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Seglerforum von www.Jantar21.de

 

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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 2.669 mal aufgerufen
 Einführung
Seiten 1 | 2
PanTau Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 80

22.07.2011 15:03
Registrierung in der Eignerliste Zitat · Antworten

Liebe Jantar-Freunde,

ist Euer Boot eigentlich schon in der Eignerliste von www.jantar21.de registriert? Nein? Dann wird es höchste Zeit!

Durch den Eintrag in der Eignerliste erleichtert Ihr die Kontaktaufnahme mit anderen Jantar-Seglern aus Eurer Region. Ihr müsst dabei - wenn Ihr es nicht wollt - auch keine persönlichen Daten preisgeben. Einfach Bootsnamen und Revier eintragen, fertig!

Schaut doch mal rein: http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal....r21/Eignerliste

Viele Grüße

Bernhard

Gast
Beiträge:

22.07.2011 19:37
#2 RE: Registrierung in der Eignerliste Zitat · Antworten

Hallo Pan Tau,

in der Eignerliste stehen 30 Einträge pro Seite auf 91 Seiten. Das wären ja 2.700 Boote?

herzliche Grüße aus dem verregneten Achterwasser
No Limit

Gast
Beiträge:

23.07.2011 07:39
#3 RE: Registrierung in der Eignerliste Zitat · Antworten

Nicht schlecht, oder? Und das obwohl nur 500 Jantar gebaut wurden ;-)

Nein, jetzt mal im Ernst: Der Reiter oben in der Eignerliste gibt nicht die Seitenanzahl an, sondern die Nummer, mit der die Seite beginnt. Die 91 heißt also nicht Seite 91, sondern dass Du hier die 91. Jantar findest. Ist etwas seltsam, lässt sich aber leider durch mich nicht ändern.

Wir sind also kurz vor 100 registrierten Jantars. Das sind fast 20% und das ist wirklich nicht schlecht, oder?

No Limit Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 5

29.07.2011 14:26
#4 RE: Registrierung in der Eignerliste Zitat · Antworten

fast 20% ist schon mal eine ganz ordentliche Quote! Bin mal gespannt, wie das Forum und die ET-Liste hier weiter wachsen.

LG No Limit

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

26.07.2013 10:20
#5 Vorstellung Zitat · Antworten

Hallo und Guten Tag,

in anderen Foren ist es üblich sich erstmal vorzustellen bevor man das erste Mal postet oder eine Frage hat. Also mache ich das hier mal:
Ich wohne in Berlin, bin Mitte 40 und möchte mit meiner Freundin und dem Jantar auf dem Wannsee ein paar schöne Wochenenden verbringen und auch mal damit in den Urlaub zur Mecklenburger Seenplatte fahren.

Also ich habe gestern für eine Jantar 21 fest zugesagt. Ich werde am Sonntag den Kaufvertrag unterschreiben und in spätestens 14 Tagen überführen. Das Boot steht momentan noch in Rüdersdorf bei Berlin wird aber dann auf dem Wannsee gesegelt werden.

Ich werde das Boot aus dem Nachlass des Eigners käuflich erwerben. Meine Kontaktperson ist die Tochter bzw. deren Mann ohne jegliche Erfahrung mit dem Boot. Dadurch bedingt können sie mir in vielen Dingen keine Auskunft erteilen. Das Boot wurde vom Eigner vor dessen Tod in einem Schuppen aufbewahrt. Jetzt ist es im Wasser aber mit liegendem Mast mit falsch angeschlagenen stehenden und ohne laufendem Gut. Dementsprechend fliegen die Teile entweder noch im Schuppen oder auf dem Boot so noch rum. Das Problem das sich daraus ergibt ist daß ich nun selbst an einigen Stellen nicht so genau die Führung der Falle, Wanten und Tampen kenne. Ich hoffe mir kann hier geholfen werden das Puzzle zu lösen.
Ich hoffe auch daß möglichst alle Teile noch vorhanden sind. Das Boot selbst habe ich mir natürlich angesehen. Es ist in einem befriedigenden (außen) bis sehr guten (innen) Zustand. Die wichtigsten Teile habe ich auch abgefragt und mir zeigen lassen. Aber bestimmt habe ich dabei auch einige Teile vergessen.

Na dann...
Viele Grüße
SCT

spacedriver0 Offline

Aktives Mitglied

Beiträge: 8

26.07.2013 11:06
#6 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

Hallo SCT,
viele Grüsse aus dem Sauerland.

Ging mir beim Kauf vor 4 Wochen fast genau so, nur das der Eigner noch Auskunft geben konnte.

Ich hab mir im Forum viele Bilder angeschaut und dann mit Ruhe alles zurecht gelegt.

Haben dann den Mast mit ein paar Personen mehr wie benötigt aufgestellt. Weil beim ersten mal ist eine Hand mehr nicht verkehrt !!!

Ist aber wirklich kein Hexenwerk und erklärt sich teilweise durch die Lage von selbst.

Na dann viel Spaß, machen jetzt erst mal Urlaub am Chiemsee und dann vielleicht 2014 auf der Müritz mit unserer Miko.

Vielleicht sieht man sich!!



Gruß
Martin

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

26.07.2013 14:05
#7 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

>>
[i]Hallo und Guten Tag,

in anderen Foren ist es üblich sich erstmal vorzustellen bevor man das erste Mal postet oder eine Frage hat. [/i]

Hallo STC, herzlich willkommen.
Wenn du willst, kannst du für deine Fragen auch eigenes Feld aufmachen - im Moment schreibst du in Tread "Registrierung in der Eignerliste", was bei Fragen zum Leinenkuddelmuddel etwas irreführend ist.

