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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 751 mal aufgerufen
 Tipps und Technik
No Limit Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

05.10.2014 16:06
Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hallo in die Runde und schönen Sonntag Nachmittag,

beim "Einwintern" ist es mir dieses Wochenende wieder aufgefallen, dass am unteren Ende vom Mast, um die Edelstahl-Nieten herum, die den Mastfuß halten (der auch aus Edelstahl ist), sowie um den Beschlag herum der die Umlenkblöcke hält, im Aluminium Ausblühungen (Alu-Korrossion) vorhanden sind.
Da der ganze Mast und auch der Großbaum blau lackiert ist, erkennt man nur beginnende Blasenbildung unter dem Lack. Das gleiche Bild bietet sich auch an all den Stellen wo im Alumast Edelstahlmieten verbaut worden sind (Saling, Masttop). Die Jantar hat die Bau-Nr. 313 und ist 1995 erstmals ins Wasser gegangen. Allerdings liegt das Boot im Sommer immer in Brackwasser / Boddengewässer (leicht salzhaltig) und ich bin ausschließlich auf der Ostsee und den Boddengewässern unterwegs(Salzwasser).

Was kann man gegen die Korrosion tun? Blasen aufstechen, abschleifen, primern, neu lackieren? Muss man dagegen überhaupt etwas tun (optische Gründe mal außen vor gelassen)? Kann man das z.B. mit Owatrol-Öl behandeln (farblose, penetrierende Rostversiegelung)
Ich hatte das Thema in 2012 schon mal aufgerufen, aber leider gab es damals keine Antworten?!?!

immer eine Handbreit!


hgebauer Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 187

05.10.2014 19:59
#2 RE: Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hallo No Limit.
Das ist Bimetallkorrosioan, auch Kontaktkorrosian genannt. Korrosion, zwischen dem edleren Niro und dem unedleren Alu, wobei da unedlere Material Alu abgetragen wird.
Viel darüber kannst Du hier erfahren: http://www.edelstahl-rostfrei.de/downloads/iser/mb_829.pdf
Auf Deine Situation treffen wohl diese Auführungen zu:
"In diesem Zusammenhang sei darauf
hingewiesen, dass die alleinige
Beschichtung der Anode keine geeig-
nete Maßnahme zur Vermeidung von
Bimetallkorrosion ist. Fehler oder
Beschädigungen an der Beschichtung,
die in der Praxis immer anzunehmen
sind, schaffen ein kritisches Korrosi-
onselement. Die Beschädigungen in
der Beschichtung führen zu klein-
flächigen Anoden, die dann mit hoher
Abtragungsrate korrodieren können."
Der Übeltäter wäre dann wohl die Farbbeschichtung Deines Mastes im Bereich der Nirobeschläge. Ein deutlicher Hinweis ist ja auch, daß Masten ohne Farbanstrich i.d.R. von diesem Problem nicht betroffen sind.
Radikale Maßnahme wäre also: Beschläge ab, Beschichtung im Bereich der Beschläge ab, Beschläge ohne Beschichtung drunter wieder anpoppen.
Viel Erfolg!
Helmut

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

06.10.2014 08:45
#3 RE: Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hallo, das ist sogar dringend sanierungsbedürftig, denn die Haltbarkeit von Aluminiumoxid liegt ungefähr bei der von Würfelzucker.
Da auf die Mastbeschläge doch beachtliche Kräfte wirken, läuft man Gefahr, dass es irgendwann die Blindnieten, die auf Zug belastet sind, mitsamt dem Beschlag rausfetzt.

Es ist also keineswegs nur ein optisches Problem. Ob die Sanierung mit abkratzen und primern erledigt ist, hängt davon ab, wie weit die Korrosioin bereits fortgeschritten ist, heisst, wieviel gesundes, tragfähiges Alu noch vorhanden ist. Das muss man auch von innen feststellen.

