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Dieses Thema hat 10 Antworten
und wurde 1.330 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

25.08.2015 21:38
Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Hallo,

ich habe an meiner Sportina 595 (Jantar-Vorläufer) eine Mastauflage hinten die nicht demontierbar ist. Meist braucht man die ja nicht. Ich selbst brauche diese Stütze nur 2x im Jahr.

Sie besteht aus 2 Rohren die am Spiegel angenietet sind und V-förmig nach oben zusammen laufen.

Ich hätte diese Stütze nun demontierbar. Das Problem ist das man die Rohre nicht einfach so ohne weiteres steckbar machen kann (abflexen und zwei Hülsen in die Rohre) da das ja V-förmig zusammenläuft. Meine Idee wäre zumindest auf der einen Seite eine Schiebehülse.

Hat jemand noch eine bessere Idee?

Ciao
SCT

Das sieht so aus wie auf diesem Bild aus dem Forum hier von einem anderen Forennutzer. Ich hoffe ich darf mal darauf verweisen:
Bild

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

26.08.2015 02:03
#2 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #1
...

Hat jemand noch eine bessere Idee?


Ja.
Hi SCT, mach doch einfach ein Foto von DEINER Maststütze und wie dein Heck aussieht, sonst knobeln wir was aus für ein fremdes Boot und dann passt das nicht. Ausserdem sind die Bilder Mäusekino - also ich kann nicht erkennen, wie da die Maststütze befestigt ist.
Die Lösung ist wahrscheinlich relativ einfach und wird in Richtung der Maststützen der Jantar 21 gehen. Die ist gut durchdacht.
Es ist für einen Metallbauer nicht sonderlich kompliziert, eine schräg verlaufende Maststütze so zurecht zu biegen, dass sie in parallel ausgerichtete Steckhülsen passt.

Mehr dazu nach deinen Detailfotos. Hier fotografiere mal den derzeit größten Ruderausschlag und wo dann die Pinne liegt. Das muss nämlich zur Maststütze passen. Wo dein Motor hängt ist auch wichtig, im abgesenkten, wie aufgeholten Zustand. Wichtig ist auch, wie und wo deine Badeleiter montiert ist. Paar Abstandsmaße können auch nicht schaden und ob die Heckrelingsdrähte auf die Maststütze laufen und wie sie da befestigt sind.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

26.08.2015 09:53
#3 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Guten Morgen,

uiuiuiui.... Eigentlich wollte ich jetzt keinen Film daraus machen. Ich bin der Meinung unter zwei 20mm Rohren (nicht parallel zueinander) kann sich jeder was vorstellen.

Es wird dann im Winter wohl die Schiebehülsenvariante auf der einen Seite geben. Eine Seite feste Hülse, die andere Seite die Schiebehülse. Meinen Kollegen im Büro fällt auch nichts besseres ein. Ich überlege nur noch ob ich so etwas wie einen Stopper realisieren könnte damit ich die Schiebehülse nicht verliere wenn ich die Maststütze nicht brauche und die 1/2 Jahr irgendwo rumliegt.

Hier noch ein anderes Bild (auch nicht mein Boot). Aber so sieht das bei mir aus. Auch die Anordnung Motor, Badeleiter stimmt. Dem ist im Grunde nichts hinzu zu fügen:
Bild einer fremden Maststütze (Prinzip verdeutlichend)

Ciao
SCT

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

26.08.2015 13:45
#4 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #3
...Ich bin der Meinung unter zwei 20mm Rohren (nicht parallel zueinander) kann sich jeder was vorstellen.


Hi SCT, genau das ist der springende Punkt.

Es wird dann im Winter wohl die Schiebehülsenvariante auf der einen Seite geben. Eine Seite feste Hülse, die andere Seite die Schiebehülse. Meinen Kollegen im Büro fällt auch nichts besseres ein.

Was sagt uns das jetzt? Sind das Segler? Kennen die dein Boot?

Auf dieser Maststütze lagern ziemlich hohe Kräfte, die bei gelegtem Mast und Wellen durch Wind und andere Boote auf Druck UND Zug UND seitlich angreifende Kräfte abgesichert werden müssen. Vergisst man leicht und denkt sich, Mast muss man nicht anbinden, wenn der liegt, ist ja schwer genug. Gibt aber genug Segler, denen es den gelegten Mast aus der Maststütze gefedert hat und dann gibts Bruch und bittere Tränen. Mastspur, Schiebeluk, da geht dann einiges zu Bruch.
Wenn man Glück hat, hat noch einer rechtzeitig die Hand oder ein Bein oder den Hals dazwischen gehalten , sonst kann man sich mit ziemlich komplizierten GfK-Arbeiten beschäftigen.