Unter der Rubrik Bootsinfo hier auf der Startseite von jantar21.de findest du das Handbuch zum download. Da steht alles genau drin.
Ist aber auch so, wie schon gesagt, irgendwie ergibt sich das alles wie von selbst, aber ein Blick ins Büchlein kann beim ersten mal nicht schaden.
Aufpassen muss man bei der beschriebenen Methode zum Maststellen. Dabei kann der Mast der Jantar seitlich aus dem Lot geraten und wenn das passiert, gibt es kein Halten mehr. Besonders dann, wenn das Boot schon im Wasser liegt. Hier ist zu empfehlen, sich über kurz oder lang Gedanken über Hilfswanten zu machen. Beim Maststellen müssen die Oberwanten angeschlagen sein und an den Püttingen befestigt, aber locker befestigt. Der Mast steht, sobald er in der Senkrechten ist und die Oberwanten den Mast halten. Erst danach wird der Mast getrimmt. Das erleichtert die Maststellerei erheblich. Klar ist auch, der mit den dickeren Oberarmen drückt den Mast hoch, die letzen Meter, bevor er senkrecht steht, kann auch ein weniger kräftiges Crewmitglied am Vorstag ziehen.

Bei GfK-Booten, die praktisch an Land liegend verkauft werden, bleibt das Thema Osmose so lange offen, bis du das Boot selbst ins Wasser bringst. Das heisst, es ist für Käufer und Verkäufer angeraten, sich dem Thema zu stellen, bis ein paar Wochen um sind. Ist das Boot dann immernoch so glatt und blasenfrei wie an Land, gibt es keine Probleme, wenn nicht, hat man eine teure Baustelle. Spätestens dann wird sich herausstellen, was der Verkäufer unter Fairness versteht.
Preisentscheidend bei der Jantar sind Zustand und Umfang der Segelgarderobe und der Zustand des Trailers, ein unbeschädigter Mast ist wichtig, wenn das Boot keine Osmose hat, nicht weich ist an Deck und der Hubkiel nicht verbogen ist, das Boot innen sauber und trocken ist (Spack riecht man) kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Es ist nicht verkehrt, diese Punkte kritisch zu prüfen und sich die Zeit zu lassen, um auf dem Deck und Kajütdach herumzulaufen und die Ohren zu spitzen (delaminierte Decks knistern und sind weich) und feuchte Boote riechen feucht. Bei Spannungsrissen muss man herausfinden, ob es ein Strukturproblem gibt. Wenn die nur oberflächig sind, kann man das leicht reparieren, wenn aber das Deck darunter weich ist, hat man eine teure Baustelle.
Ob ein Mast gerade ist oder nicht, sieht man, wenn man die Kiep langpeilt, einen Trailer kann man zum TÜV bringen und im erstbesten Verein mit Kran, kann man das Boot auch sonntags mal an den Haken nehmen und sich das ausgefahrene Kiel und das Unterwasserschiff ansehen. Hier darf keine Farbe abblättern.

Wie gesagt, wenn man hier Schäden übersieht, wird es später richtig teuer.

Alles andere ist eigentlich egal, Strippen und Wanten und Polster sind Verschleisskram, ein GfK-Aschenputtel kann man wieder aufpolieren, Beschläge und Technik müssen ohnehin regelmässig gewartet werden.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

26.07.2013 16:08
#8 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

[quote=eric]
Hallo STC, herzlich willkommen.
[/quote]
Vielen Dank. Vorneweg wirklich vielen Dank für deine Tipps. Auch vorneweg: das Schiff kostet 4000,-€. Für mehr hätte ich es nicht genommen, auch weil ich bei vielen Dingen, die Du im folgenden aufgezählt hast, gar keine Chance hatte das zu testen. Ganz vorneweg OSMOSE war für mich nicht mehr testbar, da das Boot zum Besichtigungstermin im Wasser war. Wenn sich herausstellen sollte das ich ein Wrack gekauft habe, dann segele ich die 4000€ zwei, drei Jahre ab und dann weg damit. Der Innenausbau ist richtig gut. Zusammengefasst kann man sagen: "Innen hui, außen pfui".

[quote=eric|p1124]
Wenn du willst, kannst du für deine Fragen auch eigenes Feld aufmachen - im Moment schreibst du in Tread "Registrierung in der Eignerliste", was bei Fragen zum Leinenkuddelmuddel etwas irreführend ist.
[/quote]
Klar, mache ich dann. Bin ja auch in einigen anderen Foren unterwegs.

[quote=eric|p1124]
Unter der Rubrik Bootsinfo hier auf der Startseite von jantar21.de findest du das Handbuch zum download. Da steht alles genau drin.
[/quote]
Die 22 Seiten habe ich schon lange durch. Leider ist nur die Achterstaak gut beschrieben. Der Rest fast gar nicht.


[quote=eric|p1124]
Aufpassen muss man bei der beschriebenen Methode zum Maststellen. Dabei kann der Mast der Jantar seitlich aus dem Lot geraten und wenn das passiert, gibt es kein Halten mehr. Besonders dann, wenn das Boot schon im Wasser liegt. Hier ist zu empfehlen, sich über kurz oder lang Gedanken über Hilfswanten zu machen. Beim Maststellen müssen die Oberwanten angeschlagen sein und an den Püttingen befestigt, aber locker befestigt. Der Mast steht, sobald er in der Senkrechten ist und die Oberwanten den Mast halten. Erst danach wird der Mast getrimmt. Das erleichtert die Maststellerei erheblich. Klar ist auch, der mit den dickeren Oberarmen drückt den Mast hoch, die letzen Meter, bevor er senkrecht steht, kann auch ein weniger kräftiges Crewmitglied am Vorstag ziehen.
[/quote]
Das dumme ist nur: Das Boot schwimmt nun und wird von mir auf dem Wasserweg überführt. Aber da muß der Mast ja gelegt sein, wegen der Brücken. Beim Bootshaus angekommen kommt es dann darauf an was der Hafenmeister sagt (sofort stellen wegen Platz oder ob es noch ein paar Tage mit gelegtem Mast geht). Mal sehen....