Dass das Problem bei nicht lackierten Alumasten nicht oder weniger auftritt, liegt möglicherweise daran, dasss nicht lackierte Alumasten zumindest eloxiert sind. Das sind lackierte Alumasten meines Wissens nicht. Wäre auch rausgeschmissenes Geld, denn eine Eloxierung ist als Korrosionsschutz nicht zu toppen und einen eloxierten Alumast zu lackieren würde nicht nur schlecht halten, es würde auch keinen Grund geben, da man den jederzeit neu eloxieren kann.

Zur Sanierung muss bei tiefgreifenden Schäden neues Material drauf.
In der Regel funktioniert das nur von Außen, da es inzwischen hochleistungfähige Klebstoffe gibt, ist das aber kein Problem. Am besten mal zum Mastenbauer und nach einem Stück halbwegs passenden Profil oder Blech fragen. Das ist dann auch seewasserfestes Alu. Es muss nicht umlaufend angepasst werden, da der Mast ja nicht durchgehend beschädigt ist. Kleben + Nieten, wie bei den Masten der großen Yachten, die sind auch selten aus einem Stück.

Zunächst müssen alle Beschläge ab, schleifen, Korrosionsstellen freilegen, Material verstärken, dann neu grundieren und lackieren. Wenn du Alu auf Alu nietest, nimmt man Aluniete, seewasserfest. Für Edelstahlbeschläge gibt es spezielle Nieten, sog. Monel-Niete.

Da das ein ziemlich häufiges Problem ist, speziell an der See und die Arbeit nicht grade wenig, lohnt sich doch ein bisschen Recherche, da es viele Versuche gibt, die mit dem Neukauf eines Mastrohlings geendet haben und viele erfolgreiche Sanierungsprojekte. Im Übrigen lohnt es sich, da ab und an mal hinzusehen. Diese weit fortgeschrittenen Ausblühungen sind nicht plötzlich gekommen. Ganz am Anfang hätte es genügt, die Niete auszubohren, die Bohrung zu grundieren und mit den nächst dickeren Monel-Nieten neu zu verpoppen. Von Fallen und Schäkeln abgedengelte Farbe anschleifen, nachlackieren, fertig.
Jetzt ist es halt ein bisschen mehr Arbeit.

Viel Erfolg wünscht
Eric

Ergänzung:
Man kann die Alubleche natürlich auch auch aufschweißen. Aber dazu müsstest du den Mast ebenfalls blank machen, zum Profi schleppen und dem kann es auch passieren, dass er Lufteinschlüsse hat, so dass die salzhaltige Luft unterm neuen Blech weiterknabbert und da kommt dann garantiert keiner mehr ran. Das mit dem sauberen Kleben und Nieten solltest du aber selbst hinbekommenden. Manche kleben auch mit angedicktem Epoxi - ich würde es nicht tun, denn so ein Industriekleber bleibt dauerelastisch, Epoxi eher nicht. Heute werden ganze PKW-Karossen geklebt, statt geschweisst. Beim Kleber kommt nie wieder Feuchtigkeit zwischen die beiden Schichten, bei Epoxi wäre ich mir da nicht so sicher.

No Limit Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

06.10.2014 21:28
#4 RE: Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hallo Eric, Hallo Helmut,

Vielen Dank für Eure Gedanken und Hinweise zu den Ausblühungen. Ich werde mich dann jetzt mal auf die Suche nach Kobalt- oder Edelstahlbohrern machen, dann die Nieten ausbohren, alles abbauen, säubern, und dann schaun wir mal, wie der Neuaufbau wird? Da der Mast ja nicht gerade auf den Dachgepäckträger passt um ihn zum eloxieren zu bringen, wird es wohl sehr wahrscheinlich die Variante mit einem Farbaufbau inkl. Primer etc. werden. Ich habe ja jetzt ca. 7 Monate Zeit für die Beschlagsanierung :o( Die Stellen nach der Behandlung einfach doppeln / drüberkleben und nieten, habe ich persönlich noch kein so gutes Gefühl, weil man dann die Schadstellen eben nicht mehr sieht und die weitere Entwicklung nicht mehr wirklich beobachten kann.

