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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 2.590 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
Seiten 1 | 2
hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

24.04.2011 18:52
#16 RE: Leckage, Wasser in der Backskiste am Heck Zitat · Antworten

Hallo V O

Zitat von Apollo
Hallo Cosifantutte,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Möchte man ja eigentlich gleich lossegeln.
Der Hinweis mit dem Kiel ist bestimmt ohne weiteres umsetzbar und noch ein Hosenträger zum Gürtel.

Kannst Du mir sagen, wo Ihr Eure Batterie versteckt habt?
Habe unsere aus der Backskiste raus (Vorgänger) und in den Ankerkasten rein, um den Längstrimm zu verbessern. Ist auch deutlich besser geworden. Überlege derzeit aber die Verlagerung auf den Kiel vorm Schacht des Hubkiels um die Nickbewegungen in der Welle zu verringern und das wiederaufrichtende Moment zu vergrößern, auch in Hinsicht auf unsere internen Regatten. Die Kabelführung ist dabei noch so eine Frage. Habe derzeit auf Steuerbord, im Bereich der Decksverbindung die Hauptkabel laufen. Müsste dann ev. am Hauptspant runter.
Es gibt wohl originale Jantars mit diesem Einbauort.

Ansonsten erst einmal ein schönes sonniges WE.

Gruß Lutz von Apollo



N Apollo.
Bei mir sitzt (nach Umbau) die Batterie direkt Bb am Kielkasten in dem Schapp unter der Pantry. Sie steht auf einem Fußbrettchen und ist mit einem Spanngurt darauf gesichert. Ein guter Platz meine ich: Trimmäßig richtig (wie konnte die Werft nur auf die Schnapsidee kommen, so ein Gewicht im Bug zu plazieren?)und bestens zugänglich. Es ist auch noch genug Platz in diesem "Elektrokammerl" für den ganzen anderen Elektrokram (Ladegerät, Heizlüfter, Landkabel.....). Die Kabelführung ist ja nur bis zum Batteriehauptschalter bzw. Schaltpaneel zu ändern. Wo soll da ein Problem sein?
Viel Spass bein Basteln
Helmut

ollie Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 40

07.03.2014 13:45
#17 RE: Leckage, Wasser in der Backskiste am Heck Zitat · Antworten

Hallo FSA-Team,

ich habe bei meiner im Herbst erworbenen Jantar 21 den Ruderkopf zum Nachschweißen der Ermüdungsrisse abbauen müssen.
Oberer Ruderbeschlag ließ sich einfach demontieren.
Nach dem Tipp bzgl. möglicher Undichtigkeit des unteren Beschlages wollte ich diesem ebenfalls demontieren und neu eindichten.
Nach Abschrauben der inneren Kontermuttern war es nicht möglich, die (Kreuzschlitz-)Schrauben von außen zu drehen.
Weiterhin ist mir aufgefallen, daß alle durchgesteckten Schrauben (Ruderbeschläge, Relingstützen) von Innen nicht mal Unterlegscheiben haben, geschweige denn angepaßte Konterplatten aus VA.
Frage: ist das Laminat wirklich stark genug, um ohne weitere Unterlage auf der Innenseite die Kräfte aufzunehmen?
Gibt es im Bereich der Ruderbeschläge und Relingstützen einlaminierte Verstärkungen, z.B. aus Alu oder VA?
Woran kann es liegen, daß sich die Schrauben des Rudebeschlages nicht ausdrehen lassen? Zuviel Sikaflex im Bohrloch?
Wie bekommt ihr die Schrauben los?

Gruß

Ollie

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

18.03.2014 19:47
#18 RE: Leckage, Wasser in der Backskiste am Heck Zitat · Antworten

Zitat von ollie im Beitrag #17
...Ruderkopf zum Nachschweißen der Ermüdungsrisse ...unteren Beschlag..
Nach Abschrauben der inneren Kontermuttern war es nicht möglich, die (Kreuzschlitz-)Schrauben von außen zu drehen.
Weiterhin ist mir aufgefallen, daß alle durchgesteckten Schrauben (Ruderbeschläge, Relingstützen) von Innen nicht mal Unterlegscheiben haben, geschweige denn angepaßte Konterplatten aus VA.
Frage: ist das Laminat wirklich stark genug, um ohne weitere Unterlage auf der Innenseite die Kräfte aufzunehmen?
Gibt es im Bereich der Ruderbeschläge und Relingstützen einlaminierte Verstärkungen, z.B. aus Alu oder VA?
Woran kann es liegen, daß sich die Schrauben des Rudebeschlages nicht ausdrehen lassen? Zuviel Sikaflex im Bohrloch?
Wie bekommt ihr die Schrauben los?

Gruß Ollie



Irgendwie sortiert sich bei mir das Forum komisch - dieser Beitrag ist untergegangen.
Ich antworte mal, soweit ich Bescheid weiss, die FSA kann ja ergänzen.

Hallo Ollie, ja, die Ruderbakken... hinschauen lohnt sich, dabei auch mal die Brille aufsetzen. Bei uns im Revier gibt es bei der letzten Bauweise (Edelstahl) so gut wie keinen, der keine Haarrisse hat. Über die Bauweise davor (schlapprige Alubacken und Sollbruchstelle in der weit geschlitzten Pinne) müssen wir garnicht reden, das ist ein Montagsentwurf und nur bedingt für die See geeignet. Da gab es schon Totalausfälle.
Sollte man schweissen lassen und wenn man schon beim Schweißer ist, kann man das auch verstärken lassen.

