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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 1.258 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

11.04.2015 12:43
Slippen mit Trailer oder Sliptrailer? Zitat · Antworten

Hallo Eric

Zitat von eric im Beitrag RE: Segelclub?

.....und wenn ich mein trailerbares Boot mal ausserhalb des gemeinsamen Krantermins aus dem Wasser ziehen will, dann hake ich halt den Trailer an, stells drauf und ziehe es die Slipbahn hoch.



Wie machst Du das? Hast Du einen Sliptrailer oder fährst Du mit dem Trailer ins Wasser?
Ich habe einen Sliprailer (diese Version mit so einem vierrädrigen Wägelchen drauf. das über Auffahrbleche auf den Trailer gezogen wird).
Damit hab ich allerdings schlechte Erfahrungen gemacht: Bei geringer Wassertiefe schwimmt das Boot nicht auf, solange es auf dem Wägelchen liegt und bei steiler Slipbahn rutscht das Boot beim Aufslippen vom Wägelchen, wenn ich es auf den Trailer hochziehe.

Helmut

hirschi Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 9

30.04.2015 08:49
#2 RE: Slippen mit Trailer oder Sliptrailer? Zitat · Antworten

ich habe den original Trailer und das slippen ist gut ich fahre an der slippanlage rein boot schwimmt sichern und Trailer wider rauss wen vorhanden gleich abspritzen oder an der Tankstelleabspritzen, fünfmal gemacht alles gutgewesen

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

30.04.2015 10:06
#3 RE: Slippen mit Trailer oder Sliptrailer? Zitat · Antworten

Zitat von hgebauer im Beitrag #1
Hallo Eric

Zitat von eric im Beitrag RE: Segelclub?

.....und wenn ich mein trailerbares Boot mal ausserhalb des gemeinsamen Krantermins aus dem Wasser ziehen will, dann hake ich halt den Trailer an, stells drauf und ziehe es die Slipbahn hoch.



Wie machst Du das? Hast Du einen Sliptrailer oder fährst Du mit dem Trailer ins Wasser?


Hallo Helmut, ich habe einen Trailer, mit wasserdichten Radnaben, mit dem fahre ich ins Wasser.
Über meinen kleinen Trailertrick habe ich hier schon mal berichtet. Bei sehr flachen Bahnen kommt man manchmal nicht weit genug mit dem Auto rein, ich fahre bis der Auspuff blubbert.
Wenn das nicht reicht, bleibe ich vorher stehen, hake den gebremsten Trailer ab, hänge mein elastisches Abschleppseil dazwischen und kurbel das Stützrad so weit runter, wie es geht. Gerade soviel, dass es noch dreht. Das geht rein wie raus.
Eine Trailerwinde habe ich nicht und habe sie bisher auch nicht vermisst.

Zitat von hgebauer im Beitrag #1
Ich habe einen Sliprailer (diese Version mit so einem vierrädrigen Wägelchen drauf. das über Auffahrbleche auf den Trailer gezogen wird).
Damit hab ich allerdings schlechte Erfahrungen gemacht: Bei geringer Wassertiefe schwimmt das Boot nicht auf, solange es auf dem Wägelchen liegt und bei steiler Slipbahn rutscht das Boot beim Aufslippen vom Wägelchen, wenn ich es auf den Trailer hochziehe.


Bei deiner Trailerversion ist dieser Trick ja nicht erforderlich. Diese Sliptrailer sind ein sehr cleveres Konzept.
Für die Haltbarkeit und die Wartungsarbeiten des Trailers ist dein System eindeutig besser. Auch im Winterlager und bei Malerarbeiten am Unterwasserschiff ist ein Trailer nur im Weg.

Ein rutschendes Boot auf dem Slipwagen ist natürlich ein Alptraum, denn dann liegt der Kahn auch schnell mal auf dem Beton der Slipbahn oder es kommen sogar Personen zu Schaden.

Das lässt sich optimieren:
Ich würde in jedem Fall eine Heckspring legen, also eine Schot oder einen kleinen Ratschengurt von der Heckklampe bis zu einer Öse nahe an der Vorderachse des Slipwagens. Eine müsste reichen, im Zweifel machst du das einfach beidseitig.
Mit dieser Diagonale hast du das Boot auf der schiefen Ebene unter Kontrolle. In alle anderen Richtungen kann es ja nicht weg.

Raufzu werden die Gurte erst gelöst, wenn das Boot mit den Transportgurten auf dem Trailer sicher verzurrt ist und reinzu lockern sich die Gurte von alleine, sobald das Boot aufschwimmt.

Da man die Jantar auf dem Slipwagen eindeutig tief legen kann, es stören ja weder die Schutzbleche des Trailers, auch die Räder des Slipwagens sind kleiner als die Trailerräder, auch der Bauch der Jantar kann tiefer liegen als der Rahmen des Slipwagens, denn sie schwimmt ja drüber und legt sich erst beim rausziehen voll auf den Wagen, erreicht man mit diesen Trailern eine eindeutig flachere Slipposition, als beim normalen Trailer, selbst dem mit den Niederquerschnittsreifen.