[quote=eric|p1124]
Bei GfK-Booten, die praktisch an Land liegend verkauft werden, bleibt das Thema Osmose so lange offen, bis du das Boot selbst ins Wasser bringst. Das heisst, es ist für Käufer und Verkäufer angeraten, sich dem Thema zu stellen, bis ein paar Wochen um sind. Ist das Boot dann immernoch so glatt und blasenfrei wie an Land, gibt es keine Probleme, wenn nicht, hat man eine teure Baustelle. Spätestens dann wird sich herausstellen, was der Verkäufer unter Fairness versteht.
[/quote]
Ich glaube es macht wenig Sinn sich nachher zu beschweren; zumindest nicht bei dem Kaufpreis. Top gepflegte Jantars gehen momentan für 10k weg. Man muß es andersrum sehen: Bei dem Preis ist es ein wenig wie Roulette: Wenn der Kasten Osmose hat, dann habe ich das bekommen was ich bezahlt habe und wenn nicht habe ich einen geilen Kahn für nur 4k bekommen. Dann kommt noch hinzu daß die Erben gar nicht wissen können wie es um das Boot bestellt ist zumal kein Segler. Derjenige, der das Boot gefahren ist, ist Tod.

[quote=eric|p1124]
Preisentscheidend bei der Jantar sind Zustand und Umfang der Segelgarderobe
[/quote]
Die ist ok. Die Segel sind fast neu vom Tuch und den Nähten, aber das Großsegel hat an einer Stelle ein paar Flecken.

[quote=eric|p1124]
und der Zustand des Trailers,
[/quote]
...es gibt keinen (ich brauche keinen)

[quote=eric|p1124]
ein unbeschädigter Mast ist wichtig,
[/quote]
der ist gut.

[quote=eric|p1124]
wenn das Boot keine Osmose hat,
[/quote]
Tja, das ist eben das was ich nicht weiß und nicht herausfinden konnte. Das Boot wurde jährlich mit Antifouling der Firma Niemeier bestrichen. ausnahem bildete das Jahr 2012 aber da war es auch nie im Wasser da der Eigner schwer krank war (und dann auch gestorben ist).

[quote=eric|p1124]
nicht weich ist an Deck
[/quote]
Nein, ist er nicht. Ich bin da ein paar mal hin und her gelaufen und ich hatte nicht den Eindruck auf Teppich zu laufen.

[quote=eric|p1124]
und der Hubkiel nicht verbogen ist,
[/quote]
Den habe ich einmal vorsichtig abgelassen bis es nicht weiter ging (ca 80cm) und dann wieder hochgezogen. Doch der tatsächliche Zustand ist mir leider unbekannt da ich keine Chance hatte das Boot an Land zu inspizieren. Auch hier kann ich Pech aber auch Glück haben.

[quote=eric|p1124]
das Boot innen sauber und trocken ist (Spack riecht man) kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
[/quote]
Innen ist das Boot am Besten.

[quote=eric|p1124]
Bei Spannungsrissen muss man herausfinden, ob es ein Strukturproblem gibt. Wenn die nur oberflächig sind, kann man das leicht reparieren, wenn aber das Deck darunter weich ist, hat man eine teure Baustelle.
[/quote]


[quote=eric|p1124]
Ob ein Mast gerade ist oder nicht, sieht man, wenn man die Kiep langpeilt,
[/quote]
Ich weiß jetzt nicht was die Kiep ist, aber ich meine zu wissen was Du meinst.

[quote=eric|p1124]
....Kran, kann man das Boot auch sonntags mal an den Haken nehmen und sich das ausgefahrene Kiel und das Unterwasserschiff ansehen. Hier darf keine Farbe abblättern.
[/quote]
Jetzt ist August. Ich 8-10 Wochen ist die Saison beendet und dann gucken wir mal.... Ich werde versuchen das Boot auf Hochböcke stellen zu lassen damit ich den Kiel bearbeiten kann.

[quote=eric|p1124]
Wie gesagt, wenn man hier Schäden übersieht, wird es später richtig teuer.
[/quote]
Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten:
a) teuer reparieren
b) für 1000€ verkaufen
a) noch ein paar Jahre weiter fahren und dann verschenken/verschrotten

[quote=eric|p1124]
Alles andere ist eigentlich egal, Strippen und Wanten und Polster sind Verschleisskram, ein GfK-Aschenputtel kann man wieder aufpolieren, Beschläge und Technik müssen ohnehin regelmässig gewartet werden.

VG Eric
[/quote]

Jo, sehe ich auch so. Ist im Grunde nicht anders wie bei Autos: Auch hier ist man bei einigen Punkten chancenlos Mängel zu erkennen. Genauso wie ich bei einem 20 Jahre alten Auto kein Gutachten verlangen kann, kann ich bei einem Boot für 4k€ auch kein Osmose-Gutachten verlangen, mal abgesehen davon daß die Erbin des Eigners gar keine Ahnung hätte was ich meine. Immerhin kam die Frau glaubhaft rüber und die ganze Geschichte ist in sich schlüssig. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit daß der Kahn [u]von der Substanz[/u] in Ordnung ist auf 80%. Gott möge bei mir sein. Ahmen.

Ciao und danke für diesen sehr guten Beitrag
SCT

p.s. Irgendwas muß bei dem Quoten schief gegangen sein. Aber ich denke der Text ist wohl noch lesbar.

PanTau Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 80

26.07.2013 18:42
#9 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

Hallo SCT,

herzlich willkommen im Kreise der Jantar-Besitzer und natürlich in diesem Forum.

