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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 1.893 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
Seiten 1 | 2
sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

23.05.2016 17:46
#16 RE: Pinnenarrettierung Zitat · Antworten

<gelöscht>

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

24.05.2016 10:51
#17 RE: Pinnenarrettierung Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #15
...

Mein Fazit: So ein Kamm ist ne feine Sache wenn er eine einmal eingestellte Position von selbst behält.

Ciao SCT

Hi, klingt überzeugend, zumal die Jantar21 ja diesen breiten Steg zwischen den Backskisten hat.
Jedenfalls überzeugender, als Tillerlock.
Die Jantar erfordert ja auch mal sehr schnelle Reaktionen an der Pinne und wenn man dann von der hohen Kante aus mit der Pinnenverlängerung in der Hand in einer einfallenden Böe erst die halbe Spannleine durch die Rollen des Tillerlocks würgen muss, dann klingt das für mich nicht nach Arbeitserleichterung. Außerdem benötigen die Leinen einen wirksamen Hebel und führen damit unweigerlich über die Backskisten.

Bei mir ist der Anwendungsfall schnell mal vor der Schleuse den einen Backskistendeckel auf, um den Benzinball zu pumpen und die Luftschraube am Tank zu öffnen und auf der anderen Seite schnell mal die Fender und die Halteleinen raus und für irgend einen noch den Pipi-Eimer und wenn ich dabei erst noch die Pinnenarretierung abtüdeln müsste, die ich ja genau dann brauche, klingt das weniger überzeugend als Kamm mit verdengeltem Scharnier.

Übrigens, die Kämme liegen auf einer Seite ganz flach auf, auf der anderen fallen sie durch Eigengewicht über die 90 grad-Winkel hinaus und können aus dem auch nicht selber zurückklappen. Das ist der Grund, warum die meisten Kammnutzer ihr Scharnier nicht verbeulen müssen.
Nur, bei meinem Kamm war dem Konstrukteur das Prinzip selber nicht so ganz klar, sonst hätte er die weit hervorstehenden Nietköpfe versenkt.
Toll den Kamm gelasert, aber dann nicht so ganz zu Ende gedacht. Vielleicht hat er auch deshalb nicht halb so viel wie bei AWN gekostet, obwohl er beinahe fast ganz genauso aussieht.

Schwierig ist, dass man den Kamm aus Hebelgründen so weit vorne wie möglich anbringen muss und dass ausgerechnet dort der Mittelsteg auf Abstand zur Pinne geht. Deshalb habe ich das Teil noch zu liegen.
Aber wie gesagt, die Gummileinenlösung, die mir inzwischen als Provisorium eingefallen war, hält jetzt auch schon mehrere Jahre und ist zwar etwas ungenauer, aber die Jantar eiert sowieso rum, sobald man sich von der Pinne entfernt.
Für Kanalfahrten ist das Pinnenarretieren nichts und auf dem See reicht die Gummileine.
Kamm ist natürlich schicker. :-)

Mein Tip zum Leinenproblem am Tillerlock:

Die Halteleine beidseitig mit einem Wichardschnapper versehen und nur in Ösen einklicken, wenn sie gebraucht wird. Ev. an den äüßeren Enden des Travellerschiene. Den Rest der Zeit bleiben die beiden Leinenenden an der Pinne eingeklickt. So bleibt die Pinne hochbeweglich, die Backskisten lassen sich immer öffnen und erst wenn die Arretierung gebraucht wird, hakt man rasch die beiden Enden ein.

Möglich wäre auch eine Seite zu fixieren mit einer Länge vom vollen Pinnenausschlag. Dann kann man steuern, kommt an die Deckel ran und muss im Arretierungsfall nur eine Seite der Leine durchziehen und anhaken.