Bei der Schiebehülsenvariante hast du dann irgendwie zwei scharfkantige Rohrstummel übrig, die wahrscheinlich nur schlecht aus den Rippen eitern, wenn du dich mit nassen Füssen nach dem Bade mal auf dem Achterdeck langpackst oder von der Badeleiter abrutschst.

Ich überlege nur noch ob ich so etwas wie einen Stopper realisieren könnte damit ich die Schiebehülse nicht verliere wenn ich die Maststütze nicht brauche und die 1/2 Jahr irgendwo rumliegt.

Die Hülsen können doch an der Stütze bleiben. Die must du sowieso mit Klappbolzen oder Schrauben und Sicherungsmutter absichern, siehe auffangen von Kräften.

Hier noch ein anderes Bild...

Ich sage mal, wie ich das machen würde.

Sparfuchslösung:
Ganze Maststütze rausschrauben und in die Löcher vier Edelstahlrounden mit je einem Stehbolzen angeschweisst und einer Flachdichtung versehen reinsetzen. Ummontieren dauert keine Minute und mit Material und Schweisspunkten hast du für einen Zwanni das Problemchen vom Hals. Der Edelstahlbauer hat meistens auch solche Ronden und die passenden Stehbolzen. Vorteil: Preiswert und schnell und sieht aus wie gewollt. Ausserdem kann kein Wasser ins Boot. Montage der Maststütze dauert dann keine 2 Minuten.

Alternative:
Im Abstand der Löcher zwei Griffe anfertigen lassen.
Sowas hier - http://www.amazon.de/dp/B009DELMH4/ref=a...ASIN=B009DELMH4

Gibt es schon fertig in Edelstahl V4A, kostet 15 Euro. Reicht ja, wenn du jeweils eins der Löcher nutzen kannst, das andere bohrst du neu und macht die übrig gebliebenen zu. Mit etwas Glück werden die durch die Auflageplätten der Griffe verdeckt.

Der Vorteil ist, dass das nicht nur hochbelastbare Halte- und Festmachegriffe sind, sondern dass sich an diesen dauerhaft angeschraubten Griffen die derzeitige Maststütze ganz ohne Umbau befestigen lässt. Dafür bohrt dir der Schlosser vier sauber fluchtende Löcher in die Griffe und vier in die Maststütze. Die Stehbolzen der Maststütze kann er gleich abflexen und auspolieren. Da Schiffbau Schiefbau ist, würde ich ihm die Maststüzue dafür auf den Tisch legen. Damit hast du eine dauerhafte Lösung und die Maststütze ziemlich schnell montiert, ohne dafür im Boot herumkriechen zu müssen.

Was du bei dieser Lösung vorher prüfen müsstest ist, ob dein Ruderkopf hier noch frei drehen kann. Wahrscheinlich ja, denn so stark kann der ja nicht auslenken, aber testen würde ich das vorher.

Nur mal so, weil deinen Kollegen nichts weiter eingefallen ist. Gibt sicher noch 27 andere Lösungen.
Übrigens - unter der Voraussetzung, dass die Hülsen ziemlich straff passen und sich das Rohr der Maststütze nienieniemals verformt oder auch nur den seichtesten Knick bekommt, ist diese Lösung natürlich machbar. Die Schiebehülsen sollten das Rohr dann beidseitig mindestens 8 cm einspannen, heisst, die Hülsen sind 15-20 cm lang und die erforderlichen Steckarretierungen müssen am Boot gebohrt werden, im Montagezustand, sonst passt das hinterher nicht. DAS stelle ich mir nun wieder kompliziert vor.

VG Eric

p.s. Weshalb brauchst du deine Maststütze nur 2x im Jahr? Segelst du nicht im größten zusammenhängenden Binnenrevier Europas, wo man mehrmals in der Saison den Mast legt, um auch mal andere Teile davon kennenzulernen?

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

26.08.2015 16:39
#5 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Hi all,

jetzt wird es so langsam konstruktiv... So habe ich mir das vorgestellt.

