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Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 5.912 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
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sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

27.10.2014 09:51
#16 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #15

Das ist mir auch ein Rätsel, wie du das hinbekommen hast. Alleine in den Gelben Seiten stehen schon mehr als 200 Buden, die sich mit Metallbau befassen.
.....sondern hingehen und tatsächlich mal mit jemandem reden, Fotos zeigen und so.

Es waren bisher ungefähr 25-30 Metallbauer und/oder Werften. Bei den meisten ist wegen Reichtum und Inkompetenz geschlossen. Die nehmen nichts an, da sie genug mit Treppengeländern zu tun haben. Dann ist das größte Hindernis das Blei in dem Ding. Sie haben Angst davor mit flüssigem Blei zu hantieren.

Zitat von sct im Beitrag #14

Was du bereit bist zu zahlen, für das bisschen Blech rausflexen und neu reinschweissen, würde ich erstmal für mich behalten.


Die Handwerkliche Herausforderung ist daß das Blech entsprechend gebogen werden muß und zwar gleichmässig und symmetrisch auf einer Länge von 1,20m. Das geht nur mir einer Walzenblechbiegemaschine.
Ein Preis wird immer durch Angebot und Nachfrage bestimmt. In diesem Fall ist die Nachfrage hoch (eins) und das Angebot niedrig (null). Man kann scheinbar nur den entsprechenden Dienstleister mit Geld dazu "zwingen" die Arbeit dann eben doch zu machen obwohl er eigentlich an Treppengeländern mehr verdient, das nicht so giftig ist oder was weiß ich...

Ciao
SCT

sct Offline

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Beiträge: 152

27.10.2014 09:54
#17 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

doppelpost

eric Offline

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Beiträge: 743

27.10.2014 17:53
#18 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #16
Zitat von eric im Beitrag #15

Das ist mir auch ein Rätsel, wie du das hinbekommen hast. Alleine in den Gelben Seiten stehen schon mehr als 200 Buden, die sich mit Metallbau befassen.
.....sondern hingehen und tatsächlich mal mit jemandem reden, Fotos zeigen und so.

Es waren bisher ungefähr 25-30 Metallbauer und/oder Werften. Bei den meisten ist wegen Reichtum und Inkompetenz geschlossen. Die nehmen nichts an, da sie genug mit Treppengeländern zu tun haben. Dann ist das größte Hindernis das Blei in dem Ding. Sie haben Angst davor mit flüssigem Blei zu hantieren.


Davor hätte ich auch Angst. Ist aber aus meiner Sicht bei deinem Kiel unbegründet. Ich würde mir eine Flex schnappen und eine scharfe Trennscheibe und das Ding mal um die Löcher herum aufflexen. Garnicht viel, höchstens 5x5 cm.

Hast du mal unter Kirax geschrieben? Ist das der Kiel, um den es geht?


Falls ja, sollten wir mal den Verkaufstread mit der verkauften Jantar verlassen und wieder in den Kieltread eintauchen. Und falls ja, sieht das Teil doch garnicht so dramatisch aus. In der email-Angebotsanfrage beschreibst du aber, dass du einen Neubau willst und dass dabei der untere Teil angeschweisst werden soll. Für so einen Stahlbauer klingt das sicher nach viel Arbeit und Ärger mit einem möglicherweise unzufriedenen Kunden.

Die Frage ist, ist das volle Programm für die Sanierung überhaupt notwendig? Vielleicht genügt es auch, die Rostlöcher bis in den gesunden Bereich rauszuflexen, was man gut selbst machen kann und dann nur neue Blechstücke einzusetzen. Die müssen noch nicht einmal gebogen sein, da du das bei kleinen Bereichen auch gut hinterher mit Epoxispachtel anpassen kannst.
Der Vorteil vom vorher rausflexen wäre, dass du siehst, ob du schon im gesunden Bereich bist, also ob das Blech auch dick genug ist und ob da an der Stelle überhaupt Blei ist. Es hieß ja, dass dein Kiel nicht so schwer ist, also ist da vielleicht garnicht so viel Blei drin.

Das Blech wird dann ohnehin nur angepunktet und danach Stück für Stück geschweisst, so dass das Blei nicht kochen kann. Das wäre sonst tatsächlich gefährlich, denn flüssiges Blei in den Augen bekommt man echt schwer wieder raus.
Ich würde mit einer Stelle anfangen und dann mal mit einem Zahnarztspiegel reinschauen, wie das Teil von innen aussieht.