So wie der Mast jetzt aussieht, hat er nun immerhin fast 20 Jahre gehalten. Vor zwei Jahren gerieten wir auf dem Greifswalder Bodden damit südlich Rügen an der Kreuz in ein sehr heftiges Unwetter, im Mittel 24 bis 27 kn Wind, die höchste Böenspitze war 37 kn - unvergessliche Momente! Da hat es uns den Lümmelbeschlag (Edelstahlteil an dem der Großbaum am Mast befestigt ist) zerrissen, unter anderem auch weil wir das 2. Reff mit der Winschkurbel dichtgesetzt haben, um den Reck aus den nassen Reffleinen (kein Dynema) zu bekommen und der Segelhals nicht zum Mast hin abgespannt war. Der Beschlag selbst am Mast und die Niet-Verbindung zum Alumast haben da noch prima gehalten :o), obwohl der Mast damals ebenfalls schon Korrosionstellen hatte.
Normaler Weise laufen wir ab 20 Kn aufwärts mit der Jantar freiwillig auch nicht aus, aber wenn es uns "draußen" erwischt, ... mussten wir dann eben durch.
Das war dann aber für uns auch der endgültige Beweis, dass das Boot immer noch weiter kann, wenn die Crew schon längst nicht mehr wirklich will.

Wenn unsere gründliche "Beschlag-Sanierung" nun dann noch weitere 15 Jahre hält, sollte es eigentlich für uns passen :o)

Weil wir gerade dabei sind, was kostet eigentlich ein neuer Mast für die Jantar? Gibt es da Erkenntnisse? Ich denke bei FSA sollte es den Mast doch noch geben, oder?

Immer ein Handbreit...! und einen kurzen Winter wünscht
No Limit

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

07.10.2014 01:11
#5 RE: Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hi, ich muss immer umrechnen, das sind gute 8 bft, da geht es schon rauh zu.

Zwischenfrage zum Reff
Wieso mit der Winschkurbel durchgesetzt? Wolltest du dein Segel zerreissen? Dem Einleinenreff traue ich im Sturm nicht.
Ich nehme die Dirk dicht, fiere das das Großfall, bis ich Refföse 1 oder 2 einhaken kann, ziehe es wieder stramm, nur von Hand. Das erspart schon mal das Abbinden. Dann Achtern mit der Reffleine das Schothorn dichtziehen, dafür braucht man auch keine Kurbel. Funktioniert eigentlich ganz gut, hat nur den Nachteil, dass einer sich auf dem bockenden Kahn an den Mast vorhangeln muss. Das Segel als solches bekommt genug Stress im Sturm, das muss man nicht mehr recken, als vorgesehen.
Ansonsten ist der Lümmelbeschlag durch den Niederholer eher ein Drucklager. So richtig kaputt bekommt man den eigentlich nur, wenn man eine Halse verpennt und den Großbaum gegen die Wanten semmeln lässt. Selbst der Zug des Unterliekstreckers wird ja umgelenkt und kann keine Zugkräfte am Lümmelbeschlag entwickeln, auch nicht mit Winsch. Wie genau hast du das Teil kaputt bekommen?