Zitat von eric im Beitrag #4

Auf dieser Maststütze lagern ziemlich hohe Kräfte, die bei gelegtem Mast und Wellen durch Wind und andere Boote auf Druck UND Zug UND seitlich angreifende Kräfte abgesichert werden müssen. Vergisst man leicht und denkt sich, Mast muss man nicht anbinden, wenn der liegt, ist ja schwer genug. Gibt aber genug Segler, denen es den gelegten Mast aus der Maststütze gefedert hat und dann gibts Bruch und bittere Tränen. Mastspur, Schiebeluk, da geht dann einiges zu Bruch.
Wenn man Glück hat, hat noch einer rechtzeitig die Hand oder ein Bein oder den Hals dazwischen gehalten , sonst kann man sich mit ziemlich komplizierten GfK-Arbeiten beschäftigen.


Good point. Klar kann das rausrutschen. Die Steck- und Schiebehülsenvariante geht dann aber immer noch nur muß diese dann durch Querschrauben gesichert werden.

Zitat von eric im Beitrag #4

Bei der Schiebehülsenvariante hast du dann irgendwie zwei scharfkantige Rohrstummel übrig, die wahrscheinlich nur schlecht aus den Rippen eitern, wenn du dich mit nassen Füssen nach dem Bade mal auf dem Achterdeck langpackst oder von der Badeleiter abrutschst.


Next good point. Hier müssen dann die Rohrstummel mit einer Kunststoffendkappe (ähnlich wie bei einem Lenkergriff vom Fahrrad) gepolstert werden. Vieleicht kann man da auch einen Korken rein stecken...

Zitat von eric im Beitrag #4

Sparfuchslösung:
Ganze Maststütze rausschrauben und in die Löcher vier Edelstahlrounden mit je einem Stehbolzen angeschweisst und einer Flachdichtung versehen reinsetzen. Ummontieren dauert keine Minute und mit Material und Schweisspunkten hast du für einen Zwanni das Problemchen vom Hals. Der Edelstahlbauer hat meistens auch solche Ronden und die passenden Stehbolzen. Vorteil: Preiswert und schnell und sieht aus wie gewollt. Ausserdem kann kein Wasser ins Boot. Montage der Maststütze dauert dann keine 2 Minuten.


Schwierig zu realisieren waihel:
1) Die Maststützenaufnahmen sind ins GFK einlaminiert und nach aussen hin genietet. Eine Demontage geht nur irreversibel und das möchte ich nicht.
2) Die Maststütze ist ganz unten nochmal abgestrebt um horizontale Kräfte auffangen zu können. Es sind also 4 Punkte wo die Maststütze selbst befestigt ist und nochmal zwei Punkte für die Verstrebungen


Zitat von eric im Beitrag #4

Nur mal so, weil deinen Kollegen nichts weiter eingefallen ist. Gibt sicher noch 27 andere Lösungen.


Deshalb frage ich hier nach weiteren Ideen....

Zitat von eric im Beitrag #4

Übrigens - unter der Voraussetzung, dass die Hülsen ziemlich straff passen und sich das Rohr der Maststütze nienieniemals verformt oder auch nur den seichtesten Knick bekommt, ist diese Lösung natürlich machbar. Die Schiebehülsen sollten das Rohr dann beidseitig mindestens 8 cm einspannen, heisst, die Hülsen sind 15-20 cm lang und die erforderlichen Steckarretierungen müssen am Boot gebohrt werden, im Montagezustand, sonst passt das hinterher nicht. DAS stelle ich mir nun wieder kompliziert vor.


1) Es ist klar das die Schiebehülsen exakt den Außendurchmesser des Rohres haben müssen damit das nicht so dolle schlackert
2) Es ist auch klar dass ich die Schiebehülsen am unbeabsichtigtem Hochrustchen durch Quer-Bolzen sowohl Boots-seitig als auch Stützen-seitig hindern muß.
3) Es wird nur eine Seite als Schiebehülse ausgelegt. Bei der anderen Seite wird die Hülse Stützen-seitig fest geschweisst. Man spart sich dann auch einen Bolzen.


Zitat von eric im Beitrag #4

p.s. Weshalb brauchst du deine Maststütze nur 2x im Jahr? Segelst du nicht im größten zusammenhängenden Binnenrevier Europas, wo man mehrmals in der Saison den Mast legt, um auch mal andere Teile davon kennenzulernen?


Bisher hat uns der Wannsee gereicht. Das sind immerhin 14km hin und nochmal 14km zurück. An manchen Tagen schafft man das gar nicht. Es waren aber auch erst zwei Saisons mit dem Boot. Sicher werden wir auch mal woanders hin fahren. Vieleicht mal nach Werder oder so. Aber diese Saison nicht mehr. Wir müssten uns dann auch endlich mal ein PortaPotti kaufen.