Eine handvoll rausgeflexter Rostlöcher mit neuen Blechen zu schließen, kostet auch keine 1000 Euro. Mit diesem Kiel wirst du ohnehin jedes Jahr Arbeit haben, also ergibt es keinen Sinn, dass dir eine Werkstatt den anschließenden Farbaufbau abnimmt. Ist der Kiel wieder geschlossen, setzt du eine Topfbürste in deine Flex und schrubbst damit solange auf dem Ding herum, bis es halbwegs blank aussieht, dann Rostumwandler/Rostschutz, Grundierung und Lackierung. Auf dem Rostschutz kannst du schon die neuen Blechstückchen verspachteln, bis sie zur Kielform passen. Das macht man in mehreren Lagen, wie bei Autobeulen.

Höherwertig würde ich den Farbaufbau garnicht machen, denn durch Muscheln und Kiel-auf- und Nieder hast du sowieso Kratzer drin, die du dann im Herbst wieder machen must.

Erst durch diese Probleme ist mir klar geworden, dass ein Edelstahlkiel eine feine Sache ist. Obwohl die auch nicht ganz problemfrei sind.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

28.10.2014 14:59
#19 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #18

Davor hätte ich auch Angst. Ist aber aus meiner Sicht bei deinem Kiel unbegründet. Ich würde mir eine Flex schnappen und eine scharfe Trennscheibe und das Ding mal um die Löcher herum aufflexen. Garnicht viel, höchstens 5x5 cm.

Das ist nicht möglich so die einhellige Meinung der Metaller die ich gefragt habe: "Das Blei schmilzt garantiert beim Schweissen.".

Zitat von eric im Beitrag #18
Hast du mal unter Kirax geschrieben? Ist das der Kiel, um den es geht?



Kirax? Kann man das essen?
Nein, es handelt sich nicht um den abgebildeten Kiel. Hier im Forum ist auch eine Bildergallerie dazu mit vielen Bildern von dem Kiel:
g12-Jantar.html

Meine Meinung und die Meinung aller anderen die den Kiel gesehen haben:
Generell ist so eine Teilsanierung a'la Flicken !nicht! möglich. Hatte ich ja zuerst auch gedacht. Das Blei befindet sich in unteren 40cm. Dort ist der Kiel auch am meisten durchgerostet. Nicht nur punktuell sondern großflächig. Es gäbe keine Möglichkeit mehr die von dir vorgeschlagenen 5x5cm Stücke irgendwo dran zu schweißen weil das Blech schon zu dünn ist. Dies sieht man insbesondere auf diesem Bild: g12p141-Kiel.html
Zur weiteren Erklärung: Es sind nicht einfach ein paar Löcher (2x2cm) sondern der ganze untere Teil ist richtig großflächig (30x50cm) auf beiden Seiten nur noch hauchdünn und an einigen Stellen auch komplett durch. Der ganze untere Teil hängt somit nur noch ein einer extrem dünnen Blechwand, so dünn wie Papier.

Auf den anderen Bildern sieht man ja dann auch wie ich den gespachtelt habe weil ich ja was machen mußte, weil ich keinen gefunden hatte letzten Winter der mir das macht.

Ciao
SCT

eric Offline

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Beiträge: 743

28.10.2014 18:04
#20 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

OK, das ist natürlich was anderes.
Möglicherweise hast du das Ende des Kiels selbst beschleunigt, denn so ein kupferhaltiger Unterwasseranstrich ist natürlich tötlich, wenn da nicht zuvor eine voll funktionierende, elektrisch isolierende Sperrschicht aufs Eisen kommt.
Zusammengefasst - Das sieht verdächtig nach Neubau aus und nach Neubaukosten.

Wie gesagt, das Blei hast du schon, da Blei schon bei knapp 600 grad schmilzt, kann man an einem halbwegs windigen Tag das Blei im Freien rausköcheln und in kleine Barren besser noch Kugeln schmelzen, also in irgend welche Formen in einem Gipsbett gießen, die man danach in einem neuen Kielunterteil einfüllen und versiegeln kann. Im Freien deshalb, weil man die Dämpfe besser nicht einatmet und wenn man mit flüssigem Blei hantiert, will man auch nicht angequatscht werden.

Die Kielform selbst kannst du ebenfalls abnehmen. Der Kiel ist quer ein Profil, in Längsrichtung verändert sich aber kaum ein Maß.
Das gesamte Oberteil ist unbeschädigt und kann genutzt werden.

Man kann so einen Kiel auch anders aufbauen, als tragenden, verwindungssteifen Metallrahmen, dazwischen das Blei als Barren einbauen. Das Oberteil ist bei den neuen Kielen direkt auf dem mdurchgehenden Profil angeschraubt. Bei dir hieße das, das Oberteil abtrennen und auf demm Rahmen anschrauben. Auf diesen Rahmen werden die seitlichen Kräfte des Kielkastentrahmens (12mm Rohr unten im Kielkasten) übertragen, die Form besteht dann nur noch aus Anströmkante und Abströmkante und die muss man nicht aus Metall bauen, hier genügen Eichekanteln, die verleimt werden und in Form gebracht.