Wenn Du die Jantar mal gerne mit stehendem Mast sehen möchtest, kannst Du einen Ausflug zu uns nach Schwerin unternehmen. Ich zeige Dir gerne alles und vielleicht finden wir auch noch Zeit für einen kleinen Schlag aufs Wasser. Ansonsten gibt es in Berlin ja auch den ein oder anderen Jantar-Segler. Vielleicht mal in der Datenbank nachsehen und anmailen?

Deine Kaufentscheidung kann ich gut nachvollziehen und Du scheinst eine sportliche Einstellung zu den Risiken eines "Schnäppchens" zu haben. Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass Du lange Freude hast an Deinem Boot!

Viele Grüße
Bernhard

eric ( Gast )
Beiträge:

29.07.2013 08:25
#10 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

[quote=sct|p1128]

[quote=eric|p1124]
Unter der Rubrik Bootsinfo hier auf der Startseite von jantar21.de findest du das Handbuch zum download. Da steht alles genau drin.

Die 22 Seiten habe ich schon lange durch. Leider ist nur die Achterstaak gut beschrieben. Der Rest fast gar nicht.
[/quote]

Nun ja, vielleicht musst du einfach nochmal langsam durchblättern - auf Seite 14 ist sogar gezeichnet, welche benannte und nummerierte Strippe in welche Rolle und in welche Klemme, es gibt Gesamtzeichnungen, wie das ganze Boot geriggt wird, wie der Grossbaum angeschlagen wird, sogar das Einleinenreff und das Getüdel am Ruder wird gezeigt.
Die Umlenkung der Fallen auf der Jantar ist in einer Sternstunde der Konstruktion entstanden, der komplette Ruderklapperatismus leider an einem schwarzen Montag.

[quote=eric|p1124]
Aufpassen muss man bei der beschriebenen Methode zum Maststellen. ...
[/quote]
Das dumme ist nur: Das Boot schwimmt nun und wird von mir auf dem Wasserweg überführt. Aber da muß der Mast ja gelegt sein, wegen der Brücken. Beim Bootshaus angekommen kommt es dann darauf an was der Hafenmeister sagt (sofort stellen wegen Platz oder ob es noch ein paar Tage mit gelegtem Mast geht). Mal sehen....

Ja, das machen Hafenmeiter gerne. Er hat ja auch nicht ganz unrecht. Tatsächlich ist es aber so, dass der Eigner und niemand anderes festlegt, was für sein Schiffchen in der jeweiligen Situation wichtig und richtig ist.
In den meisten Steganlagen gibt es einen Längssteg, z.B. an der Slipbahn, dort ist man niemandem mit gelegtem Mast im Weg.
Zum Maststellen immer den Kiel voll absenken. Wenn das Wasser sehr unruhig ist, fährst du mit dem Boot eben an eine ruhigere Stelle. Es ist ohnehin zu empfehlen, beim ersten mal Maststellen nicht unbedingt die gesamte Hafenmeute zu amüsieren, sondern sich in Ruhe und ohne Zuschauer damit zu befassen. Mast legen und stellen geht auch vor Anker und ohne Landzugang und vor Anker an einer ruhigen Stelle ist ohnehin ruhiger, als wenn das Boot zwischen seinen Anlegeleinen hin und herruckt.

[quote=eric|p1124]
Bei GfK-Booten, die praktisch an Land liegend verkauft werden, bleibt das Thema Osmose so lange offen, bis du das Boot selbst ins Wasser bringst. Das heisst, es ist für Käufer und Verkäufer angeraten, sich dem Thema zu stellen, bis ein paar Wochen um sind. Ist das Boot dann immernoch so glatt und blasenfrei wie an Land, gibt es keine Probleme, wenn nicht, hat man eine teure Baustelle. Spätestens dann wird sich herausstellen, was der Verkäufer unter Fairness versteht.
[/quote]
Ich glaube es macht wenig Sinn sich nachher zu beschweren; zumindest nicht bei dem Kaufpreis. Top gepflegte Jantars gehen momentan für 10k weg.
[/quote]

Na, ja - in der Regel nicht. Bei 10 kannst du davon ausgehen, dass es Minuspunkte gibt, die dir später Sorgen machen. Entweder fehlt der Trailer oder es ist eine nicht tüvfähige Schüssel, die nur noch als Hafentrailer taugt. Auch wenn das aufgedruckte Herstellungsdatum der Segel noch in Keilschrift ist, gibt es Punktabzug. Letzten Endes müssen Käufer und Verkäufer zusammenfinden. 4TEuro heisst für mich nur, "bitte sei so nett und nimm uns den Kahn vom Hof und lass noch etwas Kohle da, danke sehr und jetzt melde dich bitte nie wieder." Das kann aber trotzdem mit etwas Glück ein schönes Sportgerät werden.
Ich würde einfach den Rest der Saison damit rumheizen und mir dabei eine Liste machen, was zu erneuern wäre. Da sind rasch ein paar Tausender versenkt.
Mit dieser Liste kann man immer nochmal überlegen, ob Aufwand und Kosten zum Boot passen.


Man muß es andersrum sehen: Bei dem Preis ist es ein wenig wie Roulette: Wenn der Kasten Osmose hat, dann habe ich das bekommen was ich bezahlt habe...

Nein. Dann hast du eine Tonne schwierig zu entsorgenden Sondermüll. Aber so schlimm wird es schon nicht sein. Bei Osmose ist auch die Frage, wie weit fortgeschritten das ist. Die Jantar ist ein sportliches Boot mit hohen Kräften im Rigg. Wenn das Boot weich wird, lässt es sich nicht mehr riggen. Aber bis das soweit ist, kann viel Zeit vergehen.
[/quote]

[quote=eric|p1124]
Preisentscheidend bei der Jantar sind Zustand und Umfang der Segelgarderobe
[/quote]
Die ist ok. Die Segel sind fast neu vom Tuch und den Nähten, aber das Großsegel hat an einer Stelle ein paar Flecken.
[/quote]

Das ist doch schonmal was. Nähte kann man nachnähen und Flecken - naja. Mein Vorbesitzer war so clever, die Rollfockanlage zu schmieren. Nicht nur, dass da gar kein Fett hingehört, er hat sicher ganz vergessen, dass Segeln ein Sommersport ist und dass es Sommer gibt, in denen es sogar warm wird. Das Schmierfett muss ja dann irgendwo hin. DAS erzeugt Flecken :-(
Wer sich nicht um seine Segel kümmert, hat schnell Spakflecken. Die sind aber nicht schlimm, die fallen irgendwann von alleine raus.