Caio
SCT

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

26.08.2015 17:34
#6 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Hallo SCT.
Das Foto zeigt ein vollkommen hochklappbares Ruderblatt. (Die älteren Jantar 21 haben es auch so). Wenn die Stütze fehlt, wo kannst Du dann das Blatt im hochgeklappten Zustand sichern?
Außerdem hat die Stütze ja auch die Funktion einer "Überbordfallsicherung". Auf Seerevieren sogar sinnvollerweise mit Drähten zwischen Stütze und den Heckbügeln der Seereling. Ich würde die Stütze so lassen.
Helmut

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

26.08.2015 18:04
#7 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Hi Helmut,

danke für deinen Einwand. Muß ja einen Grund haben weshalb das Ding da so fest einlaminiert ist.
Warum will ich das eigentlich abhaben? Antwort: Es stört beim Fahren unter Motor, genauer gesagt der Motor lässt sich nur sehr unbequem schwenken da die Maststütze den hochklappbaren Arm vom Motor stört.

Der Vorbesitzer (oder wer auch immer) hat dummerweise den Motor auf der Steuerbord- und die Badeleiter auf der Backbordseite befestigt. Da die Motoren ihren hochklappbaren Pinnenausleger allerdings immer links angebracht haben stört das nun. Es wäre so genial wenn ich den Motor mit dem herunter geklappten Pinnenausleger von Anschlag bis Anschlag hin und her drehen könnte.

Und nein, die Badeleiter und den Motor tausche ich nicht um. Das würde ein größeres Ding mit vielen dann ungenutzten Löchern werden. (Auf die blöde Idee bin ich auch schon gekommen).

Ciao
SCT

hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

26.08.2015 22:28
#8 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Hallo SCT.
Hab auch diese Anordnung (AB auf der Stb-Seite). Allerdings ist bei mit der AB um 360 Grad drehbar. Ideal fürs Fahren im Flachwasser (Dafür ist das Boot ja konzipiert): Kiel fast ganz oben, Ruderblatt hochgeklappt, Motorpinne hochgestellt. Sitze auf der Heckbackskiste und drehe den Motor von Hand und steuere damit. Rückwärts fahren, Heck seitlich versetzen("Heckstrahlruder"), alles kein Problem.
Wieso kannst Du nicht mit hochgeklappter AB-Pinne fahren?
Beste Grüße
Helmut

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

26.08.2015 23:13
#9 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Eigentlich ging es ja nur um die Maststütze und schwups...

Zitat von hgebauer im Beitrag #6
Hallo SCT.
Das Foto zeigt ein vollkommen hochklappbares Ruderblatt. (Die älteren Jantar 21 haben es auch so). Wenn die Stütze fehlt, wo kannst Du dann das Blatt im hochgeklappten Zustand sichern?


Ja und zwar mit einem einhakbaren Gurtband zwischen den beiden Heckstützen. Blatt auslösen, dann schwimmt es auf, eine Seite des Bandes einhaken, wodurch sich die Kraft zum Ruderblatt anheben reduziert, dann mit dem freien Ende das Blatt ganz anheben und auf der anderen Seite das Gurtband einhaken. Das Blatt kann senkrecht stehen, ist aber nur erforderlich, wenn es total eng ist in der Box und das Boot über die Heckdalben hinausragt. Da die Jantar aber nur 6m lang ist, kommt das ja praktisch nie vor.

Außerdem hat die Stütze ja auch die Funktion einer "Überbordfallsicherung". Auf Seerevieren sogar sinnvollerweise mit Drähten zwischen Stütze und den Heckbügeln der Seereling. Ich würde die Stütze so lassen.


Jain. Es gibt ja Kleinkreuzer ohne dauerhafte Maststütze, z.B. Varianta 18, da gibt es auch nur einen Gurt zwischen den beiden Heckstützen. Bei mir hake ich den auch nur zum Transport ein oder wenn der Mast liegt, ansonsten nervt der Draht nur. Die Heckstütze wäre dafür nicht notwendig.


Mastrolle


Wenn wir schon bei der Heckstütze sind, ich will meine noch mit einer Rolle versehen, um den Mast leichter längs versetzen zu können. Bei längeren Motorfahrten hängt der doch arg weit nach achtern raus. Das stresst in Schleusen nicht nur mich, weil es Verklicker und Lämpchen gefährdet, sondern auch andere Wasserwanderer und nicht zuletzt den Schleusenknilch, weil er seine Hütte nicht voll kriegt.

