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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 790 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
rehwald Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 33

04.04.2016 12:01
Winschenwartung Zitat · Antworten

Hallo Allerseits,

für meine 3. Jantar-Saison hatte ich mir vorgenommen die Winschen "mal zu warten". Wollte ich eigentlich schon im letzten Jahr erledigt haben, kam aber irgendwie nicht dazu ("geht ja noch"-Effekt). Nach dem auspacken und wieder fit machen des Bootes, kamen mir die Winschen aber etwas "träge" vor. Also frisch ran ans Werk. Zerlegen erst mal kein Problem, hatte ich mich doch schon vorher mal mit passenden Videos schlau gemacht, was denn alles so zu tun wäre. Alles kein Hexenwerk...

Zuerst die Zentralschraube los eisen (großer Schraubenzieher und mit ein bisschen Muskelschmalz die Winsch am Mitdrehen hindern), dann die Aufnahme für die Kurbel raus ziehen.
Hier schon der erste Eindruck: "das wird schmutzig", also erst mal eine neue Rolle Küchenpapier holen...
Dann die Trommel nach oben abgezogen. Ein Lager fehlt... Ach Ne, doch nicht, klebt noch in der Trommel...
Nun den ganzen Schmadder erst mal abgeputzt bis alles wieder sauber war.
Dann das Getriebezahnrad raus. Alles verharzt. Geht aber auch zu reinigen.

Nun aber zu meinem Problem: Das Zentralrohr ist, im Gegensatz zu meinem schönen Erklärbärvideo aus dem Internet gar nicht demontierbar auf einem Sockel geschraubt, sondern direkt auf das Kajütdach. Allerdings ist da drunter der Hauptmechanismus versteckt und der braucht noch etwas Pflege, denn so richtig gut läuft der auch nicht mehr. Nach ein bisschen weiterer "Recherche" habe ich auch die Explosionszeichnung der Classic Winch 16ST bei Harken gefunden.
Allerdings habe ich gehörig Bammel davor, dass ich, wenn ich die Winsch abschraube, das hinterher nicht mehr wirklich dicht und fest bekomme. Die Winsch hat ja leider keine von unten zugänglichen Konterung.
Hat da eigentlich jemand Erfahrung mit gemacht? Was ist wenn und wenn nicht und überhaupt: was kann schiefgehen? Immerhin sollen die Winschen laut Harken mind. 1x jährlich gewartet werden, da ist es doch eigentlich unpraktisch die so zu befestigen oder habe ich da etwas verpasst?

Gruß
Thomas

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

05.04.2016 01:59
#2 RE: Winschenwartung Zitat · Antworten

Hallo Thomas, das ist nix für unsereins, wir denken da viel zu viel nach. Frag die Kids vom Opti-Kurs, die machen dir das.
Sowas dauert bei denen keine 10 Min, da haben die das Ding auseinandergenommen und wieder zusammengebaut.
https://www.youtube.com/watch?v=fmECmNhplqs

Falls du dich doch selbst ranmachen willst - alles halb so wild. Lege dir ein Tuch lose um die Winsch, falls du noch eine Version mit offenen Lagern hast, musst du hinterher nicht nach kleinen Kügelchen im Gras suchen (oder tauchen, falls du schon ansegeln hattest)
Hilfreich ist auch ein Karton, in den man alle Teile, die man abnimmt, genau nebeneinander packt, ohne sie vorher nochmal umzudrehen.
Es soll Leute geben, die bringen auf diese Weise alte Wanduhren wieder in Gang, ohne je zuvor eine von innen gesehen zu haben.
Funktioniert.
Bei den One-Speed-Winschen sind alle Rädchen und Klinken von oben zu erreichen. Das heisst, ggf. sitzt ein zweiter Sperrklinkensatz unten in der Trommel, aber da kommst du ja ran, weil du die Trommel ohnehin abziehst, nachdem du den Self-tailing-Hebel abgeschraubt hast. Bis dahin warst du ja schon vorgedrungen.
Also nur Mut, meines Erachtens ist da nichts, was nicht von oben auseinanderzunehmen ist, oder von innen in der abgenommenen Trommel.