Mast zum Eloxieren
Auf den Jantartrailer kann man auch die Jantar packen und da oben drauf den Mast. Oder die Jantar weglassen und den Mast nur auf ein Gestell. Sieht natürlich nicht so schick aus, wie mit Jantar, erfüllt aber seinen Zweck.
Aber es gibt noch ein Missverständnis - dein Mast ist vermutlich nicht eloxiert. Das wäre eine kaum zuzumutende Edelschleifarbeit als Vorbereitung und Alu zu schleifen, bis die Farbe runter ist und nicht eine einzige Schleifriefe mehr zu sehen ist, wäre nicht nur eine elende Quälerei, sondern auch nicht ganz ungiftig.
Deine Variante ist eher die do-it-yourself-in-the-Bootsschuppen-Version.
Beschläge ab, Materialstärke prüfen, Aludopplungen aufkleben und nieten, Arbeits- und Schadbereiche grundieren, alles durchschleifen, neu lackieren, dann Beschläge mit Monel-Nieten befestigen, ferdich.
Die weitere Entwicklung der Schadstellen wird durch die Sanierung gestoppt, die Ursache der Korrosion wird aufgehoben und da die Aufdoppelungen ja deutlich größer sind, als die Schadbereiche, gibt es keine Probleme.
Wie gesagt, es ist ein häufiges Problem, wird ebenso häufig auf diese Weise saniert.
Alu und Edelstahl kannst du mit ganz normalen HSS-Bohrern bohren, wenn möglich sehr, sehr langsam und bei Edelstahl mit einem natürlichen Öl als Schneidöl. Ich nehme, was grad in der Küche rumsteht.
Die Alu-Popnieten und Monel-Edelstahl-Niete gibts beim Ausrüster und im besseren Baumarkt. Da gibts auch gute Nietzangen.

Zwecks neuem Mast würde ich nicht so pauschal fragen.
Mehrmals im Jahr werden Boote quer durch Deutschland transportiert, um sie auf irgendwelchen Messen auszustellen. Heisst, mit ein bisschen rumfragen und telefonieren könnten sich die Transportkosten deutlich reduzieren. Und dann brauchst du einfach nur den Rohling, denn die Beschläge hast du ja schon. Der voll ausgestattete Jantarmast ist richtig teuer und da du nur ein kleines Problem hast, was sich leicht beheben lässt, würde ich den neuen Mast bestellen, wenn du dir den alten mal abgesegelt hast. Dafür genügt es, dass eine Luvwante aufgibt, dann faltet es das Ding in mindestens zwei Teile. Aber tröste dich, das passiert frühestens, wenn du mit der Sanierung fertig bist.

Die FSA kannst du direkt anrufen, die sind hilfsbereit und wenn die noch einen Mast oder Rohling auf Lager haben, nennen sie dir auch einen Preis.

VG Eric

No Limit Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

07.10.2014 21:19
#6 RE: Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hallo Eric,

bei uns ist das mit dem Reffen genau so, wie Du es beschreibst. Mit dem "an den Mast nach vorne turnen" finde ich grundsätzlich ganz ok, denn es animiert zum intensiveren nachdenken über den richtigen Reffzeitpunkt. Besser früher schon an später denken! Und aufrechter läuft sie auch besser, sieht nur nicht so aufregend aus :o)

Wenn die Reffleine des 2. Reffs dann später durch Regen und Gischt nass ist, hat die Reffleine noch mehr als ohnehin schon "Dehnung". Die Folge ist, dass die Baumnock unangenehm tief in der Wende an der Kreuz durch das Cockpit läuft. Wenn dieser "Dehnung" entgegengewirkt werden soll, z.B. durch dicht setzen (gründlich mit der Winch) passiert es, dass der Nirobeschlag an dem der Baum am Mast fest ist um die Befestigungspunkte des Lümmelbolzen´s einreißt. :o( Wir rüsten daher demnächst die Reffleinen und auch die Fallen auf Dynema um, dünner, fester und vor allem Reckärmer. Auf der Hanseboot findet sich da bestimmt etwas :o)

Den Beschlag haben wir dann übrigens auf Hiddensee in Vitte im Stützpunkt der Hiddenseer Reederei ausgebohrt und Niroschweißen lassen. Danach wieder angebaut, hält bis heute und LÄUFT!