--> Würde mich freuen, wenn diejenigen von euch, die Rollen an der Maststütze haben, mal ein paar Detailfotos posten. Man muss ja nicht alles neu erfinden. :-)


Zitat von sct im Beitrag #7
...Muß ja einen Grund haben weshalb das Ding da so fest einlaminiert ist.


Wozu sollte man das einlaminieren? Wozu annieten? Was sollen denn die Niete halten? Seltsam...
Ich nahm an, da sind ordentliche Stehbolzen drin und die sind einfach durchgeschraubt?

Warum will ich das eigentlich abhaben? Antwort: Es stört beim Fahren unter Motor, genauer gesagt der Motor lässt sich nur sehr unbequem schwenken da die Maststütze den hochklappbaren Arm vom Motor stört....Es wäre so genial wenn ich den Motor mit dem herunter geklappten Pinnenausleger von Anschlag bis Anschlag hin und her drehen könnte.

Gegenfrage: Warum willst du denn deinen Motor schwenken, du hast ja ein Ruderblatt. Der Motor bleibt fest. Eine Einbaumaschine wird auch nicht geschwenkt und das funktioniert trotzdem.

Der Vorbesitzer (oder wer auch immer) hat dummerweise den Motor auf der Steuerbord- und die Badeleiter auf der Backbordseite befestigt. Da die Motoren ihren hochklappbaren Pinnenausleger allerdings immer links angebracht haben stört das nun.

Habe ich auch so. Zum einen kann man den Motor meistens ein paar Zentimeter weiter nach Steuerbord verschieben, das Brett ist ja größer als die Motoraufhängung, zum anderen kommst du so von beiden Seiten leichter an die Gaspinne. Bei der Jantar21 ist das Brett für die Motoraufhängung nicht symmetrisch, sondern kragt etwas nach Steuerbord aus. So gewinnt man noch ein paar cm. Dadurch kommt das Ruderblatt nicht mit der Schraube ins Gehege. Könntest du im Winter ja mal aus einem dicken Sperrholzblock nachbauen.

Oder gleich ein so so breites Brett, dass man den Motor beliebig weit versetzen kann, wie bei "Chefsache". Hier sieht man auch, dass im Regattamodus keine Heckstütze gefahren wird und auch kein Fangeband.


Quelle Jantar21.de

VG Eric

p.s. den Motor-Trick von Helmut muss ich mal ausprobieren. Mein kleiner Johnson hat keinen Rückwärtsgang, ich muss also rechtzeig Gas wegnehmen, mit dem Paddel bremsen oder als Notmanöver wie beschrieben die Gaspinne hoch und den ganzen Motor am Kopf packen und 180 grad rumwirbeln. Das schafft man auch gegen die Feststellschraube.
Habe ich bislang erst einmal gebraucht, weil vor mir eine Motoryacht bei der Schleuseneinfahrt zwischen den Leitwerken einfach mal voll aufgestoppt hat und ich fast hinten rein gebrettert wäre. Daher weiss ich, dass das geht. Nur dass man damit bei Seitenwind und aufgeholtem Kiel und Ruder irgendwie die eigene Box trifft? Ich werde das lieber mal ausßerhalb des Hafens testen.

Den größeren Motor nehme ich für Wanderfahrten, da sieht das dann so aus. Gaspinne und Maststütze kommen sich da auch nicht ins Gehege.

Wie man sieht, würde der Draht dann ohnehin nur stören, wenn man Schwanenbabys gucken will.

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

27.08.2015 10:54
#10 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Moin Jungs,

Zitat von hgebauer im Beitrag #8
Hallo SCT.
Wieso kannst Du nicht mit hochgeklappter AB-Pinne fahren?

Selbstverständlich geht das. Es ist nur unbequem. Die AB-Pinne mit dem Gasgriff ist ja zur Bedienung da. Ich finde es sehr Schade dass ich die nicht nutzen kann bloß weil so eine blöde Maststütze im Weg ist. Ich ärgere mich jedes mal und sag mir immer "...irgendwann flex ich das Sch***ß Ding ab..."

Zitat von eric im Beitrag #9
Eigentlich ging es ja nur um die Maststütze und schwups...

Es geht darum dass sie der AB-Pinne im Weg ist und mich stört das. Den Motor am Tragegriff schwenken zu müssen ist Mist: Ständig geht die Benzinverbindung ab weil ich immer an den Schnapper komme. Ständig klemme ich mir irgendwo die Finger ein.....

