Single Hand sailing auf dem Steinhuder Meer. Anfänglich 6 Bft u. ca. 50cm Welle. Nur Grosssegel im 2. Reff und 60cm Kiel raumschots 6.1Kn (GPS)
Später während der Aufnahmen mit GOPRO Hero am Heckgeräteträger 4-5Bft zeitweise plus gereffter Genua.
Kein Autopilot nur Gummistrop.

Boot läuft fantastisch mit großem Wohlfühlfaktor! Viel Spass durch aktives Segeln.

Nur 2 kleine Problemchen: der Führungsbügel oberhalb der Klemme für die Genuasorgleine scheuert sich durch wegen seitlicher Zugrichtung und die Luvschot der Genua bleibt beim ersten Ausrollen gerne unter der Vorschiffluke hängen.

VG Frank
Jantar sailing Bella Blu

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

28.07.2019 23:27
#3 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Hallo Frank, das sieht ja cool aus👍
Meinst du mit Führungsbügel das Leitauge an der Rolltrommel?
Das kannst du ausrichten und als Umlenkung dann irgendwo am Ende des Bugkorbes einen Umlenkblock einbinden oder anschrauben.
Plan B wäre dann in das Leitauge der Rollanlage eine günstig ausgerundete Leitöse aus Edelstahl zu kleben.

Hängenbleiben der Fockschot - beim ausrollen ist es ja egal, solange die luvseitige Schot genügend Lose hat.
In der Wende dann die Genoa kurz backstehen lassen und sie per Winddruck auf die andere Seite katapultieren lassen.
Das schleudert in 99/100 Wenden die Schot hinterher.
Bei der 100. musst du nach vorn oder nochmal kurz auf den alten Bug zurückwenden.
VG Eric

P.s. natürlich darf die Luke nicht auf Spaltlüftung stehen. Dann hängt sich die Schot immer auf. Genau wie an diesem selten dämlich platzierten Stecker der Mastelektrik.
Keine Ahnung, was der da soll.

Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

29.07.2019 15:40
#4 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Hallo Eric,

es handelt sich um die Curryklemme auf dem Cockpitsül. Die Sorgleine scheuert beim Einrollen den oberen Kunstoffabschlussbügel durch.
Da brauche ich wohl Ersatz.



Der Deckel meiner Bugluke steigt in geschlossenem und verriegelten Zustand nach vorne leicht an und liegt nicht parallel auf. Ein schöner Platz für eine eingeklemmte  Genuaschot.

Auf dem Foto komme ich gerade vom Freilegen vom Vorschiff  zurück.  Muss mir irgendetwas bautechnisches überlegen dass es gar nicht erst passiert.


VG Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

30.07.2019 10:38
#5 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Zitat von Frank 09 im Beitrag #4
Hallo Eric,

es handelt sich um die Curryklemme auf dem Cockpitsül. Die Sorgleine scheuert beim Einrollen den oberen Kunstoffabschlussbügel durch.
Da brauche ich wohl Ersatz.


Hallo Frank,
das sieht aus wie Harken, da gibt es die Bügel als Extra zu kaufen, sogar in verschiedenen Farben.
Frage 1: Wozu brauchst du da einen Bügel? Bei mir ist diese Klemme offen. Im Reffzustand, z.B im Sturm, belege ich die Reffleine ohnehin nochmal, damit mir die Fock nicht unbeabsichtigt ausrauscht.

Frage 2: Warum scheuert das Teil durch, wenn doch die nächste Leitrolle in Deckebene liegt? Ziehst du die Reffleine nach oben? Das wäre dann ein Anwenderfehler, den der kleine Kunststoffbügel nicht kompensieren kann.
Diese Leitbügel für die Harkenklemmen gibt es auch in Edelstahl. Da stecken sie unter der Klemme. Dafür sind die beiden Öffnungen da.
Ja und dann gibts natürlich noch besser Klemmen als Harken. Ist irgendwie deren Stiefkind. Aber sie sind nunmal drauf.