[quote=eric|p1124]
wenn das Boot keine Osmose hat,
[/quote]
Tja, das ist eben das was ich nicht weiß und nicht herausfinden konnte. Das Boot wurde jährlich mit Antifouling der Firma Niemeier bestrichen. ausnahem bildete das Jahr 2012 aber da war es auch nie im Wasser da der Eigner schwer krank war (und dann auch gestorben ist).
[/quote]
Niemeier ist ein Händler, die Angabe ist also recht unpräzise. Solltest du herausfinden, was da drauf ist. Unterwasseranstriche sind ein Kapitel für sich, da passt in der Regel nur exakt die gleiche Farbe, die schon drauf ist, wer unbedarft wechselt, hat nicht selten Tränen.
Regelmässiger Unterwasseranstrich hat wenig mit Osmoseschutz zu tun, schadet aber auch nicht. Dabei geht es eher darum, ob man schnell segelt oder nicht.


[quote=eric|p1124]
nicht weich ist an Deck
[/quote]
Nein, ist er nicht. Ich bin da ein paar mal hin und her gelaufen und ich hatte nicht den Eindruck auf Teppich zu laufen.
[/quote]
Grins - das wäre ja auch fatal. Nein, mit weich ist gemeint, ob es knistert, beim drüberlaufen.

>>
Jetzt ist August. Ich 8-10 Wochen ist die Saison beendet und dann gucken wir mal.... Ich werde versuchen das Boot auf Hochböcke stellen zu lassen damit ich den Kiel bearbeiten kann.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass hier dein Hafenmeister mitreden will. Wenn du in einer Halle stehst, mag es gehen, aber wenn ein Mitsegler neben meinem Boot der Meinung ist, den Winterstürmen auf Böcken begegnen zu wollen, würde ich doch ziemlich deutlich Bedenken anmelden. Hier in der Fotoabteilung gibt es ein Bild, wo ein Jantareigner ein Gestell gebaut hat, clever, weil einfach konstruiert und statisch sicher


p.s. Irgendwas muß bei dem Quoten schief gegangen sein. Aber ich denke der Text ist wohl noch lesbar.[/quote]
Ja, irgendwas geht grad nicht, das macht es nicht grad übersichtlicher...

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

29.07.2013 12:07
#11 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

Hi Eric,

warum hast Du als Gast geschrieben? Hast Du dich hier deregistriert?

[quote=eric|p1124]
Nun ja, vielleicht musst du einfach nochmal langsam durchblättern - auf Seite 14 ist sogar gezeichnet, welche benannte und nummerierte Strippe in welche Rolle und in welche Klemme, es gibt Gesamtzeichnungen, wie das ganze Boot geriggt wird, wie der Grossbaum angeschlagen wird, sogar das Einleinenreff und das Getüdel am Ruder wird gezeigt.
Die Umlenkung der Fallen auf der Jantar ist in einer Sternstunde der Konstruktion entstanden, der komplette Ruderklapperatismus leider an einem schwarzen Montag.
[/quote]
z.B. die Leinenführung oben am Mast fehlt. Laufen die Falle im Mast oder außerhalb?

[quote=eric|p1124]
Ja, das machen Hafenmeiter gerne. Er hat ja auch nicht ganz unrecht. Tatsächlich ist es aber so, dass der Eigner und niemand anderes festlegt, was für sein Schiffchen in der jeweiligen Situation wichtig und richtig ist.
In den meisten Steganlagen gibt es einen Längssteg, z.B. an der Slipbahn, dort ist man niemandem mit gelegtem Mast im Weg.
Zum Maststellen immer den Kiel voll absenken. Wenn das Wasser sehr unruhig ist, fährst du mit dem Boot eben an eine ruhigere Stelle. Es ist ohnehin zu empfehlen, beim ersten mal Maststellen nicht unbedingt die gesamte Hafenmeute zu amüsieren, sondern sich in Ruhe und ohne Zuschauer damit zu befassen. Mast legen und stellen geht auch vor Anker und ohne Landzugang und vor Anker an einer ruhigen Stelle ist ohnehin ruhiger, als wenn das Boot zwischen seinen Anlegeleinen hin und herruckt.
[/quote]
Danke für die Tips. Am Besten ist wirklich man ist zu dritt. Dann könne zwei Leute den Mast rechts und links in der Mitte halten damit er nicht ausschert und der dritte drückt hoch. Wenn der Mast dann oben ist, geht einer der beiden das Vorstaak anschlagen. Ansonsten ist das eine gute Idee einfach wegzufahren und irgendwo in einer flachen Bucht den Mast zu stellen damits keiner sieht. Dann kann man aber auch nicht das Kiel absenken.

[quote=eric|p1124]
4TEuro heisst für mich nur, "bitte sei so nett und nimm uns den Kahn vom Hof und lass noch etwas Kohle da, danke sehr und jetzt melde dich bitte nie wieder." Das kann aber trotzdem mit etwas Glück ein schönes Sportgerät werden.
Ich würde einfach den Rest der Saison damit rumheizen und mir dabei eine Liste machen, was zu erneuern wäre. Da sind rasch ein paar Tausender versenkt.
Mit dieser Liste kann man immer nochmal überlegen, ob Aufwand und Kosten zum Boot passen.
[/quote]
Genauso ist es. Aber vor dem rumheizen wird alels laufende Gut ausgewechselt. Neue Festmacher. Neue Fender. Mast Stellen.

