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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 1.401 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
Joe Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

05.07.2010 12:11
Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Hallo Leute,

vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben. Bei meiner guten alten Jantar 21 ist mir das Stahlseil im Schwertkasten gerissen. Wie nicht anders zu erwarten liegt das Boot im Wasser, wobei ich keine Möglichkeit zum Kranen habe. Meine Frage, hat jemand ein paar Tipps wie man dies am Besten im Wasser liegend reparieren kann.

Dank und Gruß
Joe

karlie Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 28

08.07.2010 20:40
#2 RE: Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Hallo Joe

Man könnte versuchen ein neues Stahlseil mittels eines stabilem Stahlhaken am Kiel einzuhängen.
Das andere Ende normal an der Drahtseilrolle befestigen. Vieleicht läßt sich der Kiel dann hochholen.

Gruß

karlie

Joe Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

09.07.2010 11:42
#3 RE: Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Hallo Karlie,

danke für Deinen Tipp. Ich werde dieses Wochenende nochmals meinen Schwertkasten genauestens anschauen und alle Möglichkeiten durchspielen.

FSA Segelsport GmbH Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 175

11.09.2010 04:55
#4 RE: Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Im Wasser liegend keine Chance. Boot muß raus. Vorgehensweise hatten wir schon mehrfach im Forum unter "Kielausbau".

FSA Segelsport

Joe Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

12.09.2010 11:39
#5 RE: Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Danke,

ich werde mal beim "Kielausbau" schauen.

Joe Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

02.11.2010 17:09
#6 RE: Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Hallo Leute,

ich habe jetzt mein Boot geholt und mein Schwert im Wasser herausgezogen. Falls jemand damit mal zu kämpfen hat, man braucht eine starke Taschenlampe, ein Blasrohr, Draht, Flaschenzug und eine dünne Leine. Man kann den Draht über die Umlenkrolle am Schwert durchfädeln (Draht durch das Blasrohr stecken und ab zur Rolle - die Finger kreisen lassen), dann an das Drahtende eine dünne Leine befestigen ca. 5-6mm und durchziehen. An der dünnen Leine ein Auge binden, den Flaschenzug einhängen dann an der Großfall befestigen und ziehen. Man muss immer mal ein bisschen rütteln, damit sich das Schwert löst, da es sich im Schwertkasten verklemmt, aber es kommt langsam herhaus. Dann das Boot auf den Hänger slippen und den Flschenzug lösen - fertig.

Gruß
Joe

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

06.12.2016 10:07
#7 RE: Stahlseil im Schwertkasten gerissen Zitat · Antworten

Hallo Helmut, ist wieder Sturm im Forum? Alles durcheinandergewirbelt?
Ich nehme die Kielfallfrage mal mit in den richtigen Hafen.

Zitat von hgebauer im Beitrag Antifouling erforderlich ?
Hallo.
Da ist aber noch die Frage von Erich nach dem Ersatz des Kielfalls durch eine Leine offen.
Also, ich habe das originale 4mm-Drahtfall bereits in 2012 durch eine 5mm-Dynemaa-Leine von Liros ersetzt. Hält bis heute und zeigt keinerlei Verschleißspuren (soweit man es sehen kann).
Der Originaldraht war einschließich des Terminals 2,83 m lang. Wie lang ich die Leine dann genommen habe, weiss ich nicht mehr. (Musste ja wohl ein bisschen länger sein, weil sie auch etwas dicker ist). Du solltest anstreben, bei abgesenktem Kiel kaum noch was auf der Rolle zu haben. (Das hat mit dem Übersetzungsverhältnis zu tun). Der Wechsel ist aber mit ziemlich viel Schrauberei verbunden, weil einiges (u.a. das Kranzblech) vorher abgebaut werden muss. Näheres findest Du im Thread "Wieder mal Kielfall", (gestartet 8.6.2011 und letzter Beitrag 26.4.2012).
Helmut


Auch wenn wir uns 2011 über Kielfall und Dyneema ausgetauscht haben, wurde der entscheidende Hinweis bereits 2010 gegeben
- nein, man muss dafür nichts ausbauen. Siehe Beitrag von Joe unter diesem, auch wenn ich den Rest seines Beitrags nicht ganz verstanden habe.
Auch ohne Wellradausbau haben wir im Verein bei einer Jantar mit gerissenem Kielfall ein neues reingefummelt bekommen. Ist ein bisschen nervig, aber geht.

Statt eines Blasrohres kann man auch eine Leiste oder Segellatte nehmen und statt eines Drahtes eine plasticummantelte Wäscheleine antapen oder ein Stück Filament aus dem 3D-Drucker oder einfach am Ende der Latte einen längeren Kabelbinder festzurren. Was man grad zur Hand hat. Daran die Pilotleine nur ganz leicht antapen. Entscheidend ist nur, dass man das freie Ende weit genug durch die untere Umlenkrolle durchfummeln muss, damit man es auf der anderen Seite wieder greifen kann.

Die Kielführung hat ein Montageloch, in das man eine Stahlstange stecken kann (Meißel), so dass man alles drucklos hat.
Hängt der Kiel in der Stange, kommt man auch an die Achsen der Umlenkrolle und des Wellrades heran, ohne erst den halben Kahn zu zerlegen.
Man muss das Wellrad ja nicht ausbauen, nur um die Achse zu fetten. Die kann man in der Kajüte aus dem Kielkasten ziehen.
Aber die Fummelei mit dem Kielfall bekommt man auch bei gerissenem Kielfall hin, wenn sich die Umlenkrolle ziemlich weit unten befindet.
Da man dann einen besseren Winkel unterm Wellrad hat, geht es sogar einfacher, als wenn man das Kiel in der oberen Wartungsposition fixiert.

Wichtig ist am Ende zu kontrollieren, ob das Seil über die untere Umlenkrolle läuft, oder nur auf der Achse. Danach das Wellrad nie ganz entspannen, denn die Seilführung auf dem Kiel ist ein bisschen suboptimal und die Kraft des Wellrades ist groß genug, dass man den Kiel auch bewegt bekommt, wenn die untere Rolle blockiert. Nur fürs Drahtseil ist das tötlich und für Dyneema auch.


Helmut, hast du ein offenes Dyneemageflecht oder ein Mantelgeflecht mit Dyneemakern?

Wo wir grad beim Tüfteln sind - es gab hier mal einen Beitrag mit einer zusätzlichen Umlenkrolle an der oberen Haltung. (Siehe Bildergalerie "Bunte Kuh") Dadurch hat man gut 1/3 weniger Last, aber auch 1/3 längeren Weg, also auch mehr Seil auf der Trommel. Auf der Lastseite des Wellrades würde es noch gehen, leider ist bei meinem Holefall die Trommel bereits voll und einfach ein dünneres Seil ist sicher unangenehm für die Hände und der Kiel soll ja in jeder Position in der Hebelklemme halten.
Ich habe keine Idee, wie man das lösen kann.
Aber ein paar Kilo weniger Gezerre wären schon nicht schlecht. Oder eine zusätzliche Gasdruckfeder, aber da sind wir schon wieder nahe an einer Mastlegevorrichtung...

VG Eric

p.s. mal unter uns Inschenören - Helmut, ich glaube die Länge des Weges des Kielfalls ändert sich nicht, wenn man ein dickeres Fall verwendet, da das Seil ja bis auf 2-3 Wicklungen runter ist von der Lastseite des Wellrades, wenn der Kiel unten ist. Was sich ändert sind der Kraftaufwand (wird höher) und die Hubgeschwindigkeit (wird auch höher, es sei denn man erlahmt schneller, weil es schwerer wird)

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