Der Rest ist die Basis, die die ganze Winsch auf dem Kajütdach festhält.
Da wird dann nichts mehr zerlegt.

Die frühere Anleitung der One-Speed 16ST ist mir leider auch abhanden gekommen. Vielleicht hilft dir die der 15ST weiter.
http://www.harken.com/uploadedfiles/Prod...RW-00_15-ST.pdf

Aufpassen solltest du bei den Sperrklinken, die winzigen Federchen werden mit dem Messer zurückgedrückt, dann lassen sich die Klinken abziehen. Dabei schwirren die Federn gerne mal in die Freiheit.

Diese Klinken dürfen nur geölt werden.
Werden die gefettet, können sie Dreck sammeln und verkleben und dann rauscht die Winsch irgendwann mal durch. Sowas passiert nie sonntags beim Kaffeesegeln, sondern nur, wenn man es absolut nicht gebrauchen kann.


Im Zweifel mache einfach Fotos.
Gutes Gelingen wünscht
Eric

p.s. Deine Frage hat mich daran erinnert, dass ich letzten Herbst was auf der To-do-Liste vergessen habe.
Aber das geht auch relativ fix. In 10 Minuten schaffe ich das aber auch nicht.

rehwald Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 33

05.04.2016 09:29
#3 RE: Winschenwartung Zitat · Antworten

Moin Eric,

ja, prinzipiell ist das kein Ding, kriegt auch meine Tochter hin (wenn die Zentralschraube nicht grad vollkommen festgegammelt ist). Für die 16ST die bei mir verbaut sind hat Harken ja noch ein schönes Datenblatt samt Explosionszeichnung im Angebot: Datenblatt der Classic Winsch 16ST, dass ich nach der ersten Demontage dann doch noch im Netz finden konnte (es hilft immer ungemein zu wissen nach was man sucht :-D ) Da ist es der dicke Konus [#27003] der fest auf dem Dach verschraubt ist, aber laut dem Blatt zur Wartung der Zentralspindel vom Deck entfernt werden muss

Zitat
To remove center spindle, winch must be removed from deck

. Da aber auch dort anscheinend alles schon leicht verharzt ist (leicht dumpfer Klang der Klinken, nicht mehr wirklich frei drehend), dachte ich hier das es nicht schaden kann mal alles richtig durchzuwarten. Denn wie du schon sagst, wenn was schief geht, dann wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Fotos wollte ich gestern Abend noch schnell machen, geht ja jetzt in wenigen Sekunden die Trommel abzunehmen, habe es dann aber wieder verpeilt... Liefere ich noch nach.

Gruß
Thomas

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

07.04.2016 00:31
#4 RE: Winschenwartung Zitat · Antworten

Hallo Thomas, in der Manual-Sammlung von Harken (Downloadbereich der Website)
http://www.harken.com/article.aspx?id=18795
taucht die 16ST nicht auf, nur als Sprengzeichnung.

Seltsamerweise sind auch alle diesbezüglichen Links von den Erklärvideos tot.

Als ich meinen Kahn gekauft habe, waren die Winschen komplett fest, liessen sich auch mit Kurbel nur schwer drehen, unter Last garnicht. Auch der Traveller war fest, die Delrinkugeln der Rollfockanlage waren nur noch Granulat, Kiel liess sich nur mit zwei Mann bedienen, keine Ahnung, wie man so segeln kann.
Ich habe das ja auch alles zerlegt und neu bestückt, die Winschenlager, Klinken usw gereinigt und da sie ja offenbar weitestgehend unbenutzt waren, sahen sie auch noch toll aus und mussten nicht ersetzt werden.
Leider weiss ich eben nicht, ob ich tatsächlich das Winschenpodest von Dach abgeschraubt habe.
Entweder es ging so einfach, dass es keine bleibende Erinnerung hinterlassen hat oder es war nicht notwendig.
Für den zweiten Fall liess sich die Center-Achse entweder von oben entnehmen, wie bei der 15St und 20ST,
http://www.harken.co.uk/uploadedfiles/Pr...RW-00_15-ST.pdf
http://www.harken.com/uploadedfiles/Prod...W-01_20-2st.pdf

oder ich habe die unteren Sperrklinken schlichtweg übersehen.