[quote=eric|p1124]
Nein. Dann hast du eine Tonne schwierig zu entsorgenden Sondermüll. Aber so schlimm wird es schon nicht sein. Bei Osmose ist auch die Frage, wie weit fortgeschritten das ist. Die Jantar ist ein sportliches Boot mit hohen Kräften im Rigg. Wenn das Boot weich wird, lässt es sich nicht mehr riggen. Aber bis das soweit ist, kann viel Zeit vergehen.
[/quote]
Wir haben nun für diesen Fall (Osmose und Kielschachtschaden) eine hälftige Gewährleistungsklausel mit Begrenzung im Vertrag vereinbahrt. Wenigstens stehe ich in so einem Fall nicht alleine da.

[quote=eric|p1124]
Niemeier ist ein Händler, die Angabe ist also recht unpräzise. Solltest du herausfinden, was da drauf ist. Unterwasseranstriche sind ein Kapitel für sich, da passt in der Regel nur exakt die gleiche Farbe, die schon drauf ist, wer unbedarft wechselt, hat nicht selten Tränen.
Regelmässiger Unterwasseranstrich hat wenig mit Osmoseschutz zu tun, schadet aber auch nicht. Dabei geht es eher darum, ob man schnell segelt oder nicht.
[/quote]
Es ist diese Farbe hier: http://www.awn.de/Antifouling/AWN/AWN+AF+selbstpol+plus+blau+750ml+530356.html Wir segeln langsam.

[quote=eric|p1124]
Grins - das wäre ja auch fatal. Nein, mit weich ist gemeint, ob es knistert, beim drüberlaufen.
[/quote]
Ok, dann habe ich das falsch verstanden.

[quote=eric|p1124]
Es ist sehr wahrscheinlich, dass hier dein Hafenmeister mitreden will. Wenn du in einer Halle stehst, mag es gehen, aber wenn ein Mitsegler neben meinem Boot der Meinung ist, den Winterstürmen auf Böcken begegnen zu wollen, würde ich doch ziemlich deutlich Bedenken anmelden. Hier in der Fotoabteilung gibt es ein Bild, wo ein Jantareigner ein Gestell gebaut hat, clever, weil einfach konstruiert und statisch sicher
[/quote]
Der Liegeplatz ist ein Kompromiss. Einen anderen gab es erstmal nicht (außer sehr teuer). Ich hatte nur zwei Tage Zeit einen zu besorgen. Das mit den Hochböcken ist schon so vereinbart. Das Boot wird 1m Luft unter dem Boden haben damit ich den Kiel behandeln kann. Die Anlage ist klein aber windgeschützt. Es wird dann wohl Kahn an Kahn dicht gedrängt nebeneinander stehen. Leider gibt es keinen Schuppen und es ist nur sehr wenig Platz da. Eigentlich besteht die Anlage nur aus den Stegen und einen kleinen Streifen Land bevor der Zaun kommt. Man darf zwar bauen und basteln aber auf Nachfrage meint der Hafenmeister daß das keiner macht. Geslippt wird 2x/Jahr. Notfalls ohne den Eigner. Leider gibt es auch keine Zwischensliptermine wo man schon mal Anfang Oktober raus kann oder im Frühjahr später rein kann um am Boot zu arbeiten ohne zu erfrieren. Strom und Wasser gibts.
Den Liegeplatz habe ich nun diesen Winter, nächsten Sommer und nochmal nächsten Winter. Bis dahin habe bestimmt etwas anderes wo man auch ungestört ohne Zeitdruck bauen kann.


Ciao
SCT

eric Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 744

29.07.2013 14:33
#12 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

[quote=sct|p1133]Hi Eric,

warum hast Du als Gast geschrieben? Hast Du dich hier deregistriert?[/quote]

Nee, das macht die Forumssoftware, die ist manchmal etwas sensibel. Na bei dem Wetter...

[quote=eric|p1124]
Nun ja, vielleicht musst du einfach nochmal langsam durchblättern - auf Seite 14 ist sogar gezeichnet, welche benannte und nummerierte Strippe in welche Rolle und in welche Klemme...
[/quote]
[quote=sct|p1133]
z.B. die Leinenführung oben am Mast fehlt. Laufen die Falle im Mast oder außerhalb?
[/quote]
OK, Selbstverständlichkeiten hat man in der Anleitung weggelassen. Wie ist es denn jetzt? Sind die Fallen nicht drin im Mast? Keine Scheu, fange oben am Masttop an und du wirst sehen, das ergibt sich alles wie von selbst. Geh davon aus, dass die Fock vorn ist und der Spi auch, diese Fallen müssen also irgendwie vorne rauskommen. Grosssegel zieht man hinten hoch, genau wie Achterstag und Dirk. Damit hast du schon mal 90 Prozent Klarheit.
Den Niederholer schraubt man unter den Grossbaum, das waren die restlichen 10 Prozent.

Alle Toprollen sind so angeordnet, dass die Fallen im Mast laufen, im unteren Drittel gibt es dann mehrere Öffnungen, durch die die Fallen wieder aus dem Mast herauskommen. Welche wohin kommt, ergibt sich dann wieder durch die Belegungszeichnung der Mastfussrollen. (S.14)

Z.B. Spifall soll steuerbord umgelenkt und belegt werden, dann nimmst du dafür eine der Mastöffnungen steurbordseitig und zwar genau die, bei der das Fall nicht in der Mastöffnung reibt, wenn es auf die richtige Fussrolle gelegt wird.
Bevor du den Mast stellst, gehst du in Ruhe den Masttop durch und überlegst dir, ob für jedes Segel und das Achterstag und die Dirk Leinen an der richtigen Stelle vorhanden sind.
Diese Leinen ziehst du bis zum Spinnakerring runter und schäkelst sie dort fest.
Das hat den Vorteil, dass du nach dem Maststellen rankommst und dass die Fallenden in Griffweite sind und nicht irgendwo oben am Masttop rumbammeln.
Das gleiche gilt für die Leinen, die unten aus den jeweiligen Mastöffnungen herauskommen - kurz checken, ob du die richtige Seite erwischt hast und mit einem Knoten gegen rausrauschen sichern.

