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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 1.016 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
EEK Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 3

14.11.2016 22:08
Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hallo, ich bin neu im Forum und besitze seit diesem Herbst eine Jantar 21 Baujahr 1995 in einem sehr gepflegten Zustand.
Der Vorbesitzer hatte einen Landliegeplatz am Bodensee und an den Wochenenden geslipt, außerhalb der Saison stand das Boot in einer Garage.
Das Boot hat deshalb auch keinen Antifoulinganstrich.
Ab der nächsten Saison werde ich es von Mai bis September im Wasserliegeplatz am Bodensee belassen.
Nun zur Frage:
Ist es notwendig jetzt ein Antifouling aufzutragen, und wenn ja, was könnt ihr mir empfehlen.
Da sich das Gelcoat in einem optisch sehr guten Zustand befindet möchte ich ungern anfangen zu schleifen.

Noch eine zusätzliche Frage:
Das Kielfall (Leine) möchte ich gerne erneuern. Welches Leinenmaterial sollte ich nehmen.

Vielen Dank im Voraus für Tips für einen Jantar 21 Neuling.

Erich

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

16.11.2016 18:06
#2 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hallo Erich,
falls an deiner Jantar noch nie etwas gemacht wurde, ausser vielleicht mal mit einer milden Oxalsäure den Gilb entfernt oder etwas Wachs aufgetragen und poliert, hat der Alteigner in diesem Sonderfall das beste gemacht, was man tun kann, sofern er nicht ungeduldig war und die Gelcoat mit dem Kärcher traktiert und/oder mit Fliessschwämmen angeschliffen hat. Dann ist sie bereits perforiert. Bei Osmose geht es ja nicht um Feuchtigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern um Wassermoleküle, die ins Laminat diffundieren und dort chemische Reaktionen auslösen.

Legst du das Boot jetzt dauerhaft ins Wasser, wird sich der Diffusionsdruck deutlich erhöhen, während gleichzeitig alle Trocknungszeiten wegfallen (ausser im Winter-Freilager).
Im Netz geistert viel Halbwissen herum. Was du getrost ausblenden kannst, sind sämtliche Tips aus echten Osmosesanierungen. Dabei wird immer die Gelcoat entfernt und je nach Aufwand, Können und Kosten mit einer mehr oder weniger funktionierenden Sperrschicht versehen. Bei einigen funktioniert das hervorragend, bei anderen Verfahren ist es eher Voodoo.

Was du auf gar keinen Fall tun solltest, ist die Gelcoat anzuschleifen und genau hier sitzt das Dilemma.
Schleifst du an, ruinierst du den besten Osmoseschutz, den du je hattest und haben wirst, schleifst du nicht an, läufst du Gefahr, dass du dir eine Dauerbaustelle zulegst, weil dir immer mal was abblättert oder sich Schutzanstrich und Gelcoat unbemerkt voneinander entfernen. In diesem Fall trocknet auch nichts mehr im Winterlager und Feuchtigkeit im Bootsrumpf und Frost passen auch nicht gut zueinander.

Ohne chemische Vorbereitung, wie Algenentfernung und Entfettung und Entwachsung, hält ohnehin nichts und das ist eine echt gesundheitsschädigende Angelegenheit, die besser in Profihand gehört. Leider fummelt jeder mit Azeton herum, als sei es Fassbrause. Ist aber falsch.

Für alles andere empfehle ich dir ein Fachforum.
http://www.antifouling-shop.com/showthre...ahre-altem-Boot

In dem Antwortbeitrag zu ungefähr deiner Frage wird auf einen Versiegelungsgrund eingegangen, der weniger den Osmoseschutz, den du jetzt schon hast verbessern soll, als vielmehr eine Trägerschicht für das Antifouling herzustellen.

Anders als der Schreiber, der offenbar eine Firma hat, die sich damit professionell befasst, (wenn nicht sogar die ganze Website seine ist), würde ich von anschliessenden Applizieren eines selbsterodierenden Antifoulings abraten.
Das ist ja wohl voll eklig, sich frisch gefangenen Bodenseefisch auf den Teller zu legen, im Bewusstsein, dass der Teil, der bis zum Herbst aus deinem Antiföuling absichtlich verloren gegangen ist, im Fisch steckt, weil den Dreck vorher die Mikroorganismen gefressen haben, die dann die Krebstierchen fressen, die anschliessend dein Fisch frisst.