Oder es war nicht notwendig.
Offenbar war es meinem Voreigner einfach nicht vergönnt, da ranzukommen, denn das war das einzige an Bord, was noch gut funktioniert hat.
Ansonsten gab es nämlich eine fatale Konsequenz - Fett überall da (und reichlich und möglichst in schwarz) wo garantiert niemals Fett randarf, wo welches ran muss, einfach komplett weglassen oder alternativ, großzügig irgendwas reinmanschen, was Dreck sammelt und zwei Jahre später zu Beton aushärtet.
Auf diese Weise waren auch die Winschen zum Stillstand gekommen.

Das ist jetzt (uuuups) 6 Jahre her. Da kann einem schon mal entfallen, wie das mit den inneren Sperrklinken war. Die Wischen wären jetzt wieder fällig gewesen, nun geht sie Samstag erstmal so ins Wasser und ich muss die Wartung an Bord machen. Suboptimal.

Ich benutze ziemlich gutes Winschenfett, ein Markenprodukt, weiss, salzwasser- und hitzebeständig und beinahe so teuer, wie Frauchens Spezialcreme, mit der sie von Tag zu Tag immer jünger wird.

Das kleine Döschen Winschenfett ist noch in DM ausgepreist und ein viertel ist noch drin. Damit mache ich auch Lagerachsen, Ruderlager, Mastrollen, bei der Jantar auch die Wellradachse vom Kiel, die Leitrollenachsen und die Umlenkrolle und eben die Winschenlager und sogar mit einem Hauch von drüberstreichen die Sperrklinken.
Die Lager der Rollanlage und Traveller dürfen ausschliesslich kaltes, klares Wasser bekommen.
Das war meinem Voreigner leider nicht bekannt und diese unscheinbaren, winzigen Kügelchen sind ja mal richtig teuer. Es sei denn man kauft gleich 10.000 und die direkt in USA. Dann wird´s pro Stück relativ billig.


Also Thomas, schreite mutig voran und zerlege das Ding und mache Fotos.

VG Eric

Falls jemand noch ein runtergeladenes Manuel für die 16ST hat, oder einen funktionierenden Link, brauchbare Fotos, bitte hier einstellen.

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

18.08.2016 09:04
#5 RE: Winschenwartung Zitat · Antworten

Zitat von rehwald im Beitrag #1
Hallo Allerseits,

für meine 3. Jantar-Saison hatte ich mir vorgenommen die Winschen "mal zu warten". ...

Nun aber zu meinem Problem: Das Zentralrohr ist, im Gegensatz zu meinem schönen Erklärbärvideo aus dem Internet gar nicht demontierbar auf einem Sockel geschraubt, sondern direkt auf das Kajütdach. Allerdings ist da drunter der Hauptmechanismus versteckt und der braucht noch etwas Pflege, denn so richtig gut läuft der auch nicht mehr. Nach ein bisschen weiterer "Recherche" habe ich auch die Explosionszeichnung der Classic Winch 16ST bei Harken gefunden.

Allerdings habe ich gehörig Bammel davor, dass ich, wenn ich die Winsch abschraube, das hinterher nicht mehr wirklich dicht und fest bekomme. Die Winsch hat ja leider keine von unten zugänglichen Konterung.

Hat da eigentlich jemand Erfahrung mit gemacht? Was ist wenn und wenn nicht und überhaupt: was kann schiefgehen? Immerhin sollen die Winschen laut Harken mind. 1x jährlich gewartet werden, da ist es doch eigentlich unpraktisch die so zu befestigen oder habe ich da etwas verpasst?

Gruß
Thomas


Hallo Thomas,

ich habe es grad hinter mir und muss mich korrigieren, also man muss doch ganz innen ran, sicher nicht jedes Jahr.