Die Maße sind alle da und das Blei auch. Die 50 kg Ergänzungsblei kannst du dir noch besorgen. So ein Stahlrahmen (Edelstahl?) kostet nicht die Welt und die Eiche auch nicht. Nur für den Fall, dass du niemanden findest, der so einen Kiel bauen will.
Das werfe ich nur mal so in den Ring, weil einige Werften so ihre Festkiele bauen. Die überziehen sie danach mit GfK, das musst oder darfst du weglassen, denn das würde am Kielkastenunterrahmen ohnehin wegbrechen.

Die Aufgabe für den Metallbauer könnte auch lauten, nutze das Oberteil, baue einen Rahmen, schweisse das Blech drauf, lasse eine verschraubbare Öffnung zum Bleieinfüllen. Ein Neubau wird bestimmt nicht teurer, als die Reparatur. Dann haben die mit dem Blei nichts zu tun.

Aber mir ist jetzt auch klarer, weshalb die da nicht so gerne rangehen. Frag deinen Magdeburger Freund und mache ihm nicht eine einzige Vorgabe, mal sehen, was dem dazu einfällt.

Da in Polen bis heute noch vergleichbare Hubkieler gebaut werden, wäre das die nächste Suchrichtung.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

29.10.2014 11:14
#21 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #20
OK, das ist natürlich was anderes.
Möglicherweise hast du das Ende des Kiels selbst beschleunigt, denn so ein kupferhaltiger Unterwasseranstrich ist natürlich tötlich, wenn da nicht zuvor eine voll funktionierende, elektrisch isolierende Sperrschicht aufs Eisen kommt.

Den Kiel habe ich so wie auf den Bildern 10 Tage nach dem Kauf so herausgeholt (natürlich vorher entrostet). Das kupferne ist VC17 und darunter ist Watertite und VC Tar2. Das habe ich natürlich erst da drauf gemacht als ich letzten Winter niemand für die Sanierung fand.

Zitat von eric im Beitrag #20
Zusammengefasst - Das sieht verdächtig nach Neubau aus und nach Neubaukosten.

So ist es.

Zitat von eric im Beitrag #20
Wie gesagt, das Blei hast du schon, da Blei schon bei knapp 600 grad schmilzt, kann man an einem halbwegs windigen Tag das Blei im Freien rausköcheln und in kleine Barren besser noch Kugeln schmelzen, also in irgend welche Formen in einem Gipsbett gießen, die man danach in einem neuen Kielunterteil einfüllen und versiegeln kann. Im Freien deshalb, weil man die Dämpfe besser nicht einatmet und wenn man mit flüssigem Blei hantiert, will man auch nicht angequatscht werden.

Da will keiner ran und ich selber auch nicht. Ich wüsste auch nicht wo ich das machen soll. Hinten auf dem Hof der Mietskaserne etwa? Muß ja auch eine Gegend sein wo sonst keine Menschen/Tiere sind. Da hab ich keine Idee erstmal.

Zitat von eric im Beitrag #20
Die Kielform selbst kannst du ebenfalls abnehmen. Der Kiel ist quer ein Profil, in Längsrichtung verändert sich aber kaum ein Maß.
Das gesamte Oberteil ist unbeschädigt und kann genutzt werden.

So ist es. Das Profil ist auf der gesamten Länge gleich.

Gibt aber noch eine andere Methode die mir nach monatelangem Nachdenken so einfiel:
- Das gesunde Kieloberteil quer, gerade abtrennen (mindestens 100cm von unten, je länger desto besser -> siehe unten "Wichtig")
- Das Blei vorsichtig frei flexen (nicht heiß machen!!). Der Blei-Block müsste dieselbe Stromlienienform haben wie der Kiel da das Blei ja fest bleibt.
- abgetrenntes Unterteil aus 2mm Blechgehäuse-profil mit Boden nachbauen
- Das immer noch feste Bleiprofil von oben in das neue Unterteil von oben reinschieben/reinstoßen/stuken
(Damit hat man ein 1m langes Unterteil in dem in den unteren 40cm Blei drin ist, in den oberen 60cm ist Luft !!!)
- Unterteil oben an das alte Oberteil anschweissen + Schweissnaht schlichten
- Farbe: 6x Owatrol Marine CIP, 3xVC Tar2, 2xVC17

Wichtig: Da nur die unteren 40cm mit Blei gefüllt sind kann man das alte abgetrennte Oberteil an das neue Unterteil ranschweissen ohne das das Blei schmilzt !!! Wenn man auf Nummer sicher gehen will kann man das Unterteil auch 60cm tief in eine Wassertonne stellen und dann die Schweissnaht ziehen.