Erfunden wurde das Zeug, weil viele "umweltbewusste" Wassersportler zu faul sind, ein paarmal im Jahr den Bewuchs von ihrem Hartantifouling zu wischen, von Hand. Regattasegler wischen ohnehin vor jedem wichtigen Rennen, die würden sich nie mit einer selbsterodierenden Dauerbremse ausstatten.

Am Bodensee gibt (gab) es die strengsten Regeln in Deutschland, welches Antifouling verwendet werden darf. Ein Dank an die Lobbyisten, dass selbsterodierende Anstriche es immer wieder auf die Liste schaffen und dass die eigentlich strenge Liste nicht mehr aktualisiert wird. Jetzt warten alle auf die EU.
Ansonsten pfuscht schon jeder Depp mit Nano-Partikeln herum, obwohl keiner Ahnung hat, wie man Nanokeramik wieder aus dem Wasser herauskriegen kann, oder aus der Nahrungskette oder aus der Lunge. Na wenigstens ist sie dann leichter abwaschbar. Also wenn der Nachbar in Experimentierlaune ist, einfach mal auf die Windrichtung achten.

Für mich gehört der Mist verboten, bis klar ist, ob man die Technologie wirklich im Griff hat. Auch die Langzeitfolgen. Aber das denke ich auch über Atomkraft und Analogkäse, Genmais und Nanopartikel in der Kosmetik und meiner Zahncreme. Nanotechnologie ist in der ach so strengen Liste ebenfalls enthalten. Na wenn´s doch der Wirtschaft nützt.

Es ist ja auch verboten, nicht nur am Bodensee, die Farbe direkt ins Wasser zu kippen. "Selbsterodierend" meint aber das gleiche.

Alle anderen Farben arbeiten mit toxischen und nervenschädigenden Schwermetallen und die gelangen ebenfalls in die Nahrungskette. Nur in deutlich geringeren Mengen. Wir lachen schon im Frühjahr, wenn wir die Besiedelungsfläche für Glibber und Co und die Dreikantmuscheln bereiten - bitte schön, fühlt euch wohl. :-)
Die Farben wurden deutlich entschärft, zumindest im Sportbootbereich. Aber selbsterodierend - igittigitt.

Egal, was du nun anders machst, als dein Voreigner - umwelttechnisch kannst du nur verlieren.

Hätte die Industrie eine Version, nachträglich Neuboote vor Osmose zu schützen, ich glaube, sie würden es machen, statt sich der Peinlichkeit auszusetzen, auf Messen ihre Luxusschiffe aufzubauen, wie Tempelanlagen und dann 2 Jahre Garantie gegen Osmose zu geben. Die sind schneller um, als man die langen Beine der firmeneigenen Messehostessen wieder aus dem Schädel kriegt.

Mein Tip - berate dich mit dem Chef einer kleineren Bootshandwerksbude, die seit mehreren Jahren im Osmosegeschäft sind. Die machen Sachen, die funktionieren und das sündhaft teuren an Booten, bei denen ihnen eine einzige Regressforderung das Genick brechen würde.
Von denen lass dich beraten und vergiss Foren und das www und alle Dosenaufdrucke und Fachartikel in Segelzeitschriften.

Im Anschluss kannst du in diesem Forum aber gerne berichten, wozu die dir geraten haben.
Würde mich nicht überraschen, wenn es ungefähr das ist, was in dem verlinkten Beitrag steht. :-)

Eine der namhaften Buden strahlt konsequent die Gelcoat runter, da das am besten hält. Wenn du also den Originallack deiner S-Klasse schützen willst, damit es darunter nicht eventuell in 10 Jahren rostet, dann strahle ihn einfach ab und mach was anderes drauf.
Klingt irgendwie gaga oder? Kostet bestimmt auch...
DARAUF gibst dann aber sowas von Garantie. Ca 5 Jahre oder waren es nur 3?
Je nach Werks- oder VOB-Vertrag. Steht irgendwo im Klitzekleingedruckten.

Was es andereseits auch nicht gibt ist, ohne AF als Dauerlieger im Wasser zu bleiben und ob ein Boot, was lange an Land lag, Osmose hat oder nicht, weisst du leider auch nicht. Kann man bei ausreichender Trocknungszeit weder sehen, noch messen. Ist Osmose vorhanden, muss die Gelcoazt runter, wenn nicht, funktioniert auch Beschichtung.


VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

17.11.2016 14:01
#3 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hi Erich,

also ich habe dieses Jahr mal wieder den UWS Anstrich erneuern dürfen. Schau dich doch einfach mal bei International oder Hempel um.

In deinem Fall würde ich deine Gelcoatschicht mit 400er aufrauen, abwaschen und mit Aceton entfetten.