Mal noch eine Frage zu deinen schicken Fallentaschen.
Da gibt sich der Jantarkonstrukteur die grösste Mühe, um eine der schönsten Wasserlounges der Kleinkreuzerszene zu entwerfen, bei der man ans schräge Schott gelümmelt, gemeinsam mit der Lieblingsvorschoterin den Sundowner geniessen kann, ohne dass irgendwas den freien Blick aufs Wasser stört oder irgendwas am Rücken drückt und du baust dir ausgerechnet dort die Fallentaschen hin?
Warum machst du es nicht so, wie ein gewisser Frank09 im Beitrag 1 und schmeisst das ganze Geraffel einfach ins offene Schiebeluk, wo alle Fallen, Strecker und Trimmleinen schön unverheddert herabhängen und keinen stören?

Verlinke doch mal dein Filmchen.


Der Deckel meiner Bugluke steigt in geschlossenem und verriegelten Zustand nach vorne leicht an und liegt nicht parallel auf. Ein schöner Platz für eine eingeklemmte  Genuaschot.

Das ergibt keinen Sinn, denn da ist ja eine umlaufende Gummidichtung drin. Schau mal nach, ob du statt der Verriegelung die Zwangsentlüftung erwischt hast. Die Kante im Rahmen sitzt einige mm darüber und verhindert, dass es reinregnet. So kann man von innen lüften und versperren, bei einem Hafenspaziergang. Die Endverriegelung braucht nochmal ziemlichen Druck, ist dann aber dicht, wenn es junge Hunde regnet.
Ich muss mich manchmal von aussen draufknien. Die Griffe sind stabil genug, aber nicht mehr lieferbar.
Du hast ja wahrscheinlich auch die dänisch Moonlightluke, die hat extra noch superflache Kanten, damit sich nichts verhakelt.

Meinen ganzen Text zur Genoaschotführung hätte ich mir sparen können - Frank 09 zeigt ja auf einem der ersten Bilder, wie die zum Start hängen müssen, damit sie nicht hängen bleiben.
Wenden mit Winddruck ist natürlich nichts für Schwachwindregatten, aber in 99 Prozent der Wenden, zerrt es die Schot über alles, was da hängen bleiben könnte.

Auf dem Foto komme ich gerade vom Freilegen vom Vorschiff  zurück.  Muss mir irgendetwas bautechnisches überlegen dass es gar nicht erst passiert.


Ja, z.B. immer die Luke zu. Oder nochmal einen kurzen Hieb zurück mit dem Ruder, Genua knapp backstehen lassen und mit Windruck wenden.
Übrigens, bei uns bleibt die auch bei zuviel Wind gerne hängen, dann aber meist nur, wenn man im Kampfgetümmel schon die neue Winsch vorbelegt hat. Dadurch zieht sie sich straff und kann sich dann bei genügend Windruck und racingdünner Schot unter den Lukenrand klemmen. Aber das ist echt selten und kommt auch nur vor, wenn man es grad garnicht gebrauchen kann.

VG Eric

Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

30.07.2019 18:58
#6 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Hallo Eric,

macht irgendwie Sinn mit der Zwangsbelüftung. Werde die Luke am Wochenende noch mal genaustens untersuchen. So ist es jedenfalls nicht hinnehmbar.
Wie ich schon schrieb wird die Sorgleine beim Einrollen im rechten Winkel zur Bordwand gezogen. Dabei scheuert der Haltebügel durch. Ich ziehe praktisch die Leine durch die schon vorher verursachte Furche des Voreigners. Klarer Konstruktionsfehler da Arbeits-u. Sitzposition beim Einhandsegeln zu 90% in der vorderen Cockpithälfte stattfinden. Ich werde den Bügel abnehmen und weglassen. Dadurch bekomme ich auch einen effektiveren Zugwinkel.

Zu den Fallentaschen kann ich dir nur immer wieder sagen das sie eine segensreiche Erfindung sind. Mittlerweile, passend in Farbe und Design, auch eine kleine Augenweide. Darüber hinaus wirken sie wie bequeme Rückenkissen was gerade auf der Jantar beim Herumlümmeln auf den Cockpitbänken in Längsrichtung das ohnehin schon große Wohlgefühl aufs Angenehmste noch erhöht.