Dann die Oberwanten und das Vorstag anschlagen, nicht zu fest und den Mast hinstellen. Alles andere ist beim Maststellen nur im Weg und sortiert sich hinterher viel besser. Da die Wanten der Jantar hinterm Mastfuss stehen, kann der Mast nicht nach vorne umfallen. Achterstag kann also später festgezogen werden, ich mache es sogar ganz ab, das verheddert sich nämlich gerne am Ruder oder Heckkorb, wenn der Mast gerade halb hoch ist.

[quote=sct|p1133]
Danke für die Tips. Am Besten ist wirklich man ist zu dritt. Dann könne zwei Leute den Mast rechts und links in der Mitte halten damit er nicht ausschert und der dritte drückt hoch. [/quote]

Nein, können die nicht.
Glaube mir, WENN der Mast ausschert, fallen die einfach mit um. Also nimm dafür besser nicht unersetzbare Freunde mit.
Nochmal:
Beide Oberwanten werden angeschlagen und an den Püttingeisen festgemacht. Das kann ruhig ein bisschen Spiel haben, hauptsache, der Wantenspanner ist nicht zu fest (und auch nicht auf dem letzten Zentimeter).
Vorstag dran. Eine Person steht am Vorstag und zieht und EINE Person steht breitbeinig auf den Backskisten und nimmt den Mast auf die Schulter, dann kurz warten, bis das Boot nicht mehr wackelt und hochdrücken, den Rest erledigt der, der am Vorstag zieht. der muss dann festhalten, bis die lose aus den Oberwanten rausgedreht ist und bis die Vorstagsicherungsschraube drin ist.
Alles andere kann man danach machen.

[quote=sct|p1133]
Ansonsten ist das eine gute Idee einfach wegzufahren und irgendwo in einer flachen Bucht den Mast zu stellen damits keiner sieht. Dann kann man aber auch nicht das Kiel absenken.
[/quote]
Eben, gibt ja auch stille Ecken, in denen man vor vorbeirasenden Motorboothirnies sicher ist UND das Kiel absenken kann.

[quote=eric|p1124]
...eine Liste machen, was zu erneuern wäre. Da sind rasch ein paar Tausender versenkt.
Mit dieser Liste kann man immer nochmal überlegen, ob Aufwand und Kosten zum Boot passen.
[/quote]
Genauso ist es. Aber vor dem rumheizen wird alels laufende Gut ausgewechselt. Neue Festmacher. Neue Fender. Mast Stellen.
[/quote]
Es würde mich wundern, wenn das alles so verschlissen ist, dass du das auswechseln musst. Viel entscheidender ist es, sich in Ruhe die Verstagungen anzusehen, besonders die T-Terminals, mit denen Wanten und Vorstag in den Mast eingehangen sind. (vor dem Maststellen) Es schadet nicht, sich hier die Innenseiten der biegung mit der Lupe anzusehen. Falls da so Linien auftauchen, die wie Haarrisse aussehen, ist der Austausch überfällig. Wenn das Vorstagterminal wegreisst, kommt der Mast, wenn ein Oberwantenterminal wegreisst, knickt es in der Regel den Mast an den Salingen. Das ist das Wichtige, dass jemand ein Grossfall durchgescheuert hat, habe ich persönlich noch nie erlebt und wenn, dann rutscht halt das Grosssegel runter. Das tut nicht so weh, wie Mast auf den Kopf.

Wichtig sind auch die Unterzüge innen, die die Kraft der Wanten in den Rumpf einleiten, hier alle Schrauben mal nachsehen und nachziehen. Das ist bei der Jantar hochbelastet, wenn hier ein Teil versagt, gibt es in der Regel üble Folgeschäden.

[quote=sct|p1133]
Wir haben nun für diesen Fall (Osmose und Kielschachtschaden) eine hälftige Gewährleistungsklausel mit Begrenzung im Vertrag vereinbahrt. Wenigstens stehe ich in so einem Fall nicht alleine da.[/quote]

Clever. Bei 4TEuro Verkaufspreis hätte ich das als Verkäufer aber nicht unterschrieben.
[quote=sct|p1133]
Es ist diese Farbe hier: http://www.awn.de/Antifouling/AWN/AWN+AF+selbstpol+plus+blau+750ml+530356.html Wir segeln langsam.
[/quote]
Hm. alle selbsterodierenden Unterwasserfarben kann man auch nur mit dem gleichen Zeug übermalen. Das Schöne an dem Zeug ist, dass der Rumpf genauso bewächst, wie bei allen anderen, dass man aber beim Bootputzen im Sommer dann genauso aussieht, wie die Unterwasserfarbe und auch noch direkt drin herumschwimmt. Selbstpolierend ist ein Werbeversprechen und richtig Freude kommt auf, wenn das Boot vorm Winterlager geschrubbt werden soll.
Der Hafenwart und der Umweltbeauftragte der Marina sind dann möglicheweise not amused.