Dann würde ich 5 Schichten Gelshield 200 auftragen und zum Schluß zwei Schichten Antifouling. Ob selbsterodierend oder nicht bleibt dir überlassen.
Ich habe ein selbsterodierendes genommen (Micron WA) da das nicht "aufbaut". Damit meint man dass sich so keine 20 Schichten übereinander stapeln wenn man das jedes oder jedes zweite Jahr erneuert.
Im Herbst ist das selbsterodierende wieder weg und man kann erneut einfach wieder draufrollen.
Bei dem Farbaufbau muß man unbedingt die Überstreichintervalle einhalten damit das nicht im nächsten Jahr wieder abblättert.

Na dann viel Spaß
SCT

EEK Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 3

19.11.2016 17:13
#4 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hallo Eric,

zunächst mal vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort.
Ich bin jetzt auch Deiner Link-Empfehlung gefolgt.
Mein "Bauchgefühl" wurde damit bestätigt.
Einen geeigneten kleinen Bootshandwerksladen habe ich noch nicht gefunden.
Mein Zwischergebnis ist nun zunächst nichts zu machen, außer vieleicht zu Saisonbeginn den
Rumpf mit Melkfett oder ähnlichem zu versehen und während der Saison das Unterwasserschiff mit einem Schwamm,
oder weicher Bürste öfters zu reinigen.
Über das Ergebnis kann ich dann im September berichten.
Falls Du oder Andere noch weitere Anmerkungen hättest (hätten), würde ich mich darüber freuen.
Auch über einen Kommentar zu meiner Frage Ersatz der Kielaufholleine.

Viele Grüße
Erich

EEK Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 3

19.11.2016 17:19
#5 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hallo SCT,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ich möchte zumindest zunächst mal davon absehen, das Gelcoat anzuschleifen,
in der Hoffnung , dass das über 3 Monate Wasserliegezeit (Süsswasser) mit regelmäßiger Reinigung gut geht.

VG Erich

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

21.11.2016 11:08
#6 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Zitat von EEK im Beitrag #5
Hallo SCT,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ich möchte zumindest zunächst mal davon absehen, das Gelcoat anzuschleifen,
in der Hoffnung , dass das über 3 Monate Wasserliegezeit (Süsswasser) mit regelmäßiger Reinigung gut geht.

VG Erich


Hi Erich, das ist ja das Problem, es geht nicht gut.
Lass doch mal eine Heckleine, statt sie am Dalben aufzuschiessen, im Wasser hängen. Dann gehst du ein Wochenende segeln, übernachtest vor Anker und wenn du zurück kommst, ist die Leine bereits glibbrig, ohne dass du sehen kannst, dass "Bewuchs" drauf ist.
Das beginnt mit Biofilm und der entsteht auch in einem Kanister destillierten Wassers, den man in die Sonne stellt. Die optische Reinheit des Bodenseewassers wird eine gewisse Verzögerung bringen, aber drei Monate, dann ist auch eine glatte Glasscheibe bewachsen, selbst wenn sie alle paar Wochen geputzt wird.

Es wäre fatal, wenn sich bei deinem Experiment herausstellt, dass die Bedingungen am Tag X, einem verregneten Novembermontagmorgen in einer polnischen Kleinserienwerft mit mäßig wachen und nur halb ausgenüchterten, schlecht bezahlten GfK-Tupplern, doch nicht zu den von dir erwarteten hochwertigen Bedingungen bei der Produktion deiner Jantar geführt haben, die es braucht, damit ein GfK-Boot keine Osmose bekommt. Oder erst später.

Das ist das Risiko bei deinem Experiment. Ich würde es nicht eingehen wollen.
Aber nochmal - die intakte Gelcoat ist ein Glücksfall, eine bessere, diffusionsdichtere Schutzschicht gibt es nicht.
Statt diese anzuschleifen, kannst du mit einem Haftvermittler auf 1K-Basis arbeiten.
Leider ist es so, dass auch das mal bei einer Werft schief gehen kann, die ansonsten für perfekte Arbeit bekannt ist.

Rede mit denen, was sie dir empfehlen und frage doch mal regional herum, ob irgend jemand gute Erfahrungen gemacht hat, mit seinem Boot ohne Antifouling im Wasser zu bleiben.

Im besten Fall hast du tierisch viel Arbeit, im schlechtesten fängst du dir Osmose ein, oder tritt die längst vorhandene Osmose in Form von Blasen zu tage.
Bei Landliegern sieht man die nämlich nicht.