Desweiteren kann ich es nicht leiden wenn sämtliche Leinen im Niedergang rumhängen. Dort stören sie nur. Hätte die Jantar nur eine kleine Schlupkajütte oder reine Segellast wäre das etwas anders.

Zusätzlich können sie Trinkflaschen aufnehmen, oder mal die Winschkurbel, an der Seite kann die Lesebrille oder der Flaschenöffner angehängt werden usw.....
Ich kann daher wiederum nicht verstehen wie man ohne diese Taschen auskommen kann.

Einziger Nachteil: weniger Platz für nautische Instrumente.

Da man sie aber von der jeweils anderen Seite schlecht einsehen kann kein wirklicher Verlust.

Ich habe daher meine Smartphone- Trackinglogge/Kompass/Krängungsmesser mit Hilfe einer Alu-Mountainbike Halterung an der Front des Schiebelukes befestigt. Mittels einer kleinen selbsgebauten Sonnenblende super  einzusehen und zusätzlich noch in Längsrichtung verschiebbar.
Natürlich mit speziell versenkten Schrauben damit das Oberteil des Steckschottes nicht verkratzt.
Fotos folgen in Bälde.

Den Film muss ich noch schneiden dann lade ich ihn bei YouTube hoch u. verlinke ihn hier.

VG vom Steinhuder Meer,
Frank

h

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

01.08.2019 00:50
#7 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Zitat von Frank 09 im Beitrag #6
...

Zu den Fallentaschen kann ich dir nur immer wieder sagen das sie eine segensreiche Erfindung sind. Mittlerweile, passend in Farbe und Design, auch eine kleine Augenweide. Darüber hinaus wirken sie wie bequeme Rückenkissen was gerade auf der Jantar beim Herumlümmeln auf den Cockpitbänken in Längsrichtung das ohnehin schon große Wohlgefühl aufs Angenehmste noch erhöht.

Desweiteren kann ich es nicht leiden wenn sämtliche Leinen im Niedergang rumhängen. Dort stören sie nur. Hätte die Jantar nur eine kleine Schlupkajütte oder reine Segellast wäre das etwas anders.

Zusätzlich können sie Trinkflaschen aufnehmen, oder mal die Winschkurbel, an der Seite kann die Lesebrille oder der Flaschenöffner angehängt werden usw.....
Ich kann daher wiederum nicht verstehen wie man ohne diese Taschen auskommen kann.


Ich jetzt auch nicht mehr...

Einziger Nachteil: weniger Platz für nautische Instrumente.

Da man sie aber von der jeweils anderen Seite schlecht einsehen kann kein wirklicher Verlust.


Hallo Frank, aus diesem Grund habe ich das wesentlichste nautische Instrument, den Kompass, aus der Schottwand verbannt. Da ich den Kompass ohnehin nur für Seereisen nutze (sonst sehe ich ja, wo ich bin), habe ich ihn in ein Steckschott integriert, welches an Stelle der unteren Steckschotttür eingeschoben wird. So stört er nicht und man kann ihn ohne allzugrossen Ablesefehler von allen Positionen aus erkennen.
Wobei im Seegang der Kompasskurs eher als grober Richtwert zu verstehen ist und ganz sicher nicht auf ,5 berechnet werden muss.

Für Kreuzpeilungen in Sichtweite zum Land haben wir noch einen Steckkompass.
GPS entweder garnicht oder ohne Landsicht so alle 2 Std mal als 2. Meinung. Allerdings auch noch nicht so lange, sonst sind wir nur nach Karte und Kompass gefahren.

Nach der Reise kommt der Kompass wieder ins Regal, was nicht da ist, kann nicht geklaut werden und geht auch nicht kaputt.

Schmartphone habe ich auch. Erzähle mal bitte, was du da als App nutzt.
Krängungsmesser? Du hast doch deinen Mast als Zeiger. Ausserdem reagiert der kleine Dickbauch doch mit Luvgierigkeit bis zum Sonnenschuss, wenn du ihn zusehr auf die Backe legst.