Ds Problem ist also nicht das Blei selbst, sondern die Profilform genauso wieder hienzukriegen damit der Bleiklotz da auch reinrutscht, aber das Kiel selber noch in den echt knappen Kielschacht passt.

Ergo: Das Blei erwärmen kommt gar nicht in Frage. Ich werde mein Leben und das anderer nicht riskieren. Mit flüssigem Blei hantieren nur Profis oder Spinner. Die Profis haben teure Absaugvorrichtungen und Kammern/Schleusen und pipapo hastenichgesehen.

Ciao
SCT

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

29.10.2014 16:12
#22 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Na, so tragisch ist das nicht mit dem Blei, sonst gäbe es ja zu Sylvester auch kein Bleigießen. Generationen von Selbstbauern haben an ihren Kielbooten auch beim Blei selbst Hand angelegt, denn das gibt es in der Regel selten gleich in der passenden Kielform.
Es kann durchaus sein, dass das Blei in der Jantar in irgend einer Form gebunden oder versiegelt ist. Dass es ein Monoblock ist, den du mal eben so da rausgeflext bekommst und dann wieder in die Form reinstecken kannst, ist eher unwahrscheinlich.

Bei deinem Plan hast du auch vergessen, dass im Inneren des Kiels Aussteifungen, Rippen und höchst wahrscheinlich hinter der Anström-/Aufschlagkante eine ziemlich massive Stange verbaut sind, die an sich schon verhindern, dass du da einen Monoblöck aus Blei einfach so herausbekommst und wieder rein.
Denn die Aussteifungen sollte dein neuer Kielunterteil auch haben, besser ist. Wenn du mal auf Grund läufst, würde der sonst dicke Backen machen, wie ein PKW nach einen Auffahrunfall und sowas bekommst du dann nicht mehr angehoben, um das Boot auf dem Trailer zum Bootsdoktor zu bringen.

Abflexen oberhalb der Bleifüllung ja, da ist das Ding ja ohnehin fertig, dann eber erstmal reinschauen. Nimmt man ein Hämmerchen, sollte man hören, wo die Füllung endet. Da noch 10cm Resreve drauf und ran an die Flex. Dafür braucht man keinen Stahlbauer.

Ich würde dir empfehlen, dir kleine Gussformen zu machen, also den Kiel lieber mit 2000 kleinen Kugeln zu füllen, in den Zwischenraum Quarzsand zu rütteln und das ganze mit Epoxi zu versiegeln. Das Bleigewicht darf ja bei einer Durchkenterung nicht plötzlich am Kielkopf ankommen.
Wie man mit Blei umgeht, steht in jedem Anglerboard.
http://www.anglerboard.de/board/archive/...hp?t-37363.html

Im günstigsten Fall haben die Polen das Blei schon so eingebracht, wie ich das beschrieben habe, denn wenn die das in so eine dünnwandiges Blechhaus einfach heiss reinkippen, kann ganz schön viel schief gehen. Kann mir nicht vorstellen, dass die riskiert haben, dass sich das Blech verzieht.

Die berechtigte Sorge des Schweißers gründet sich zum einen, dass er auch nicht weiss, wie das Blei da drin steckt und dass er sich hüten wird, das durch Schweißen aus versehen zu verflüssigen und es dadurch unter Druck zu bringen. Wenn es dann an der Schweißnaht oder an irgend einer morschen Stelle rausschiesst, möchte man nicht im Weg stehen.

Das bedeutet aber nicht, dass es sonderlich kompliziert ist, mit Blei umzugehen. Man kann es sägen, Hämmern und eben relativ einfach schmelzen.
Aber immer nur Stück für Stück. Niemand hantiert mal eben mit einer viertel Tonne Blei auf dem Campingkocher herum. Mit einem ausrangierten Kochtöpfchen ist das aber kein Problem.
Was spricht also dagegen, falls das überhaupt als Block vorliegt, sich das Unterteil in handliche Stücke zu flexen und das Blei da rauszukochen?
Ich würde das nur nicht in der heimischen Küche machen, sondern im Freien und ich würde mir dazu auch nicht die Mieterschaft einladen, sondern mich mit einem Holzkohlegrill und einer Barrenform an einen netten See zurückziehen und mal eben den Grill anschmeißen. Heiss genug, um Blei zu verflüssigen.