Haarrisse zeigt auch gerne das Ruderblatt an der Vorderseite im Übergang vom Kopf zum Profil. Nicht witzig. Die FSA hat Ruder und Ruderbakken der letzten Baureihe als Ersatz auf Lager und wenn ich es richtig verstanden habe, haben sie die Edelstahl-Bakken stärker anfertigen lassen, als die Originale.

Gewinde ins GfK zu schneiden ist eine preiswerte Bauweise. Bei den hochbelasteten U-Spanten, an denen die Zugverbindungen der Püttingeisen hängen (nicht in Zugrichtung der Wanten, nicht mal annäherns - nächste Montagslösung :-( ) sind aber wenigstens Alubauteile zur Lastverteilung drunter. Gab aber schon berichte, wo die Schrauben trotzdem nicht im Alu steckten, sondern nur im Gfk des Spantes.
Als ich meine Jantar gekauft hatte, fehlte die kleinen Inbusschrauben, die die Unterzüge mit der eigentlichen Längenfeineinstellung verbinden, so dass die Unterzüge zwar schick aussahen, aber praktisch funktionslos waren und die gesamte Takelage damit nur an der Deckschale hing.
Wenn man ein Gebrauchtboot kauft, lohnt es sich einfach, sich auf garnichts zu verlassen und einfach alles mal auf den Prüfstand zu stellen.

Ansonsten hängt sogar der Außenborder über einen besorgniserregenden Hebelarm ausschließlich an unkekonterten Schräublein, die im Gfk stecken. Das war mit das erste, was ich gekontert habe und den Ruderbeschlag.
Auch wenn es vorher ohne ging, warum soll man sich einem Risiko aussetzen. Für die superschicke, aber sinnfreie Motoraufhängung (Montags...) bietet die FSA aine Lastverteilung an. Ich nehme mal an, nicht ohne Grund.

Zu deinen Schräubchen - ein Kreuzschlitz ist schnell vergurkt, wenn man nicht das richtige Bit ansetzt. Nimm ein Nusskastenbit und bringe in der Schraubenachse richtig Druck auf die Ratsche. Das Bit darf sich nicht rausheben, das soll nur schrauben. Dann nicht langsam, sondern mit einem Ruck in Richtung lose antecken. Nur ein Stückchen. Es könnte sein, dass die Schraube mit dem Beschlag verwachsen ist. Das kurze Antecken sprengt die Verbindung. (kleiner Hammerschlag auf das aufgesteckte Bit geht auch) Danach langsam und gefühlvoll, denn jetzt schraubt sich die Schraube aus dem Silikon und das wirkt erstmal wie die Sicherung einer Stopmutter.
Falls der Kreuzschlitz bereits vergurkt ist, kannst du innen zwei extraflache Muttern aufsetzen und gegeneinander kontern. Dann eine passende Nuss auf die äussere Mutter setzen und kurz nachdenken, in welche Richtung du drehen musst, damit die Schraube rausgeht. Andrehen genügt, dann Muttern runter, den Rest schafft der Kreuzschlitz.

Die Auflagen der Relingsstützen sind verstärkt. Ob was drin ist, weiss ich nicht, aber wenn mal einer mit der Stütze hängenbleibt, entschärft es in der Regel die Stütze und sprengt Spannungsrisse ins Gfk. Dass es die Fusshalterung tatsächlich rausreisst, habe ich noch nicht gesehen.

Die Winschen auf dem Dach sind auch ungekontert, aber die sitzen genauso fest, wie alle anderen Beschläge. Wie gesagt, nur beim Ruder und beim Motor habe ich jeweils zwei von vier Schrauben (die anderen sitzen zu nah an Ausrundungen) gekontert. So kann ich bei stundenlangem Wellengeschaukel beruhigt nach vorne schauen und weiss, dass wenn das abreisst, dann nicht ohne den kompletten Spiegel.

VG Eric

ollie Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 40

27.03.2014 08:03
#19 RE: Leckage, Wasser in der Backskiste am Heck Zitat · Antworten

Hallo Eric,
danke für Deine Hinweise zum Abschrauben des Ruderbeschlages.

Beim Ruderkopf habe ich die Haarrisse von einem erfahrenen WIG-Schweißer nachschweißen lassen. Da mir keine schöne Lösung für die Verstärkungdes Ruderkopfes eingefallen ist, habe ich beschlossen, es erst einmal so zu versuchen und zu beobachten, immerhin hat der Ruderkopf 18 Jahre gebraucht um erste Harrisse zu bilden...
Das Ruderblatt selbst ist bereits erneuert, da gibt es keine Risse.

Zu den Schrauben des Ruderbeschlages:
Obere Beschlag war leicht zu lösen: Kontermutter abschrauben und Kreuzschlitzschraube herausdrehen. Bei der Neumontage habe ich gesehen, daß offensichtlich eine Metallplatte mit einlaminiert ist, dei Schraube ist nicht einfach durchgesteckt. Dann ist die innenliegende Mutter offensichtlich "nur" eine Kontermutter zur Sicherung ohne weitere Beanspruchung.

Den unteren Beschlag lasse ich erst einmal wie er ist und beobachte, ob es dort Undichtigkeiten gibt.
Im Moment will ich nicht mit Kraft an die Schraube gehen, wie Du selbst schreibst ist eine Kreuzschraube schnell vernudelt...

Bei mir sind übrigens alle Schrauben, die Du erwähnst von innen gekontert, daher mache ich mir an den Stellen wenig Sorgen .

Nochmal Danke für Deine Antwort,

Ollie

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