Der Idealplatz für die Smartphonehalterung wäre eigentlich klappbar unterm Schiebeluk. Da hättest du Regenschutz, Sonnenblende und E-Anschluss auf einen Schlag gelöst. Müsste man mal schauen, wieviel Platz bleibt, wenn das Schiebeluk ganz aufgeschoben wird.

VG Eric

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

01.08.2019 08:33
#8 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Hallo Frank, hier die Harken-Grundplatte mit dem Leitbügel.

https://harken.de/produkt/unterlegplatte...rryklemmen/1364

Dort gibt es auch die meisten anderen Harken-Ersatzteile.

Vielleicht brauchst du das garnicht, denn beim Betrachten deines Videoschnappschusses sehe ich, dass eigentlich alles schon fertig ist und du nur die Technik des Einrollens ändern brauchst, sogar mit Verbesserung der Kräfte.

Wenn das Bild nicht täuscht, legst du die Fockreffleine nach der letzten Leitrolle am Seezaun durch beide Stützbügel des großen Relingsbügels und klemmst sie dann in die Klemme.
Soweit so gut.

Zum einen kannst du den Schutzbügel aus Nylon über den Backen einfach abschrauben und weglassen. Jedenfalls bei den meisten Klemmen ist das so. Ich weiss nicht, ob der bei der Klemme mit den seitlichen Leitrollen auch was halten soll. Ansonsten hat der Bügel ja nur die Aufgabe, eine Leine in der Nähe der Backen zu halten. Auf keinen Fall darf der die Kräfte einer Leine unter Druck abbekommen und erst recht nicht die Hitze der Reibung einer vorbeigezerrten Strippe und die ist barbarisch. Wem schon mal ein Fall unter Druck durch die Hand gerauscht ist, der weiss, was da los ist, bis man die Schrecksekunde überwunden hat und die Hand aufmacht, die ja grad noch auf festhalten programmiert war.
Da brennt die Hütte und so ein Nylonbügelchen schmilzt es einfach weg.

Übrigens - sehr gefährdet aus dem gleichen Grund - die inneren seitlichen Leitrollen der beiden mächtigen Genoaschlitten. Verpennt man hier die regelmässige Wartung und die Dinger fahren fest, brennt sich die Genoaschot ein.

Wenn du bei der Leinenführung nicht durch den bugseitigen Bügel der Relingsstütze gehst, sondern innen dran vorbei, dann durch den hinteren Bügel und zwingend in die Klemme und zwar zwischen die Zähne, ergibt sich eine gespannte Sehne. Wie bei einem Bogen.

In diese Sehne greifst du, egal aus welchen Richtung und reffst die Fock oder rollst sie ein Stück ein oder ganz, je nach Bedarf.
Erst die Lose dieser Aktion ziehst du weiter in die Klemme und dann nochmal, der erste Meter Fock einrollen geht ja meist am schwersten, es sei denn, man gewöhnt sich dran, die Fock nicht auf Amwindkurs einzurollen, sondern raumschot oder im Idealfall im Schutz des Grosssegels.

Wenn du statt der letzten Leitrolle einen Low-friction-Ring einbindest oder die Rolle mit Dynema festmachst, hast du einen in alle Richtungen beweglichen Umlenkpunkt und kannst die Sache mit der Bogensehne auch nach oben ziehen. Bei mir sind die Leitrollen aber von vornherein nach oben klappbar.

Im Idealfall löst du das Problemchen so ohne Ersatzteile und Umbau.