Wirf doch am WE mal die Flex an und semmel das hauchdünne Unterteil weg. Danach weisst du Bescheid. Aber lass es dir nicht auf die Füße fallen. Auch 150 kg tun weh.

VG Eric


p.s. Die Alternative wäre, dein eigenes Blei zum Schrotthändler zu bringen und dir bei der Autopresse Auswuchtgewichte zu kaufen und die in kleine Teile zu hacken und in den Kiel zu schmeißen. Aber ehrlich, bevor ich das alles hin und her schleppe, würde ich lieber erstmal nachsehen, ob die Polen nicht schon Bleikugeln eingebaut haben. Dann musst du die nur freiklopfen und garnichts schmelzen.

sct Offline

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Beiträge: 152

30.10.2014 13:27
#23 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #22
Na, so tragisch ist das nicht mit dem Blei, sonst gäbe es ja zu Sylvester auch kein Bleigießen. Generationen von Selbstbauern haben an ihren Kielbooten auch beim Blei selbst Hand angelegt, denn das gibt es in der Regel selten gleich in der passenden Kielform.
Es kann durchaus sein, dass das Blei in der Jantar in irgend einer Form gebunden oder versiegelt ist. Dass es ein Monoblock ist, den du mal eben so da rausgeflext bekommst und dann wieder in die Form reinstecken kannst, ist eher unwahrscheinlich.


Das Blei da drin ist definitiv ein Monoblock, da es eine Stelle gibt wo gar kein Stahlblech mehr vorhanden ist. An dieser Stelle, etwa briefmarkengroß, sieht man das kompakte Blei durchschimmern. Es ist eine glatte Oberfläche. Kein Granulat. Nichts verklebt. Die haben das flüssige Blei einfach reingegossen.

Das mit den Aussteifungen kann stimmen, aber auch die kann man durchflexen um einen kompakten Monoblock da raus zu holen. Der Neubau wäre dann ohne Versteifungen.

Auf keinen Fall werde ich das Kiel jetzt selbst auseinander flexen, wenn nicht feststeht, daß das jemand macht. Nicht daß ich nachher gar kein Kiel mehr habe. Wenn ich niemand finde der mir das Unterteil neu macht, dann bleibt mir ja nichts anderes übrig als den jetzigen weiter zu benutzen, so blöd das auch ist.

Ciao
SCT

eric Offline

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30.10.2014 19:20
#24 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #23
Das Blei da drin ist definitiv ein Monoblock, da es eine Stelle gibt wo gar kein Stahlblech mehr vorhanden ist. An dieser Stelle, etwa briefmarkengroß, sieht man das kompakte Blei durchschimmern. Es ist eine glatte Oberfläche. Kein Granulat. Nichts verklebt. Die haben das flüssige Blei einfach reingegossen.


Habe ich inzwischen auch gelesen über die Sportina, ebenfalls ein Hubkieler aus der gleichen Bootsschmiede. Nennt sich heute Delphia und ist ein ziemlich großer Laden an der Masurischen Seenplatte. Dein Kahn hat die gleichen Wurzeln. Die bauen bis heute noch Hubkieler.
http://de.delphiayachts.eu/dy-polen

Könnte mir vorstellen, dass es bei Delphia jemanden gibt, der mit deinem Problem was anfangen kann.

Bis jetzt ist ja die Denkweise - Kiel muss zum Kielkasten passen. Möglich wäre es natürlich auch anders herum, bei denen einen entsprechenden Serienkiel zu kaufen und falls der nicht hundertprozentig passt, eben die Kielführung am Boot anzupassen.

Der Kielkasten einer Jantar ist nun wirklich kein Geniestreich der Bootsbaukunst. Im Grunde sind das zwei einfache Halbschalen, unten eine Kielführung, die erst recht kein Geniestreich ist und bei anderen Hubkielern deutlich aufwendiger ausgeführt wurde, vorne ein paar Führungswinkel und ein Wellrad drüber, das wars. Nichts, was sich nicht mit vertretbarem Aufwand anpassen lässt.


Das mit den Aussteifungen kann stimmen, aber auch die kann man durchflexen um einen kompakten Monoblock da raus zu holen. Der Neubau wäre dann ohne Versteifungen.

Gibt ein paar gute Gründe, die dagegen sprechen. Hatte ich schon mal aufgeschrieben. Zum einen baut sich der Kiel viel einfacher, wenn er Aussteifungen hat und zum andern übersteht er eine Grundberührung besser, als wenn du nur Blech hast.

Auf keinen Fall werde ich das Kiel jetzt selbst auseinander flexen, wenn nicht feststeht, daß das jemand macht. Nicht daß ich nachher gar kein Kiel mehr habe.