VG Eric

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

29.07.2013 15:20
#13 RE: Vorstellung Zitat · Antworten

[quote=eric|p1136]
OK, Selbstverständlichkeiten hat man in der Anleitung weggelassen. Wie ist es denn jetzt? Sind die Fallen nicht drin im Mast?
[/quote]
Nein, da ist nix drin. Das wird bestimmt eine Fummelei vor dem Herrn. Vieleicht mit einem Stück Draht aus einem NYM-Kabel 0,7mm noch mit Isolierung irgendwie solange fummeln bis der Draht rausgeangelt werden kann. Am Besten ist es wenn man dem Mast dazu an Land auf Böcke legt, glaube ich.

[quote=eric|p1136]
Keine Scheu, fange oben am Masttop an und du wirst sehen, das ergibt sich alles wie von selbst.
:
Alle Toprollen sind so angeordnet, dass die Fallen im Mast laufen, im unteren Drittel gibt es dann mehrere Öffnungen, durch die die Fallen wieder aus dem Mast herauskommen. Welche wohin kommt, ergibt sich dann wieder durch die Belegungszeichnung der Mastfussrollen. (S.14)
:
:
[/quote]
Danke, sehr interessant !! Ein Spi gibts aber nicht (brauche ich auch nicht bzw. würde ich jetzt nicht benutzen bei Binnensegeln).

[quote=eric|p1136]
Nein, können die nicht.
Glaube mir, WENN der Mast ausschert, fallen die einfach mit um. Also nimm dafür besser nicht unersetzbare Freunde mit.
[/quote]
Haha, also ersetzbare Freunde = Arbeitskollegen *ggg*

[quote=eric|p1136]
Nochmal:
Beide Oberwanten werden angeschlagen und an den Püttingeisen festgemacht. Das kann ruhig ein bisschen Spiel haben, hauptsache, der Wantenspanner ist nicht zu fest (und auch nicht auf dem letzten Zentimeter).
Vorstag dran. Eine Person steht am Vorstag und zieht und EINE Person steht breitbeinig auf den Backskisten und nimmt den Mast auf die Schulter, dann kurz warten, bis das Boot nicht mehr wackelt und hochdrücken, den Rest erledigt der, der am Vorstag zieht. der muss dann festhalten, bis die lose aus den Oberwanten rausgedreht ist und bis die Vorstagsicherungsschraube drin ist.
Alles andere kann man danach machen.
[/quote]
Das Habe ich immer noch nicht verstanden. Fragen dazu:
a) Wenn die Oberwanten angeschlagen sind kann der Mast nicht zur Seite schwenken?
b) Was ist mit den Unterwanten? Müssen die nicht wenigstens am Mast schon fest gemacht werden? Ich komme ja sonst nicht mehr da oben dran.
c) Was bedeutet die Formulierung "...bis die lose aus den Oberwanten rausgedreht ist..." ??

[quote=eric|p1136]
Eben, gibt ja auch stille Ecken, in denen man vor vorbeirasenden Motorboothirnies sicher ist UND das Kiel absenken kann.
[/quote]
Aber nicht auf dem Wannsee...

[quote=eric|p1124]
... Viel entscheidender ist es, sich in Ruhe die Verstagungen anzusehen, besonders die T-Terminals, mit denen Wanten und Vorstag in den Mast eingehangen sind. (vor dem Maststellen) Es schadet nicht, sich hier die Innenseiten der biegung mit der Lupe anzusehen. Falls da so Linien auftauchen, die wie Haarrisse aussehen, ist der Austausch überfällig.
[/quote]
Sehr guter Tipp !!

[quote=eric|p1124]
Wichtig sind auch die Unterzüge innen, die die Kraft der Wanten in den Rumpf einleiten, hier alle Schrauben mal nachsehen und nachziehen. Das ist bei der Jantar hochbelastet, wenn hier ein Teil versagt, gibt es in der Regel üble Folgeschäden.
[/quote]
Kann ich mir jetzt nicht vorstellen was für ein Bauteil das jetzt sein soll und wie das aussieht.

[quote=eric|p1124]
Clever. Bei 4TEuro Verkaufspreis hätte ich das als Verkäufer aber nicht unterschrieben.
[/quote]
Und ich als Käufer hätte das Boot solange nicht gekauft bis ich mir das Unterwasserschiff hätte ansehen können (oder es hätte dann jemand anders genommen). Die Verkäufer-Haftung ist auf 2000€ begrenzt.

[quote=eric|p1124]
Hm. alle selbsterodierenden Unterwasserfarben kann man auch nur mit dem gleichen Zeug übermalen. Das Schöne an dem Zeug ist, dass der Rumpf genauso bewächst, wie bei allen anderen, dass man aber beim Bootputzen im Sommer dann genauso aussieht, wie die Unterwasserfarbe und auch noch direkt drin herumschwimmt. Selbstpolierend ist ein Werbeversprechen und richtig Freude kommt auf, wenn das Boot vorm Winterlager geschrubbt werden soll.
Der Hafenwart und der Umweltbeauftragte der Marina sind dann möglicheweise not amused.
[/quote]
Das wollen aber alle machen. Wenigstens abkärchern und Unterwasserschiff streichen im Frühjahr. Wenn der Hafenwart das nicht erlauben würde, hätte er keine Kunden. Ich habe mit meinem Hafenwart gesprochen und das ist kein Problem.

Ciao
SCT

sct Offline

Erfahrenes Mitglied

Beiträge: 152

05.08.2013 13:15
#14 RE: Registrierung in der Eignerliste Zitat · Antworten

[quote=PanTau|p619]... Einfach Bootsnamen und Revier eintragen, fertig! ... [/quote]
Ganz blöde Frage: Wo genau?

Danke und Ciao
SCT

PanTau ( Gast )
Beiträge:

05.08.2013 16:45
#15 RE: Registrierung in der Eignerliste Zitat · Antworten

Geh mal auf www.jantar21.de

Und dann auf den Button "Datenbank"

Dort findest Du über 100 Jantars verzeichnet. Und bald auch Deine?

Gruß
Bernhard
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