Meine Empfehlung daher nochmal - berate dich mit einer kleinen Werft, was du in deinem ganz speziellen Fall tun sollst. Also ich finde die, wenn ich bei google "Werft, Bodensee und Osmose" eintippe.
Wie gesagt, Osmosesanierung ist nicht das Thema, was du brauchst ist eine professionelle Reinigung und Entfettung, einen professionellen Haftvermittler/Sperrgrund und dann AF deiner Wahl drauf.

Ich bin Fan von VC17M, das ist ein DÜNN-Schicht-Antfouling, was nicht alles umbringt, was da kreucht und fleucht, sondern darauf setzt, dass der Skipper alle paar Wochen mal baden geht und dabei seinen Kahn abwischt. Dafür ist es so glatt, dass du aufpassen musst, dass es dir auf der Slipbahn nicht vom Trailer rutscht.
Nachteil ist - es ist etwas teurer und es ist eine Einmalentscheidung, also einmal VC17M, immer VC17M, da hält nichts anderes mehr drauf.
Dafür kannst du bei einem im Herbst gesäuberten Unterwasserschiff im Frühjahr direkt draufrollen, ohne anzuschleifen und nein, es entstehen keine dicken Schichten, auch in 20 Jahren nicht.
Bei VC17M genügt es auch vollkommen, alle 2 Jahre zu streichen.

Und ja, SCT, selbsterodierender Anstrich ist dann nicht mehr am Boot, bis auf die dickliche Trägermatrix, die mit jedem Anstrich immer dicker wird, aber davon ist es ja nicht weg.
Es steckt irgendwann im Fisch.
Die Spitze der Nahrungskette sitzt dann in Lindau im Fischrestaurant und isst Frischfisch, regional bewusst...
Guten Appetit.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

22.11.2016 10:10
#7 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Guten Morgen Erich,

Zitat von eric im Beitrag #6
...was du brauchst ist eine professionelle Reinigung und Entfettung, einen professionellen Haftvermittler/Sperrgrund und dann AF deiner Wahl drauf.

^^^Eric schreibt manchmal viel Text aber dieser Satz ist der entscheidende und den würde iich mit unterschreiben.

Zitat von eric im Beitrag #6

Dafür kannst du bei einem im Herbst gesäuberten Unterwasserschiff im Frühjahr direkt draufrollen, ohne anzuschleifen und nein, es entstehen keine dicken Schichten, auch in 20 Jahren nicht. Bei VC17M genügt es auch vollkommen, alle 2 Jahre zu streichen.

^^^Selbstverständlich wird das dicker mit jedem neuen Anstrich. Muß ja und ist auch logisch. Das sieht dann so aus wie auf diesem Foto hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Schiefer#/...ctile_shear.jpg

Fazit: Antifouling braucht dein Boot als Wasserlieger auf jeden Fall. Auch wenn es nur 3 Monate sind. Eric hat Recht, der Bewuchs kommt ganz schnell. Da reicht eine Woche am Steg und der Glibber ist da. Unter dem Antifouling mehrere Sperrschichten vorsehen die (fast) kein Wasserdampf durchlässt. Und damit das Antifouling hält muß man dann halt eben das Gelcoat anschleifen und alles richtig gut entfetten.

Ciao
SCT

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

22.11.2016 14:03
#8 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #7
Guten Morgen Erich,

Zitat von eric im Beitrag #6
...was du brauchst ist eine professionelle Reinigung und Entfettung, einen professionellen Haftvermittler/Sperrgrund und dann AF deiner Wahl drauf.

^^^Eric schreibt manchmal viel Text aber dieser Satz ist der entscheidende und den würde iich mit unterschreiben.Ciao SCT


Ja, ja. Dabei kann man leicht das Wichtigste überlesen...

Zitat von sct im Beitrag #7

Fazit: Antifouling braucht dein Boot als Wasserlieger auf jeden Fall. Auch wenn es nur 3 Monate sind. Eric hat Recht, der Bewuchs kommt ganz schnell. Da reicht eine Woche am Steg und der Glibber ist da. Unter dem Antifouling mehrere Sperrschichten vorsehen die (fast) kein Wasserdampf durchlässt. Und damit das Antifouling hält muß man dann halt eben das Gelcoat anschleifen ...