Du hast doch schon jetzt keinen Kiel mehr. Du hattest doch selbst geschrieben, wie dünn das alles schon ist. Aber besprich das doch mit deinem Magdeburger Stahlbauer und lass den nicht vom Hof, bevor ihm nicht was eingefallen ist. Ich meine, das ist ja nun keine Spaceshuttle, da wird sich doch einer finden, der das hinkriegt.

Wenn ich niemand finde der mir das Unterteil neu macht, dann bleibt mir ja nichts anderes übrig als den jetzigen weiter zu benutzen, so blöd das auch ist.

Ja, das könnte auch schief gehen und wenn dir deine Bleifüllung nächste Saison abreisst, hast du garnichts, auch kein Blei und dass das Boot dabei nicht kentert, ist auch nicht sehr wahrscheinlich. Nein, wenn man einen Schaden erkannt hat, bleibt der Gaul so lange im Stall, bis der Schaden behoben ist und wird nicht lahmend in die nächste Rennsaison geschickt.

Mich würde es interssieren, was der Stahlbauer vorschlägt, ob man dir bei Delphia einen passenden Kiel verkaufen würde und hast du schon mal mit der FSA gesprochen? Vielleicht haben die ja noch irgendwo hinten im Hof einen alten Gusseisenkiel rumzuliegen, den du aufbereiten kannst.

VG Eric

sct Offline

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31.10.2014 11:27
#25 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #24

Das mit den Aussteifungen kann stimmen, aber auch die kann man durchflexen um einen kompakten Monoblock da raus zu holen. Der Neubau wäre dann ohne Versteifungen.

Gibt ein paar gute Gründe, die dagegen sprechen. Hatte ich schon mal aufgeschrieben. Zum einen baut sich der Kiel viel einfacher, wenn er Aussteifungen hat und zum andern übersteht er eine Grundberührung besser, als wenn du nur Blech hast.

Dann muß man eben aufpassen. Ich bin da sehr gewissenhaft.

Zitat von eric im Beitrag #24
Du hast doch schon jetzt keinen Kiel mehr. Du hattest doch selbst geschrieben, wie dünn das alles schon ist. Aber besprich das doch mit deinem Magdeburger Stahlbauer und lass den nicht vom Hof, bevor ihm nicht was eingefallen ist. Ich meine, das ist ja nun keine Spaceshuttle, da wird sich doch einer finden, der das hinkriegt.

Ich bin ja diese Saison damit gesegelt. Und das werde ich definitiv auch nächste Saison tun solange bis ich jemanden gefunden habe der mir den Kiel saniert. Wenn der abreißt dann habe ich halt Pech gehabt aber bin noch schön gesegelt. Wenn ich Glück habe hält der so noch 5 Jahre. Darf nur nicht weiter rosten. Bei einer Grundberührung würde der Kiel höchstwahrscheinlich auch nicht sofort komplett abreissen, sondern immer noch irgendwie dran hängen.

Zitat von eric im Beitrag #24
Wenn ich niemand finde der mir das Unterteil neu macht, dann bleibt mir ja nichts anderes übrig als den jetzigen weiter zu benutzen, so blöd das auch ist.

Ja, das könnte auch schief gehen und wenn dir deine Bleifüllung nächste Saison abreisst, hast du garnichts, auch kein Blei und dass das Boot dabei nicht kentert, ist auch nicht sehr wahrscheinlich. Nein, wenn man einen Schaden erkannt hat, bleibt der Gaul so lange im Stall, bis der Schaden behoben ist und wird nicht lahmend in die nächste Rennsaison geschickt.

Wenn es egal ist ob der Gaul im Stall oder auf der Strecke umfällt lässt man ihn laufen.

Zitat von eric im Beitrag #24
Mich würde es interssieren, was der Stahlbauer vorschlägt, ob man dir bei Delphia einen passenden Kiel verkaufen würde und hast du schon mal mit der FSA gesprochen? Vielleicht haben die ja noch irgendwo hinten im Hof einen alten Gusseisenkiel rumzuliegen, den du aufbereiten kannst.

Die lesen hier garantiert mit und haben sicher einen guten Grund warum sie keinen Pieps machen.

Ciao
SCT

eric Offline

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03.11.2014 07:44
#26 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #25
...
Ich bin ja diese Saison damit gesegelt. Und das werde ich definitiv auch nächste Saison tun solange bis ich jemanden gefunden habe der mir den Kiel saniert. Wenn der abreißt dann habe ich halt Pech gehabt aber bin noch schön gesegelt. Wenn ich Glück habe hält der so noch 5 Jahre. Darf nur nicht weiter rosten. Bei einer Grundberührung würde der Kiel höchstwahrscheinlich auch nicht sofort komplett abreissen, sondern immer noch irgendwie dran hängen.