VG Eric

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

03.08.2019 15:41
#9 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Also bei mir ist gar keine Klemme für die Holeleine des Fockrollers drauf (habe das vom Vorbesitzer - ein Regattasegler - so übernommen). Vermisse sie auch nicht, denn beim mir gibt es für die Fock nur 2 Betriebszustände - ganz eingerollt, oder ganz ausgerollt. (Mit halber Fock segel ich nie; wenns zuviel wird, rolle ich sie ganz weg). Was sollte da bei ganz eingerollter Fock auch den Fockroller aufdrehen?. Hatte mit dieser Anordnung noch nie irgendwelche Probleme.
Helmut

Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

05.08.2019 10:37
#10 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Moin moin,

gestern endlich mal wieder am Boot gewesen. Gibt einiges zu überlegen und zu organisieren da das Steinhuder Meer immer mehr Wasser verliert. Das hat verschiedene Gründe auf die ich hier nicht näher eingehen möchte wollte aber wenigstens in der Einleitung im Thema bleiben ;).

Als erstes habe ich die Funktion der Zwangsbelüftung von der Vorschiffsluke überprüft. In diesem Modus lässt sich die Luke schon schwer schließen. Darum habe ich bisher vermutet das es sich dabei um die Endposition handelt. Doch siehe da, bekommt man einen guten Tipp und greift noch ein wenig beherzter zu lässt sich die Luke tatsächlich weiter schließen und der berüchtigte Genuaschot-Killerspalt verschwindet auf wundersame Weise. Danke Eric!

Für die Harken Curryklemme könnte ich im Netz einen neuen Führungsbügel auftreiben der diesmal eine Metalverstärkung eingearbeitet hat. Nicht ganz so mondän wie das Vorgängermodell ließ sich aber problemlos umbauen.

Auf den Fotos mit der Smartphone-Logge sieht man sehr schön meine selbstgebaute Sonnenblende (alte DVD-Hülle) die astrein funktioniert. Auch mit Sonnenbrille.
Die App heißt Speed boat (Android) und gefällt mir sehr gut.
Die Anzeige besteht aus Logge und Kompass. Man kann noch einen Krängungsmesser hinzunehmen.
Beim Tracking gibt es zwei Modi:
REGATTA und Fahrtensegeln. Im Regattamodus wird in sehr kurzen Zeitabständen getrackt so dass ich es gern beim daysailing einsetze.
Am Ende werden dann Topspeed, Durchschnittsgeschwindigkeit, Distanz, Zeiten usw. gespeichert. Einziger Nachteil, es gibt quasi nur einen Tagesmeilenzähler. Ich habe mir daher am Rechner eine Exeltabelle erstellt in die ich Logbuchartig alle Daten einpflege um am Ende der Saison sehen zu können wieviele Seemeilen ich insgesamt zurückgelegt habe.
Die App ist kostenfrei.

Zum klassischen Steuerkompass: Ich brauche ihn zur Zeit noch nicht. Aber bei der Jantar favorisiere ich das Twinsystem. Jeweils ein Gerät im Steuerbord-u. Backbordschott. Ist zwar etwas teurer aber 1. nicht zwingend und 2. wenn man Spass daran hat in zwei Bauabschnitten zu realisieren.







VG Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

05.08.2019 13:14
#11 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Zitat von Frank 09 im Beitrag #10
..bei der Jantar favorisiere ich das Twinsystem. Jeweils ein Gerät im Steuerbord-u. Backbordschott. Ist zwar etwas teurer aber 1. nicht zwingend und 2. wenn man Spass daran hat in zwei Bauabschnitten zu realisieren.

VG Frank


Hallo Frank, immer gern. :-)

Könnte sein, dass die beiden Kompasse beeinflussen. Würde ich erstmal bei einem Segelfreund testen, bevor du ein Loch in die Kajutwand sägst.

Die ist an der Stelle doppelt und nicht parallel und muss vor dem Geräteeinbau entsprechend tricky ausgesteift werden, sonst gibts eine Beule, sobald die Schrauben angezogen werden.

Der Voreigner meiner Jantar hat das wohl übersehen und erstmal alle Kabel sichtbar drangetackert.
Schade, denn die Innenschale der Jantar bietet sich ja geradezu an, Kabeleien zu verstecken.

Sieht man aber oft. Bb hat der mächtige Längsstringer sogar ein Kabelführungsrohr, was aus meiner Sicht eigentlich falsch ist, denn mit einem Heckschaden würde die Jantar über dieses Leerrohr vollaufen.