Auf unserer Seereise sind die Winschen unter Last leider endgültig festgegangen. Da ging es nur noch mit Kurbel, was wir sonst nur brauchen, wenn wir im Wettkampfgetümmel die Genuaschot nachziehen müssen. Von Hand liessen sich die Winschen noch drehen, aber unter Last ging nichts mehr. Höchste Zeit, die Winschen aufzumachen, natürlich nicht im Urlaub, denn mit Kurbel ist besser, als wenn man irgendwas ins Wasser schmeisst. Ersatzteile haben die "Ausrüster" ohnehin keine auf Lager, das sind ja inzwischen mehr so Modehäuser.

Ich muss sagen, es lohnt sich. Das ist allerfeinste Mechanik (kein Wunder, dass die Dinger so teuer sind)



Es ist ein Gedicht, wie die Winsch hinterher klingt.

Abnutzung gleich NULL

Nun zu dem, was schief gehen könnte und wie man das verhindert.

Damit sich nichts vom Dach ins Blaue Regal verabschiedet, packe ich als erstes einen Karton um die Winsch, falte den Boden auf und klebe den mit Malerkrepp am Kajütdach fest. Der bleibt da drum, bis alles fertig ist. Diesmal war es eine der Basisschrauben, die mir beim Einbauen aus den Fingern gehüft ist und statt ins Wasser zu fliegen, im Karton hängengeblieben ist.

In der Explosionszeichnung ist es ja schon zu sehen, die Winsch muss vom Dach. Die fünf Schrauben bekommen hinterher wieder ein Tupferchen Dichtungsmittel, was halt grad da ist. Pantera oder Sanitärsilikon. Mehr Löcher sind da nicht im Dach.

Vorsicht beim Abheben der Basis, denn die Innenspindel darunter ist locker. Von oben kann man sie nicht festhalten.
Basis abschrauben, anheben und sofort drunter greifen, um die Innenspindel festzuhalten.

Die Federn der Sperrklinken sind ein einziger Fluchtgedanke.
Ausbau geht noch, aber beim Einbau sollte man erst atmen, wenn die Dinger wirklich in der Halterung sitzen.
Genau hinschauen, die haben eine Einbaurichtung, der gerade Schenkel der Feder drückt dabei auf die Klinke.

Der innere Mechanismus ist ja hervorragend geschützt, ich habe ein Langzeit-Winschenfett genommen, weil ich da innen nach Möglichkeit nicht jedes Jahr ran will.
Es gibt noch einen Trick für die Wartung - wenn man die Steckachse des Trommelantriebs (kleines Zahnrad aussen) herauszieht, kann man es leicht reinigen und die Achse fetten und man kommt dann mit den Fingern und einem Hölzchen an das größere Zahnrad des Kurbelantriebs heran, ohne die Basis abzuschrauben.
So kann man da altes Fett rauskratzen, absaugen und neues neues Fett ranmachen. Die Trommel ist ja mit der Zentralschraube schnell mal runter, so dass man auch an den Trommelzahnkranz im Inneren der Trommel rankommt, genau wie an die beiden großen Rollenlager. Schon hat man den Hauptteil der Mechanik im Griff.
Die inneren Sperrklinken sind ja bestens geschützt, so dass man die Basis nicht jedes Jahr abschrauben muss.
Aber 5 Jahre werde ich damit auch nicht mehr warten. Für die Wartung der Gleitlager muss man das Teil ohnehin komplett auseinandernehmen.

Komisch, das zeigen sie nie in den schicken Winschen-Videos.
http://www.skipper-markus.de/109-0-Die-Winsch-Wartung.html
Ganz wichtig bei der Winschenwartung ist offenbar - immer was ganz schickes dazu anziehen, mindestens ein gutes Hemd und wenn man die Winsch schon nicht auseinandernimmt, um das Innenleben zu warten, dann hält so eine Tube Winschenfett natürlich locker 25 Jahre - alles klar.
Laberrababer, ganz dolle wichtig ist auch, nicht irgend ein Winschenfett von der Tankstelle zu nehmen!!! Kann man nicht genug betonen (halbes Video) Warum? Weil sich das die Winsch merkt?
Und wenn man dann das gute Fett vom Markenhersteller hat (der ja in der Regel kein Fetthersteller ist, sondern nur seinen Namen draufdruckt) dann ist es schon etwas seltsam, wenn man das bei dieser superteuren Winsch an das einzige Delrinkugellager schmiert, was da drin verbaut haben. Das sind die mit den weissen Kugeln. Fett ist nämlich das, was Delrin zerstört.
Danke, Yacht-TV (und danke Skipper Markus)Solche Videos helfen echt weiter.