Meine Frage nach dem neuen Mast ging in die Richtung, mal eine ungefähre Größenordnung zu bekommen. Ich habe tatsächlich keine Vorstellungen, was man für einen kompletten serienmäßigen oben verjüngten "Jantar-Mast" mit allen Beschlägen "aufriggfertig" so anlegen müsste. Aber bei FSA werden die Fachmänner mir bestimmt helfen können. Ich werde mich da in den nächsten Tagen mal melden.

..Handbreit! No Limit

Übrigens: Noch 6 Monate und 23 Tage bis zum abslippen 2015 :o))

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

08.10.2014 09:32
#7 RE: Der Alumast hat Ausblühungen Zitat · Antworten

Hi, dass die in Vitte werkstätteln können, wusste ich noch nicht. Guter Tip.
Jetzt noch ein Tip von mir - man kann am Ende des Großbaums eine T-Schiene mit einem liegenden Block anbringen, dann kann man die Umlenkrolle verstellen und muss nicht die Umlenkrolle der Baumnock nehmen. Was auch geht ist, mit einem kräftigen Bändsel das Auge des Schothorns zum Baum hin abzubinden und den Unterliekstrecker einzusetzen. Dafür braucht man keine Winsch, das dauert aber eine Minute länger.
Dafür steht das Tuch deutlich besser, als wenn man die Reffleinen benutzt. Man kann danach sogar noch das Profil einstellen, ohne dass gleich mal die ganze Reffleine nachgibt.

Wenn bei dir der Großbaum zu tief kommt, könnte es auch sein, dass der Segelmacher das Schothornreffauge zu tief gesetzt hat. Da der Bereich aber ohnehin verstärkt ist, kann man das sicher recht leicht durch eine um eine Handbreit weiter oben eingesetzte Öse korrigieren. Die Gattchen oder Reffbändsel werden ohnehin nur lose eingebunden, die kann man dann so lassen, wie sie sind.

Masten baut die FSA auch nicht alleine, so dass du natürlich noch andere anrufen kannst. Das ist echt so ein Teil, wo man mit etwas Geschick und dem richtigen Zeitpunkt der Bestellung ein paar Scheine sparen kann. Unter Seglern ist das nichts Ungewöhnliches, wenn einer sein Boot von Hamburg an den Bodensee trailert, dass er da noch 1-2 Masten mit draufpackt. Da auch Mastenbauer zu Messen fahren, geht da sicher einiges.
Der Jantarmast ist übrigens im Top verjüngt. Das solltest du mit angeben. Ist notwendig und nicht ganz billig. kann auch nicht jeder.
Aber wie gesagt, ich würde das reparieren und bei der Gelegenheit vielleicht gleich umlackieren. Blau ist so 70er...

Ansonsten gilt die Regel, alles, was du selbst machen kannst, spart hier richtig Scheine. Zwischen Rohling und aufgeriggtem Mast liegen mindestens 1.500 Eus. Da sind die Kosten für den Rohling und die Takelage noch garnicht dabei. Schon das steht in keinem Verhältnis zu bisschen schleifen, Bleche aufnieten und neu lackieren.

Noch 3 Wochen (DREI!) bis zum Krantermin. Das ist schon fast November und schwups, Ende März, sind wir wieder drin. Falls keine Eisschollen vorbeitreiben. Aber auch das kann man mit einem Trailerboot noch variabel gestalten. Wir kranen nur aus Solidarität mit, sonst müssten die Festkieler im Verein den Kran ganz alleine bezahlen. Andererseits schont das Kranen auch die Kupplung, wenn ich den Kahn nicht die Rampe hochzerren muss.
Aber wenn Mitte März die Sonne lacht und der Frühlingswind weht und das Eis weg ist, warte ich nicht erst auf den Kran. Ist ja schnell mal reingeschubst, die kleine Nussschale. Bei 6 Monaten Winterpause ist ja die halbe Saison vorbei.

VG Eric

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