Hi, dir ist schon klar, dass das auch nicht viel besser ist?

Wenn es egal ist ob der Gaul im Stall oder auf der Strecke umfällt lässt man ihn laufen.
Das sage ich auch immer beim TÜV, aber die Jungs bestehen darauf, dass ein Fahrzeug intakt sein soll, bevor es auf die Strecke geschickt wird. Ob das bei Segelbooten anders ist?

Die (FSA) lesen hier garantiert mit und haben sicher einen guten Grund warum sie keinen Pieps machen.

Kann sein, aber da wo ich herkomme, muss man fragen, wenn man was von jemandem will. Ich glaube, du hast inzwischen genügend sehr ausführliche Tips bekommen, was man machen kann, wenn man so einen Problemfall bis zur nächsten Saison in den Griff bekommen will. Wenn du konkrete Fragen hast, würde ich mir auch Gedanken machen, aber wenn es dir nur darum geht, ob man überhaupt was tun muss, wenn man so eine Baustelle hat, dazu ist mir die Zeit zu schade.

VG Eric

sct Offline

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Beiträge: 152

03.11.2014 12:54
#27 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #26

Die (FSA) lesen hier garantiert mit und haben sicher einen guten Grund warum sie keinen Pieps machen.[/i]
Kann sein, aber da wo ich herkomme, muss man fragen, wenn man was von jemandem will.


Du hast Recht, das ist wie damals in der DDR wo man, wenn was von einem Anbieter haben wollte, betteln mußte. Das ist ein Anbietermarkt. Das merkt man auch an den Preisen.
Heutzutage nennt man das: "Wegen zu großer Auftragslage können wir keine Aufträge mehr entgegen nehmen" oder auch anders "Wegen Reichtum geschlossen".

Ciao
SCT

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

03.11.2014 15:32
#28 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #26

Wenn es egal ist ob der Gaul im Stall oder auf der Strecke umfällt lässt man ihn laufen.
Das sage ich auch immer beim TÜV, aber die Jungs bestehen darauf, dass ein Fahrzeug intakt sein soll, bevor es auf die Strecke geschickt wird. Ob das bei Segelbooten anders ist?


--> Bei Booten gibts kein TÜV...

Zitat von eric im Beitrag #26

Die (FSA) lesen hier garantiert mit und haben sicher einen guten Grund warum sie keinen Pieps machen.

Kann sein, aber da wo ich herkomme, muss man fragen, wenn man was von jemandem will.

Hab ich gemacht: In mehreren Foren und persönlich mit Bilderbuch bei mehreren Metallern.

Zitat von eric im Beitrag #26

Ich glaube, du hast inzwischen genügend sehr ausführliche Tips bekommen, was man machen kann, wenn man so einen Problemfall bis zur nächsten Saison in den Griff bekommen will. Wenn du konkrete Fragen hast, würde ich mir auch Gedanken machen, aber wenn es dir nur darum geht, ob man überhaupt was tun muss, wenn man so eine Baustelle hat, dazu ist mir die Zeit zu schade.

Die Tipps die ich bisher bekommen habe sind aus meiner Perspektive objektiv nicht durchführbar. Ungefähr so wie ich keine Kinder bekommen kann. Das siehst Du anders, aber Du kennst meine Perspektive ja auch nicht. Es kommt immer auch auf die Umstände an.

Was mir bleibt ist nur eine externe Beauftragung und ich wäre bereit GELD dafür zu bezahlen. Daher kann ich mich immer nur widerholen: Wer repariert mein Kiel? Biete 1000€UR und liefere auch selbst an.

Ciao
SCT

ruegjv17 Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 6

04.09.2015 10:42
#29 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Hallo Jantarfreunde,
ich / wir sind bisher Jollensegler, Ixylon, aber mit 50+ wollen wir es nun doch etwas komfortabeler.
Die Jantar 21 gefällt mir schon seit langem und ich habe hier in der Nähe (MV ) ein Boot gefunden.
Leider habe ich nicht herausgefunden wie ich hier einen neuen Beitrag erstellen kann.
Ich möchte das Boot in Kürze besichtigen ( liegt seit 14 Tagen auf Land )und wolltt mal fragen worauf man besonders achten sollte.

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

05.09.2015 17:58
#30 RE: Verkaufspreise Jantar 21 Zitat · Antworten

Zitat von ruegjv17 im Beitrag #29
Hallo Jantarfreunde,
ich / wir sind bisher Jollensegler, Ixylon, aber mit 50+ wollen wir es nun doch etwas komfortabeler.
Die Jantar 21 gefällt mir schon seit langem und ich habe hier in der Nähe (MV ) ein Boot gefunden.
Leider habe ich nicht herausgefunden wie ich hier einen neuen Beitrag erstellen kann.
Ich möchte das Boot in Kürze besichtigen ( liegt seit 14 Tagen auf Land )und wolltt mal fragen worauf man besonders achten sollte.