Nun wieder zu unserer Winsch

Die beiden Kugellager der Selftailing-Umlenkung waren mit einem Schuss Marine-Gleitspray wieder so fit, dass die Rolle eine Weile nachläuft, wenn man sie dreht. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich den kugelgelagerten Kurbelgriff fit machen. Auch der läuft jetzt nach, wenn man ihn dreht. Ist schon schick bei Harken.

Alles andere hat ebenfalls Winschenfett gesehen, auch die inneren Gleitlager der Basis und der Gleitring oben im Selftailingkranz, denau wie die Kurbelaufnahme von aussen, (Zentralachse) die ebenfalls ein Gleitlager ist.
Die Klinkenlager bekommen ihr Fett weg, also da, wo die Klinke dreht, aber die Innenseiten des Schenkels dürfen nur wenig bekommen, weil sonst die Gefahr besteht, dass sie bei zunehmender Verharzung und Verdreckung des Fettes mal in der Rückstellung hängenbleiben und dann kann die Winsch sozusagen ausrasten.
Nicht schön, wenn man da grade den Mast mit hochkurbelt.
Das wird auch im Video erklärt, allerdings wird da gleich mal das Fett gespart, was nicht ganz richtig ist. Da, wo Fett ran soll, im Klinkenlager und auf der Aussenseite, muss auch welches ran.

Viel Spass bei der Wartung, es lohnt sich.

VG Eric

Keine sichtbaren Schrauben von innen - da scheiden sich die Geister.
Für Regattasegler ist eine Innenschale zu viel Gewicht und wenn die an die Schrauben nicht rankommen, ist ihnen das unheimlich.
Für Menschen, die mit dem Boot auch Urlaub machen und Wandersegeln ist die hochwertige Innenschale natürlich eine tolle Sache.
Wer schon mal auf einer Skippy war oder einer First 210, hat schnell den Eindruck, dass die irgendwie nicht fertig geworden sind, bevor sie vom Band rollten. Die Jantar hat noch genügend scharfe Kanten, um sich die Kopfhaut zu lädieren, ich kann da auf zusätzliche Hutmuttern an der Decke gerne verzichten.

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

13.02.2018 14:13
#6 RE: Winschenwartung Zitat · Antworten

Hallo, ich habe da mal eine Frage:

Im Sommer habe ich gesehen, dass es beim Selftailing-Mechanismus der Harkenwinschen 16ST zwei unterschiedliche Varianten gibt. Ich habe die mit dem feststehenden ST-Kranz, also der Ring, in dem die Schot dann zum Belegen festgeklemmt wird. Es gibt die Winschen offenbar noch in einer verbesserten Version, bei der der untere Teil des Ringes federgelagert ist. Dadurch stellt er sich bei Schotzug automatisch etwas schräg und klemmt die Schot dadurch richtig gut fest.

Falls also jemand von euch vorm Saisonstart mal seine Winsch zerlegt, macht doch bitte mal ein paar Detailfotos.
Ich würde gerne mal sehen, was da genau anders gebaut wurde.

Vielleicht findet auch einer die Explosionszeichnung mit dem federgelagerten Ring - wäre auch gut. Bislang habe ich nur die von der mit dem festen ST-Ring ausgegraben.

Welche Version man hat, lässt sich leicht feststellen. Nur bei der mit dem federgelagerten Ring kann man die Trommel für die ST-Beklemmung mit den Fingern zusammendrücken, bei allen anderen ist diese obere Klemmrolle ein Bauteil.

Ach ja - und ich weiss immernoch nicht, ob sich die grossen Tri-Roller der Genoa-Leitwagen auseinandernehmen lassen, ohne dass man sie dabei kaputt macht.
Wäre schön, wenn sich hier mal jemand mit Fotos beteiligt, der das schon mal auseinander bekommen hat (und wieder zusammen )

VG Eric

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