Ciao SCT


Genau DAS eben nicht.
Schleift man die Gelcoat an, hat man den Schaden bereits vorprogrammiert.
Gearbeitet wird mit professionellem Entfetten und einem professionellen Haftvermittler. Und eben nicht anschleifen, am besten auch nicht kärchern.
Oder man muss arbeiten WIE die Profis, sprich Schutzkleidung, Abluftanlage, Atemschutzmaske (Vollmaske), Nitrilhandschuhe usw. Und wer draussen arbeitet, sollte den Kahn vielleicht nicht entfetten, während Nachbars Kinder oder die eigenen im Garten spielen.

Neue Bootsrümpfe werden oft übergeben, der Eigner klatscht einfach 2 Lagen VC-Tar drauf und dann Antifouling und wundert sich, dass das irgendwann wieder runterfällt.
Na sicher, vor der Gelcoat wird die Form gewachst, damit man den Rumpf wieder aus der Form bekommt. Also auch bei ladenneuen Booten muss man etwas mehr Aufwand betreiben, aber nach Möglichkeit nicht anschleifen.
Wurde das Boot jedoch schon mal geschliffen, ist es auch egal.


Dicke Schichten bei VC17m?
Nö. Ich sehe bei uns Boote, die seit über 20 Jahren VC17m streichen, ohne dass Schichtdicken entstehen. Es ist hart und extrem dünn.
Eben eine andere Technologie und nicht mit Hartantifouling gleichzusetzen und schon garnicht mit selbsterodierenden Farben.
Allerdings funktioniert es auch nicht, wenn man vorhat, den Kahn im Frühjahr ins Wasser zu schmeissen und erst im Herbst mal nachzusehen, ob das was drauf gewachsen ist. Ein Dünnschichtantifouling verlangt aktive Mitwirkung. Muss man wissen. Dafür ist es schnell.
Gammelt man, ist es fix besiedelt und man trödelt allen anderen Antifoulings hinterherhinterher.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

23.11.2016 11:41
#9 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #8
Genau DAS eben nicht.
Schleift man die Gelcoat an, hat man den Schaden bereits vorprogrammiert.
Gearbeitet wird mit professionellem Entfetten und einem professionellen Haftvermittler. Und eben nicht anschleifen, am besten auch nicht kärchern.

Da haben wir dann beide unterschiedliche Auffassungen. Ich würde meine Meinung auf dem Datenblatt des Produktes "Gelshield 200" der Firma Inetrnational stützen. Dort steht wörtlich:

Zitat
"VERARBEITUNG UND VERWENDUNG - BLANKES GELCOAT Mit Super Cleaner waschen, mit Frischwasser spülen und trocknen lassen. Schleifen mit 180er Körnung."

. Wobei ich nicht 180er nehme sondern noch feineres Sandpapier (ab 320er). Und Erich, im Zweifel wurde ich mich immer an das halten was der Hersteller des Anstriches schreibt.

Gelcoat hat eine sehr kleine Oberflächenstruktur. Es gibt praktisch nichts was darauf hält. Auch nicht wenn noch so gut entfettet wurde. Es geht wirklich nur wenn die Oberflächenstruktur durch Anschleifen oder Aufrauen deutlich vergrößert wird.

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

23.11.2016 13:56
#10 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

OK, der kleine Unterschied ist offenbar verloren gegangen.

Hat man ein neues Boot oder einen Landlieger, der noch nie was an seinem Unterwasserschiff gemacht hat und das ist ja hier der Fall, dann sollte man die Gelcoat in Ruhe lassen, auf gar keinen Fall anschleifen oder mit dem scharfen Strahl eines Kärchers herumwursteln.

Warum das so ist, steht in dem verlinkten Beitrag des Antifoulingforums lang und breit erklärt.

Daraus folgt, dass man chemisch an die Sache herangeht, mit entfetten und entwachsen und immer wieder abwaschen. Das ist eine extrem gesundheitsgefährdende Angelegenheit und mit hohen Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen bedacht. Daher der Hinweis, das besser in professionelle Hände zu geben oder sich wenigsten beraten zu lassen, wie man sich schützt. Falls man die Idee hat, sowas in einem Siedlungsgebiet zu machen, kann man es sich dauerhaft mit seinen Nachbarn verscherzen. Im schlimmsten Fall ist man mittendrin, wenn die Ordnungsmacht vor der Tür steht und dann ist erstmal Schluss. Die lesen sich nicht die Gebrauchsanweisung durch oder diskutieren rum, ob das erlaubt ist oder nicht. Man braucht ja Mengen, ist ja nicht grad Fingernägel Entlacken.