Hallo,
neues Thema geht nur in der Forumsübersicht. Wenn du schon in einem Thema drin bist, kannst du nur auf die vorangegangenen Beiträge antworten.

Bei gebrauchten GfK-Booten gibt es ja immer ein Osmose-Risiko. Das ist leicht zu erkennen, wenn das Boot ganz frisch aus dem Wasser kommt und du am besten genau dabei bist. Sobald dir der Verkäufer erzählt, das Boot würde erst seit zwei Wochen an Land stehen, wirst du nur dann die bösen kleinen Bläschen sehen, wenn das tatsächlich so ist. Steht das jetzt zufällig schon 4-5 Wochen an Land, siehst du wahrscheinlich garnichts.

Ich bin schon mal reingefallen mit genau dieser Geschichte. Im rauen Spätherbst einen Kahn gekauft, der angeblich gerade erst aus dem Wasser geholt wurde und der hatte ein Unterwasserschiff, glatt wie ein Babypopo, kein Bläschen, keine Abplatzungen im Antifouling, nichts böses zu ahnen.
Jetzt wird bei uns erst gekrant, wenn das Christkind schon fast vor der Tür steht, so dass ich das Boot nach Kauf und Trailertour nochmal für genau drei Wochen ins Wasser slippen konnte und - oh Wunder - das angeblich garantiert osmosefreie Unterwasserschiff sah dann aus, als hätte es die Windpocken, Masern und die Beulenpest auf einmal bekommen und das flächendeckend.
Dumm gelaufen, zunächst mal fur mich, aber auch für den Verkäufer.

Bei den Jantars gibt es erstaunliche Preisunterschiede, denn es gibt weichgerockte und in der Sonne ausgekreidete Boote, erst jüngere Baureihen haben eine solide Regattaausstattung und einen Hubkiel aus Edelstahl, auch die Ruderanlage wurde überarbeitet. So gibt es Boote mit den Standardsegeln, mit denen die irgendwann mal ausgeliefert wurden und auch segeltechnisch gut ausgestattete Boote, die durchaus eine etwas längere Suche und einen Taler mehr wert sind.

Worauf sollte man sonst noch achten?

Trailer solltest du nur mit frischem TüV kaufen, sieh dir auch die Mastkeep an auf Krümmungen oder Knicke und die Achterkante vom unteren Kielkranz, hier würdest du erkennen, ob der Vorbesitzer schon mal aufgebrummt ist. Ist da irgendwo was komisch verspachtelt, lass es und suche dir eine andere.
Wenn das Deck im Bereich der Püttinge und der Mastspur sehr knistert oder nachgibt, wenn du drüberläufst, lass es.
Spannungsrisse im Bereich der Relingsstützen und der Mastspur sind eher der Normalfall, aber sieh genau hin, denn man kann gut sehen, ob es hier seitliche Rammings oder missglückte Mastlegeversuche gab oder nur mal ein vergeigtes Einparkmanöver, also ob du da mal irgendwann kosmetisch ran musst oder ob tiefer liegende Strukturschäden da sind.

Nicht vergessen - Kajüttür auf und sofort die Nase rein, feuchte Jantars riechen auch feucht und da die Jantar innen praktisch nur aus Stoff und Polstern besteht, ist das ganz schlecht. Wird dir die Jantar gut durchlüft gezeigt, mach sie einfach nochmal zu. Man riecht Spack.
Scheiben und Luke undicht ist kein Ding, das haben die fast alle irgendwann, kriegt man hin.

Die Jantar wird oft sehr, sehr günstig angeboten. Hast du auch nur ein oder zwei richtige Baustellen und musst vielleicht noch Segel kaufen, weil die alten Lappen nur Kummer bereiten, dann hast du schnell mal deutlich mehr bezahlt, als für eine scheinbar teure, aber gut ausgestattete und gepflegte Jantar.

Wir fahren jetzt seit 4 Saisons Jantar 21 binnen und auf Seetörns und sind auch im Urlaub sehr zufrieden mit dem Wohn- und Schlafkomfort. Sie hat ein paar Eigenarten, an die man sich erst gewöhnen muss, aber die Dynamik, die Sportlichkeit, du von einer Ixylon kennst, die hat die Jantar auch zu bieten.

Viel Glück bei der Suche und bei Fragen einfach fragen.
VG Eric

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