Je stumpfer der Winkel ist, mit dem die Arretierungsleinen vom Tillerlock wegführen, um so besser erfüllt er seine Aufgabe. Setzt man kurz hinter den beiden hinteren, horizontalen Umlenkrollen zwei Low-friction-Ösen oder -ringe ein, kann man die Halteleine auch runter in die Plicht führen. (ungefähr exakt dahin, wo bei mir die 1,35-Euro-Gummileine sitzt. )
Dafür eventuell den Tillerlock einmal umdrehen, sonst schleifen die Leinen an der Hinterkante der Plicht. Ringe kann man einbinden, ösen einfach im Pinnengriff anschrauben. Schon ist die Richtung der Leine frei und muss nicht hinter zum Heckkorb oder zum Reitbalken geführt werden.

Es gibt nämlich praktisch keinen Anwendungsfall, bei dem man einen großen Pinnenausschlag benötigt, außer zum Beidrehen und da kann man die Pinne auch einfach mit vollem Ausschlag festbinden. In der Regel ist die Pinne ungefähr in Schiffslängsrichtung fixiert und dafür genügt die Breite der Plicht. (Fussraum)

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

24.05.2016 13:39
#18 RE: Pinnenarrettierung Zitat · Antworten

Zitat von eric im Beitrag #17
Hi, klingt überzeugend, zumal die Jantar21 ja diesen breiten Steg zwischen den Backskisten hat.
Jedenfalls überzeugender, als Tillerlock.

Meine Sportina hat eine durchgehende Backskiste. Daher muß man bei dem Schiffstyp den Kamm weiter hinten montieren.

Hier noch ein paar Bilder von meiner Konstruktion:


Bis dann
SCT

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 743

25.05.2016 00:12
#19 RE: Pinnenarrettierung Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #18
Zitat von eric im Beitrag #17
Hi, klingt überzeugend, zumal die Jantar21 ja diesen breiten Steg zwischen den Backskisten hat.
Jedenfalls überzeugender, als Tillerlock.

Meine Sportina hat eine durchgehende Backskiste. Daher muß man bei dem Schiffstyp den Kamm weiter hinten montieren.


Schicke Pinne, man könnte das Kreuzgelenk der Pinnenverlängerung, die ebenfalls sehr elegant aussieht, auf dem Bügel der Pinne platzieren und könnte sich den weniger eleganten Zusatzklotz sparen, der die Optik doch ein wenig ruiniert.

Jetzt ist mir auch klar, weshalb bei dir die Gummilösung nicht infrage kommt. Bei mir ist der Griff so wie beim Original, da kann man den Gummi einfach drüberhängen. Außerdem sitzt das Gelenk meiner Pinnenverlängerung weiter hinten auf dem Quersteg. Auch dadurch kann ich den Gummi einfach draufhängen. Das würde bei diesem Griff alles nicht gehen.

Die Sache mit dem Kamm sieht aus, als wäre es beim Bau der Pinne von anfang an so geplant gewesen, sehr stimmig.
Nur beim Niederholer des Ruderblattes würde ich noch weiterknobeln, in Richtung mehr Haltekraft, weniger bis kein Reck im Niederholer.

Die hervorstehenden Nietköpfe, die ich bei meinem Kamm moniert habe, sind bei deinem auch vorhanden, nur dass es da herausstehende Muttern sind.
Dadurch kann man ihn nicht nach vorne klappen, ohne sich das GfK zu beschädigen. Schade, denn der Hersteller ist für sehr solide und handwerklich ausgereifte Lösungen geschätzt. Die Sache mit den Muttern ist denen wohl an einem Montag Morgen passiert.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

30.05.2016 10:08
#20 RE: Pinnenarrettierung Zitat · Antworten

Der Zusatzklotz wurde auch in dem anderen Forum kritisiert. Den habe ich an die Pinne montiert. Die Pinne ohne Klotz ist von einem der da in dem Segler-Forum ist angefertigt worden. Oben auf die Pinne sieht das m.E. auch Sch***e aus da es dann sehr weit aufträgt. Das wirkte optisch wie ein Turm. Ich konnte das im Winter allerdings nur mit meiner Freundin diskutieren. Der Hersteller hat einfach versäumt eine kleine Plattform zu bauen wo man das Gelenk dann ranschrauben kann.

Nuja...

Ciao
SCT

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