Will man das in der Halle machen, in einem Verein oder einer Marina, dann ist man gut beraten, erst zu arbeiten, wenn keiner mehr da ist.
(Vor allem keine Raucher, das könnte übel ausgehen )
Allerdings ist dann auch keiner da, wenn sich herausstellt, dass die Atemschutzmaske die falschen Filter drin hat oder nicht ganz richtig sitzt. Es nutzt auch nichts, wenn sich der, der mit Azeton oder Tri rumfummelt schützt, alle anderen um ihn herum müssen weg sein oder sich ebenfalls schützen.

Ist man mit der Vorbereitung fertig, einschliesslich Umsetzen des Kahns, wegen der Pratzen, kommt ein Haftvermittler drauf, den es m.W. nicht im Baumarkt gibt.
Aus welcher Produktfamilie der ist, steht auch in dem verlinkten Artikel.

Und danach beginnt dann die normale Beschichtungsarbeit mit VCTar oder Gelschield, was aber relativ egal ist, da man ja immernoch eine intakte Gelcoat hat und weder VCTar noch Gelschield die Diffusionsdichte einer intakten Gelcoat verbessern können.
Steht auch in dem Artikel.

Etwas vollkommen anderes ist die Verwendung von Gelshield im Rahmen einer Osmosesanierung.
Da ist es das bislang wirksamste Mittel, um eine Diffusionssperre aufzubauen. Bei einer Osmosesanierung wird die Gelcoat jedoch vorher entfernt, da die Osmose ja bereits zeigt, dass sie unwirksam ist und damit der Rumpf besser austrocknen kann.

Sollte die Gelcoat bereits angegriffen sein, durch Schleif- oder Polierarbeiten, aber noch soweit intakt, dass sie nicht entfernt werden muss, so würde man selbstverständlich auf einen Haftvermittler verzichten und dann beginnt man mit Gelshield und dann schleift auch die Gelcoat an. Aber nur dann.

Es ist naheliegend, dass nicht alle Versionen auf der Büchse stehen.

Da aber ein Fehler in der Vorgehensweise genügt, um sich ziemlich üble Folgearbeiten und -kosten aufzuhalsen, sollte man das Gespräch suchen in einer Werft, die sowas schon öfter gemacht hat und vielleicht auch schon mal an etwas teureren Booten.

VG Eric

Bei diesen Arbeiten darf auch keiner in der Nähe sein, der mit irgendwelchen Marine- oder Silikonsprays rumfummelt. Das passiert schon mal in einer Halle, dass der eine sein Holzboot lackiert und nebenan besprüht einer seine festsitzenden Schrauben am Trailer.
Falls geschliffen werden soll, muss zuerst vollständig entfettet und entwachst werden. Schleift man sich versehentlich Trennmittel in den Schleifgrund, hat man verloren. Sorgfältig entfettet oder entwachst werden muss also in jedem Fall.

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

23.11.2016 17:39
#11 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Tut mir Leid Erik, das überzeugt mich nicht. Selbst wenn das im Antifouling Forum steht. "Gelshield 200" ist nicht ausschliesslich zur Osmosesanierung sondern kann auch auf nagelneuen Booten mit nagelneuen Gelcoat aufgetragen werden, wenn man es - laut Bedienungsanleitung - mit 180er Sandpapier anschleift. Einfaach mal bei International googeln, runterladen und durchlesen.

Na dann
Schönen Abend

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

24.11.2016 11:07
#12 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #11
Tut mir Leid Erik, das überzeugt mich nicht. Selbst wenn das im Antifouling Forum steht. "Gelshield 200" ist nicht ausschliesslich zur Osmosesanierung sondern kann auch auf nagelneuen Booten mit nagelneuen Gelcoat aufgetragen werden, wenn man es - laut Bedienungsanleitung - mit 180er Sandpapier anschleift. Einfaach mal bei International googeln, runterladen und durchlesen.

Na dann
Schönen Abend



Jo, kann man machen.
Man kann auch im Frühjahr die Aussenhaut des Bootes anschleifen, bevor man Wachs aufträgt. Hält auch besser. Macht aber trotzdem keiner.

Also, bei einer bereits angegriffenen Gelcoat würde ich das auch so machen. Die Schutzfunktion der höchstmöglichen Diffusionsdichte ist ja hier bereits verletzt. Ist die Gelcoat noch intakt, muss man sie ja nicht erst in ihrer Funktion zerstören, um das Rumpflaminat danach mit einem schlechter funktionierenden Schutz wieder zu schützen.

Meine Empfehlung - Forenwissen vergessen (einschl. meins) und mit Praktikern reden, die Gewährleistung geben müssen, also haften müssen, wenn ihre Arbeit nicht funktioniert. Falls dabei die gleiche Empfehlung herauskommt, gut, wenn nicht, wäre es trotzdem interessant zu wissen.