Vielleicht sind die Auflagen oder Pratzen auf dem Slipwagen zu hoch, aber normalerweise schwimmt das Boot auf einem Slipwagen weit eher auf, als auf einem Trailer. Je tiefer das Boot auf dem Slipwagen liegt, umso ruhiger ist auch die Trailerfahrt.

VG Eric

Nach der Urlaubsfahrt das Boot an der Tanke kärchern, das ist ein interessanter Tip. Werde ich mal ausprobieren.
Ich habe VC17M drauf, das ist binnen fantastisch, kommt aber im Seeurlaub nicht so klar mit dem Bewuchs. Ich schnappe mir dann einen Eimer und einen Microfaserlappen und wisch das ab. Geht leicht, aber man saut sich schön ein, wenn man zwischen Boot und Trailer rumkriecht.
Kärchern scheint mir eindeutig die elegantere Lösung. :-)

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

30.04.2015 19:14
#4 RE: Slippen mit Trailer oder Sliptrailer? Zitat · Antworten

Hallo Eric.

Das lässt sich optimieren:
Ich würde in jedem Fall eine Heckspring legen, also eine Schot oder einen kleinen Ratschengurt von der Heckklampe bis zu einer Öse nahe an der Vorderachse des Slipwagens. Eine müsste reichen, im Zweifel machst du das einfach beidseitig.
Mit dieser Diagonale hast du das Boot auf der schiefen Ebene unter Kontrolle. In alle anderen Richtungen kann es ja nicht weg.

Raufzu werden die Gurte erst gelöst, wenn das Boot mit den Transportgurten auf dem Trailer sicher verzurrt ist und reinzu lockern sich die Gurte von alleine, sobald das Boot aufschwimmt.


Ja, Du hast mein Problem genau verstanden und Dein Vorschlag dürfte es lösen. Danke.
Rein ist allerdings kein Problem, da rutscht nichts, weil Auflagen und Unterwasserschiff noch trocken sind.
Raus ist auch nur das kurze Stück über die Auflaufbleche auf den Trailer rauf problematisch, weil es da halt recht steil ist.
Die wenigen Slips bei uns hier am See sind so beschaffen, daß es nicht nur sehr flach rein geht, sondern das Wasser bis mehr als 100 Meter raus nur knietief ist. Soweit könnte man einen Trailer gar nicht schieben. Mit den Slipwagen geht das, weil damit das Boot schon bei gut 50 cm Wassertiefe aufschwimmt.
Mein Resumme: Mit Sliptrailer ist es umständlicher, aber man kann eher an seichten Stellen slippen.
Helmut

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

04.05.2015 09:19
#5 RE: Slippen mit Trailer oder Sliptrailer? Zitat · Antworten

Zitat von hgebauer im Beitrag #4
...
Raus ist auch nur das kurze Stück über die Auflaufbleche auf den Trailer rauf problematisch, weil es da halt recht steil ist.
Die wenigen Slips bei uns hier am See sind so beschaffen, daß es nicht nur sehr flach rein geht, sondern das Wasser bis mehr als 100 Meter raus nur knietief ist. Soweit könnte man einen Trailer gar nicht schieben. Mit den Slipwagen geht das, weil damit das Boot schon bei gut 50 cm Wassertiefe aufschwimmt.
Mein Resumme: Mit Sliptrailer ist es umständlicher, aber man kann eher an seichten Stellen slippen.
Helmut


Hallo Helmut,

Erfahrene Eltern wissen ja noch, dass sich Kinderwagen auf einem Waldspaziergang leichter ziehen als schieben lassen. Das liegt an der Richtung der wirkenden Kräfte. Das gleiche Prinzip gilt auch für deinen Slipwagen. Unten am Slipwagen zu ziehen ist definitiv leichter, als oben am Boot zu schieben und zwar erheblich leichter.

In der Regel kann man aber nicht einfach mit der Bordfrau im flachen Wasser stehen und den Kahn ziehen.

Wenn es flach ist, kann man aber zu Fuß einen Anker auslegen oder besser zwei als V.
Am Ende der Taue lässt sich ein Ring einbinden und daran eine solide Umlenkrolle. Mit einem langen Kletterseil lässt sich das Boot dann auch reinziehen.
Ein weiterer Vorteil der Umlenkung wäre, dass eventuell nutzlos herumstehende Gaffer leichter zum Mitziehen bewegt werden können, wenn sie selbst nicht ins Wasser müssen und/oder man kann das Zugfahrzeug dranhängen.

Wenn das in Flachwasserrevieren ein Dauerproblem ist, könnte man auch mal über ein solides Grundgewicht und eine Ankerkette nachdenken. Hier wurde mal berichtet, dass sich ganze Segelgemeinschaften für einen ordentlichen Taler vom Motorboot des ortsansässigen Fischers ins tiefere Wasser ziehen lassen.
Das geht natürlich auch. Das wird den Fischer auch echt freuen, denn für die gleiche Kohle müsste der sonst ganz schön lange fischen gehen.

Muringboje auslegen könnte verboten sein, Anker auszulegen lässt sich nicht verbieten. Das Prinzip ist das gleiche.

VG Eric

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