Zitat von eric im Beitrag #9

Thema: Hochgeklapptes Ruderblatt sichern.


Also bei mir gibt es keine Gurte zum Ruderblatt oder so. Ich habe am Ruderblatt ein Strippe. Wenn ich an der ziehe dann kommt das Ruderblatt hoch und bleibt solange oben bis ich wieder loslasse. An der Pinne befindet sich eine kleine Klampe an der ich diese Strippe befestige damit ich nicht ne ganze Woche selber halten muß.

Zitat von eric im Beitrag #9

Mastrolle

--> Würde mich freuen, wenn diejenigen von euch, die Rollen an der Maststütze haben, mal ein paar Detailfotos posten. Man muss ja nicht alles neu erfinden. :-)


Wenn ich es nicht vergesse mach ich das beim nächsten Mal wenn ich wieder am Boot bin. Ich habe so eine Rolle.

Zitat von eric im Beitrag #9

Gegenfrage: Warum willst du denn deinen Motor schwenken, du hast ja ein Ruderblatt. Der Motor bleibt fest. Eine Einbaumaschine wird auch nicht geschwenkt und das funktioniert trotzdem.


Möglicherweise bin ich zu doof dazu aber ich bin nicht in der Lage das Boot nach der von Dir beschriebenen Methode vernünftig zu manövrieren. Auf engem Raum klappt es nur mit hochgeholtem Ruderblatt. Das ist dann wie Helmut schon schrub "...wie Heckstrahlruder...". Voll genial. nur so gehts. Mit Ruderblatt komm ich never ever aus der engen Boxengasse in die noch engere Box. Ich klappe das Ruder erst runter wenn ich da raus bin und klappe das beim Anlegen auch vorher hoch.

Ciao
SCT

eric Offline

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Beiträge: 744

27.08.2015 14:03
#11 RE: Mastauflage demontierbar machen ? Zitat · Antworten

Zitat von sct im Beitrag #10
...Die AB-Pinne mit dem Gasgriff ist ja zur Bedienung da. Ich finde es sehr Schade dass ich die nicht nutzen kann bloß weil so eine blöde Maststütze im Weg ist. Ich ärgere mich jedes mal und sag mir immer "...irgendwann flex ich das Sch***ß Ding ab..."


Das geht natürlich auch und wahrscheinlich sogar am schnellsten.

VG Eric




Zitat von eric im Beitrag #9

Gegenfrage: Warum willst du denn deinen Motor schwenken, du hast ja ein Ruderblatt. Der Motor bleibt fest. Eine Einbaumaschine wird auch nicht geschwenkt und das funktioniert trotzdem.


Möglicherweise bin ich zu doof dazu aber ich bin nicht in der Lage das Boot nach der von Dir beschriebenen Methode vernünftig zu manövrieren. Auf engem Raum klappt es nur mit hochgeholtem Ruderblatt. Das ist dann wie Helmut schon schrub "...wie Heckstrahlruder...". Voll genial. nur so gehts. Mit Ruderblatt komm ich never ever aus der engen Boxengasse in die noch engere Box. Ich klappe das Ruder erst runter wenn ich da raus bin und klappe das beim Anlegen auch vorher hoch.


Das liegt an dem sehr schmalen Kiel. Der reagiert erst, wenn man eigentlich schon zu schnell ist, um in die Box einzudrehen. Schrittgeschwindigkeit ist definitiv zu langsam.
Ich habe mit der Jantar schon die schärfsten Hafenmanöver hingelegt, weil ich es gewohnt war, dass man ein 7m-Boot in der Boxengasse wenden kann, dass man aus der Gasse in jede Box eindrehen kann, sobald man direkt davor ist, dass man mit einem einzigen Rückwärtsstoß am Dalben rückwärts durch die Boxengasse fahren kann, ohne dass sich der störrische Kahn wegdreht und dass man beim ankommen bis zum Hafeneingang segelt, die Fock wegrollt und dass der Kahn dann genau dahin fährt, wo man hinlenkt.
Aber genau das macht die Jantar nicht, die ist immer für eine Überraschung gut.

Also sei nicht zu streng mit dir. Vielleicht ist ja das Motormanöver garnicht so schlecht, nur dass ich es gewohnt bin ohne Motor anzulegen. Aber hier ist die Jantar eine echte Herausforderung.

VG Eric

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