In einem Forum ist es nämlich höchst selten, dass einer schreibt, dass das, was er aufs Boot gepinselt hat, irgendwie nicht gehalten hat und schon garnicht, wenn er selbst Schuld hat.
Deshalb kann man sich im www und auf Beipackzetteln gerne die Basisinfos holen, danach sollte man aber mal einen fragen, der nicht nur theoretisch Bescheid weiss und damit ist nicht der Pfuscher von Nachbarsteg gemeint, der letztes Jahr unterhalb des Taupunktes in der Halle stand und irgendwas Teures auf seinen nass glänzenden Kahn gemalert hat.
Auch die guten Erfahrungen älterer Segler mit Teerepoxid und VC Tar sind heute irrelevant, da VC Tar2 heute ganz was anderes ist und auch ganz andere Eigenschaften hat. Nicht unbedingt bessere, ist nur kein Teer mehr drin.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

25.11.2016 11:02
#13 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #12
Meine Empfehlung - Forenwissen vergessen (einschl. meins) und mit Praktikern reden, die Gewährleistung geben müssen, also haften müssen, wenn ihre Arbeit nicht funktioniert. Falls dabei die gleiche Empfehlung herauskommt, gut, wenn nicht, wäre es trotzdem interessant zu wissen.

Solche Leute halte ich grundsätzlich immer für befangen. Sie wollen verkaufen und ihre Tipps sind immer Interressen getrieben. Im Zweifel ist das dann immer der Wasserhahn aus Gold und natürlich bekommt man da drauf Garantie. Unabhängige Beratung bekommt man heute entweder gar nicht mehr oder nur gegen Geld. Ich würde mich auch nicht in einer Apotheke beraten lassen, obwohl es genau das ist worauf die Apotheken ihre Existenzberechtigung (und deren Einnahmen) begründen.
Zurück zum Thema: Wahrscheinlich ist es tatsächlich möglich das Anschleifen einer niegelnagelneuen Gelcoat Schicht zur Erhöhung der Haftreibung durch irgendwelchen chemischen, höchst professionellen Firlefanz aus der Weltraumforschung, durchgeführt in einer Werft, zu ersetzen. Das ist dann vieleicht das Beste was man dem Boot antun kann, aber ich bezweifle das es das ist was der Eigner tatsächlich will. Ich bin überzeugt, wenn ein Kunde einen Wunsch hat dann ist es das Verständnis für das vertretbare Optimum.

Zitat von eric im Beitrag #12
In einem Forum ist es nämlich höchst selten, dass einer schreibt, dass das, was er aufs Boot gepinselt hat, irgendwie nicht gehalten hat und schon garnicht, wenn er selbst Schuld hat.

Na dann fange ich gleich mal an: Mir ist tatsächlich dieses Jahr der Putz von der Decke gefallen, sprich beim Kärchern nach den Aufslippen das Antifouling in handtellergroßen Schollen vom Boot. Und das nach zwei Jahren. Was habe ich falsch gemacht? Antwort: Ich hatte vor zwei Jahren die AF Schicht runter geholt. Übrig blieb irgend so eine Epoxydschicht vom Vorbesitzer. Dunkelblau, sehr hart und ziemlich glänzend. Ich hätte das anschleifen müssen. Dieses Jahr habe ich das dann gemacht und da drauf dann 3x "Gelschield 200" gemacht und da drauf dann Micron WA. Ich habe etwa 10 Arbeitstage verwendet. Jetzt fehlen noch die Stellen wo die Pratzen sind.

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

25.11.2016 14:36
#14 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hi, also PVC-Venyl ist kein Firlefanz aus der Weltraumtechnik, obwohl die Kabel in den Raketen sicher die gleiche Ummantelung haben.
Tja - Vertrauen zu Handwerkern. Hier will ich mal folgendes in die Waagschale werfen: Wer möchte, dass auch in 10 Jahren noch Bootsbaumenschen und Segelmacher in seiner Region existieren, der sollte nicht alles outsourcen, auch wenn die Bootsüberholung in Polen sicher zu geringeren Lohnkosten möglich ist und Segel aus China ebenfalls toll segeln.
Lass die mit den fetten Yachten zu denen gehen, die hohe Rechnungen schreiben. Das passt. Mit einem Boot, wie der Jantar geht man zu denen, die einen ehrlichen Job machen und danach eine ehrliche Rechnung schreiben. Die gibt es nämlich auch und zufällig sind das genau die, die man auch mal um Rat fragen kann, ohne gleich einen Schein auf den Tisch zu legen. In der Regel spricht sich das rum und deshalb brauchen die auch keine große Werbung.