Hier ist im Heck original ein TW-Kanister vorgesehen, mit mehreren Metern PVC-Schlauch.
Aus gesundheitlichen Gründen eine tickende Zeitbombe, diesen Unfug sollte man besser lassen, genau wie die Pumpe am Waschbecken.
Aus Sicht von Bakterienkolonien natürlich der Idealzustand, besser gehts ja garnicht, schön abgestandenes Wasser und warm noch dazu...
Da sind die in Partylaune.

Nach der App schaue ich mal, danke.
VG Eric

Axel Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 21

05.08.2019 20:58
#12 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Hallo Frank,

Dein Problem mit der verschlissenen Kunststoffführung hat mich auch schon lange beschäftigt. Ein neues Teil sah nach kurzer Zeit schon sehr schlecht aus. Und gerade ziehen geht einfach nicht. Da ist schon der Vorschlag von Eric besser, das Teil einfach wegzulassen. Komischerweise ist gerade die Seite, wo die Leine eingeführt wird, mit einem soliden Edelstahlbügel gesichert. Jedenfalls habe ich diese Sicherung jetzt einfach mal umgedreht. Siehe Foto. Das scheint zu funktionieren.

Handbreit (Was am Steinhuder Meer ja wirklich Bedeutung hat)

Axel

Angefügte Bilder:
IMG_0401.JPG  
Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

06.08.2019 10:10
#13 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Moin Axel,

ein Metallbügel oder Metalleinlage ist in der Tat der Schlüssel zum Erfolg.
Meine original Klemme hatte leider nur 2 senkrechte Metallhülsen.....
Nach meiner Umrüstung funktioniert es jetzt auch.

Hier mal ein Link-Versuch für mein kleines Segelfilmchen:


Jantar sailing


VG Frank

Frank 09 Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 117

06.08.2019 10:19
#14 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

....ist ja nun auch nicht so das wir an unserem schönen Meer kein Wasser mehr hätten....




VG Frank

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

07.08.2019 23:47
#15 RE: Steinhuder Meer Zitat · Antworten

Zitat von Axel im Beitrag #12
...Jedenfalls habe ich diese Sicherung jetzt einfach mal umgedreht. Siehe Foto. Das scheint zu funktionieren.
Axel


Na das nenne ich mal einen soliden Metallbügel.

Hallo an alle,

zu Axels Version - die letzte Leitrolle an der Relingsstütze ist m.E. eher kontraproduktiv. Auf dem Bild sieht es aus, als würde sie die Zugrichtung ungünstig verändern. Auf jeden Fall verkürzt sie die erwähnte Sehne für das seitliche Ziehen der Reffleine, wodurch ja die Kraftwirkung deutlich verbessert werden soll. Kürzere Sehne, weniger Krafteintrag.

Das Ziehen in Längsrichtung funktioniert eigentlich bestens, solange man dafür auf höchstens Raumschotkurs geht oder besser noch, die Fock vom Grossegel abdeckt. Meistens wird jedoch auf Amwind gerollt und da ist halt der größte Druck auf der Fockschot und entsprechend auch auf der Reffleine. Ausserdem gibt es so meist das größte Gewurschtel im aufgerollten Tuch.
Gerade wenn die Rollanlage gleichzeitig eine Reffeinrichtung ist, muss das Tuch so sauber und faltenfrei wie möglich aufgerollt werden und das gelingt am ehesten, wenn man etwas abfällt, also Druck rausnimmt.
So lässt es sich normalerweise auch längs ziehen, wenn nicht, ev. mal die Leichtgängigkeit der Rollanlage unter Druck überprüfen.

Hatte ich hier vor nicht allzu langer Zeit mal als Thema.
Ich habe eine Rollreffanlage von Plastimo und musste die Delrinkugeln neu bestücken.

Was mich wundert ist die Dicke der Reffleine, die ist bei mir nur halb so dünn.

VG Eric

Steinhuder Teich - der sieht ja so gebügelt aus.

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