Natürlich kann man auch auf andere hören, Stegnachbar, Internet... Zur Vorinformation ist das auch gut, damit man weiss, was man den Werkstattmenschen genau fragen will. Aber wenn richtig Arbeit dahintersteckt, man professionelles Fachwissen braucht, damit nichts schief geht, würde ich nicht selber rumfummeln.
Bei solchen Arbeiten gibt es genug, was man vorbereiten muss und hinterher wieder anschrauben. Das kostet Zeit und Geld, ist nicht kompliziert, hier kann man sparen. Man kann auch selbst das Antifouling runterholen, das geht auch mit zwei linken Händen. Aber dann sollte man den Profi einschalten.

SCT beschreibt ja grad, dass man sich eine Menge zusätzlicher Arbeit aufhalsen kann, wenn man das nicht macht.
Ganz nebenbei kann auch dem Profi was schief gehen. Naja, dann reisen die an und machen es nachmal.
Ich kann ein bisschen nähen, aber meine Segel näht auch der regionale Profi. Der kommt nämlich auch aufmessen. Ich bringe für komplizierte Sachen auch mein Auto in die Werkstatt und habe sogar einen Zahnarzt, dem ich vertraue. Was soll ich sagen, ich gehe sogar zum Friseur, auch wenn ich das sicher selbst machen könnte.
Also, nur Mut, es gibt auch ehrliche Handwerker.

Ansonsten gibt es auch Unterschiede bei den Jantars. Für eine abgerockte Schüssel, die samt Trailer, Motor und ausgelutschter Segel nur 4.7 gekostet hat, würde ich jetzt auch keine Klimmzüge machen.
Aber für ein selten gefahrenes Boot, gut gepflegt, gut ausgestattet, kann man sich schon mal Mühe geben.

Unterwasserschiff aufbauen ist eine ziemlich kostenintensive und zeitfressende Sache, bei der man eine ganze Menge falsch machen kann. Der Profi arbeitet deshalb auch in einer beheizten Halle, in der das Schiff nach Epoxianstrichen temperiert wird und dann haben die noch jede Menge Tricks drauf, die sie nicht jedem erzählen.

Wenn Gelshield wieder runterfällt kann das an einem überlagerten Gebinde liegen, an zu hoher Restfeuchte im Laminat, an unzureichender Durchmischung, zu niedrigen, zu hohen, zu schnell wechselnden Umgebungstemperaturen, auch Feuchtewechsel im Freilager oder der Garage mit Blechtor, an mangelhafter Vorbereitung, von Reinigung, Algenentfernung, Entfettung, Entwachsung bis Entstaubung, ungleichmäßiger Applikation, verschleppten Trennmitteln, Fehler bei den Überarbeitungsintervallen, Fehlern in der Reihenfolge, Fehler in der Sperrschicht (Gelschield plus, statt Gelshield 200) zu geringen Schichtdicken, nicht kompatiblen Materialien (das klappt auch bei einem Hersteller, (siehe Primokon, Gelschield 200 und VC17m)...um nur mal ein paar von den 227 Möglichkeiten zu nennen, die man falsch machen kann.


VG Eric

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

05.12.2016 22:03
#15 RE: Antifouling erforderlich ? Zitat · Antworten

Hallo.
Da ist aber noch die Frage von Erich nach dem Ersatz des Kielfalls durch eine Leine offen.
Also, ich habe das originale 4mm-Drahtfall bereits in 2012 durch eine 5mm-Dynemaa-Leine von Liros ersetzt. Hält bis heute und zeigt keinerlei Verschleißspuren (soweit man es sehen kann).
Der Originaldraht war einschließich des Terminals 2,83 m lang. Wie lang ich die Leine dann genommen habe, weiss ich nicht mehr. (Musste ja wohl ein bisschen länger sein, weil sie auch etwas dicker ist). Du solltest anstreben, bei abgesenktem Kiel kaum noch was auf der Rolle zu haben. (Das hat mit dem Übersetzungsverhältnis zu tun). Der Wechsel ist aber mit ziemlich viel Schrauberei verbunden, weil einiges (u.a. das Kranzblech) vorher abgebaut werden muss. Näheres findest Du im Thread "Wieder mal Kielfall", (gestartet 8.6.2011 und letzter Beitrag 26.4.2012).
Helmut

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